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Heizungsanlage

Mit staatlicher Förderung umsteigen und Heizkosten sparen

Eine moderne Heizung sorgt für angenehme Wärme, senkt Ihre Heiz­kosten und entlastet das Klima. Der Staat unterstützt Sie mit zins­günstigen Krediten und Zuschüssen – zum Beispiel wenn Sie eine Pellet­heizung, eine Wärme­pumpe oder moderne Gas-Brennwert­heizung einbauen.

Heizungsanlagen im Überblick

Ölheizung ersetzen und höhere Förderung sichern

Ersetzen Sie eine Ölheizung durch eine Heizung auf Basis erneuer­barer Energien, erhalten Sie (abhängig von der neuen Heizungs­art) eine höhere Förderung.

Fördermittel beantragen – nur mit fach­kundiger Unterstützung

Bei energetischen Bau­maßnahmen ist gute Planung wichtig. Deshalb lohnt es sich, fach­kundige Unter­stützung zu nutzen: Ziehen Sie eine Energie­effizienz-Expertin oder einen Energie­effizienz-Experten hinzu, wenn Sie Ihr Haus zum Effizienz­haus sanieren und dabei Ihre Heizung erneuern – oder wenn Sie eine Brenn­stoff­zelle einbauen.

Die Experten-Unterstützung benötigen Sie auf jeden Fall, wenn Sie Förder­mittel beantragen möchten. Im Rahmen der Förderung erstellen die Experten auch die notwendigen Bestätigungen für Sie.

Gut zu wissen: Für diese Bau­begleitung erhalten Sie eine zusätzliche Förderung.

Zugelassen sind alle Energie­effizienz-Expertinnen und Energie­effizienz-Experten, die in der Experten­liste des Bundes bei der Deutschen Energie-Agentur (dena) geführt sind.

Energieeffizienz-Experten finden

Möchten Sie nur die Heizung erneuern, ohne eine Effizienz­haus-Stufe zu erreichen? Dann benötigen Sie keine Energie­effizienz-Experten. Die notwendigen Bestätigungen kann auch das ausführende Fach­unter­nehmen ausstellen.

Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend

Um Fördermittel zu erhalten, ist es Pflicht, ein Hand­werks­unter­nehmen mit den Arbeiten zu beauf­tragen. Reichen Sie Ihren Antrag ein, bevor Sie Liefer- und Leistungs­verträge abschließen – zum Beispiel Bau­unter­nehmen und Handwerks­betriebe beauftragen.

Effizient weiterdenken

Eine neue Heizung kann ein guter erster Schritt zu einem energie­effizienten Haus sein. Bei jeder Sanierung ist es aber wichtig, das Gebäude als Ganzes zu betrachten. Denn: Der gewünschte Effekt ist umso höher, wenn die bereit­gestellte Wärme drinnen bleibt und nicht über alte Fenster oder ein undichtes Dach entweicht. Einen Überblick über wirkungs­volle Maßnahmen bietet Ihnen unsere Grafik.

Möchten Sie Ihr Haus Schritt für Schritt sanieren? Gemeinsam mit Ihrer Energie­effizienz-Expertin oder Ihrem Energie­effizienz-Experten können Sie einen individuellen Sanierungs­fahrplan (iSFP) erstellen und die einzelnen Maßnahmen sinn­voll aufeinander abstimmen. Für jede Maßnahme, die Sie im Rahmen Ihres individuellen Sanierungs­fahrplans umsetzen – sowie für die letzte Maßnahme beim Erreichen einer Effizienzhaus-Stufe – erhalten Sie jeweils eine höhere Förderung.

Wärmeversorgung durch einen externen Energielieferanten

Beim Energie-Contracting übernimmt ein externer Energie­lieferant (Contractor) die Wärme­versorgung einer oder mehrerer Immobilien. Das heißt, er kümmert sich sowohl um die Moder­nisierung oder den Einbau einer Heizung als auch um die spätere Wartung.

Die Vorteile:

  • Sie haben direkten Anschaffungs­kosten für die Heizung – diese werden über die Contracting-Rate beglichen.
  • Einbau und Wartung der Heizungs­anlage übernehmen Fachleute.
  • Sie können Energiespar­potenziale voll ausschöpfen.
  • Der sparsame Einsatz von Ressourcen schont die Umwelt.

Auswirkungen auf die Förderung für Eigentümer­innen und Eigentümer

  • Bei einer Sanierung müssen Sie die direkten Anschaffungs­kosten der Heizung nicht selbst finanzieren
  • Sie können die energetischen Kenn­werte der modernen Heizungs­anlage heran­ziehen, um die Effizienz­haus-Stufe Ihrer Immobilie zu berechnen. Dadurch erreichen Sie eventuell einen höheren Standard und erhalten somit einen höheren (Tilgungs-)zuschuss.
  • Voraussetzung: Sie nutzen zur Finanzierung ein Förder­produkt der Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG).

Förderung für Contractoren

Als Contractor können Sie für Heizungsanlagen die Förderprodukte Wohngebäude – Kredit (261, 262) oder Wohngebäude – Zuschuss (461) der Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG) nutzen.

Weitere Informationen zum Contracting finden Sie auf der Seite des Verbands für Energie­dienstleistungen, Effizienz und Contracting (VEDEC) unter www.vedec.org.

Tipp: Heizungsanlage gemein­schaftlich anschaffen

Eigentümerinnen und Eigentümer können sich zu einer Heizungs­genossenschaft oder Eigentümer­gemeinschaft zusammen­schließen – mit dem Ziel, eine Heizung gemeinsam anzu­schaffen und einzurichten. Wenn Ihre Immobilie dadurch eine Effizienz­haus-Stufe erreicht, können Sie für Ihren Anteil Förder­mittel in Anspruch nehmenn. Das gilt für alle Mitglieder der Genossen­schaft oder Gemeinschaft.

Hier geht’s zu Ihrer Förderung

Wenn Sie Ihre Heizung erneuern oder optimieren möchten, kommen für Sie die Förder­produkte der Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG) in Frage. Sie haben die Wahl zwischen einem Kredit und einem Investitionszuschuss.

Wechseln zwischen Übersicht und Details
  • Wohngebäude – Kredit

    Kredit

    261, 262

    Haus und Wohnung energieeffizient bauen und sanieren

    • Bis zu 150.000 Euro Kredit je Wohn­einheit für ein Effizienzhaus  – für Sanierung, Neubau und Kauf
    • Bis zu 60.000 Euro Kredit je Wohn­einheit für Einzelmaßnahmen
    • Weniger zurückzahlen: zwischen 15 % und 50 % Tilgungszuschuss 
  • Wohngebäude – Zuschuss

    Zuschuss

    461

    Haus und Wohnung energieeffizient bauen und sanieren

    • Sanierungszuschuss bis zu 75.000 Euro je Wohneinheit
    • Bauzuschuss bis zu 37.500 Euro je Wohneinheit

Interessieren Sie sich für eine Brenn­stoff­zellen-Heizung? Dafür gibt es eine eigene Förderung.

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  • Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle

    Zuschuss

    433

    Der Zuschuss für innovative Energiegewinnung

    • Zuschuss bis zu 34.300 Euro je Brennstoffzelle
    • Für den Einbau in neue oder bestehende Gebäude
    • Für Wohn- und Nichtwohngebäude