Wenn Fenster und Türen schlecht isoliert sind, entweicht viel Wärme aus dem Inneren des Hauses. Deshalb erklären wir Ihnen in der zweiten Folge von „Die Sanierer“, worauf Sie bei der energieeffizienten Sanierung von Fenstern und Türen achten sollten. Dabei beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Fenstermodellen genauso wie mit der Art der Verglasung und der Rahmen.
Dabei hilft Ihnen ein einfacher Test: Halten Sie ein Feuerzeug vor das Fenster. Bei einem zweifach verglasten Fenster sehen Sie die Flamme viermal. Verfärbt sich die Flamme – etwa lila oder grün –, dann ist auf der Scheibe zusätzlich eine Wärmeschutzbeschichtung angebracht. Heutiger Standard ist eine Dreifach-Verglasung mit Wärmeschutzbeschichtung. Sie sollten die Flamme also sechsmal sehen.
Fenster sind nicht nur da, um Licht ins Haus zu lassen. Sie sollen auch vor Lärm, Sonne, Wind und Regen schützen. Gerade die Schlagregendichtigkeit ist wichtig, damit keine Nässe in den Wohnraum dringt. Zudem ist es relevant, dass Fenster die Brandschutzverordnungen erfüllen. Die Anforderungen, die für Fenster gelten, gelten ebenso für Balkon- und Terrassentüren.
Historisch sind Eingangstüren häufig aus Vollholz. Um mehr Licht ins Haus zu lassen, werden heute vermehrt verglaste Haustüren verbaut. Diese müssen den Anforderungen an den Einbruchschutz entsprechen. Häufig wird Sicherheitsglas verbaut. Inzwischen gibt es auch Mindestmaße für Haustüren. Diese sollten Sie beachten.
Der Tausch von Fenstern und Türen geht in der Regel schnell vonstatten. Circa eine Woche sollten Eigentümerinnen und Eigentümer dafür einplanen. Etwas länger dauert es, wenn die bestehenden Fenster saniert werden.
Da der Austausch von Fenstern und Türen schnell verläuft, kann das Haus weiterhin bewohnt werden. In der Regel wird dann Raum für Raum erneuert.
Die Kosten hängen von der Art des Fensters und des Rahmens ab. Für hochwertige Fenster mit Holzrahmen liegen die Kosten bei unserem Beispielhaus bei circa 50.000 Euro. Als Faustregel kann man beim Tausch von Fenstern und Türen mit 500 bis 750 Euro pro m2 Fenster- bzw. Türfläche rechnen.
Bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) fördern wir Ihr Vorhaben mit einem Kreditbetrag von bis zu 120.000 Euro je Wohneinheit, wenn Sie die Effizienzhaus-Stufe 85 oder besser erreichen. Der maximale Kreditbetrag steigt auf 150.000 Euro je Wohneinheit, wenn Ihre Immobilie zusätzlich die Kriterien für eine Erneuerbare-Energien-Klasse erreicht.
Zudem werden 50 % der Kosten für die Fachplanung und Baubegleitung durch eine Expertin oder einen Experten für Energieeffizienz übernommen.
Wohngebäude – Kredit
Haus und Wohnung energieeffizient sanieren
Seite teilen
Um die aktuellen Seiteninhalte mit Ihrem Netzwerk zu teilen, klicken Sie auf den untenstehenden Button und wählen anschließend die gewünschte Option im Dialog aus.
Hinweis zum Datenschutz: Durch das Klicken auf den Button wird die Teilen-Funktion Ihres Browsers genutzt. Wenn Sie beim Teilen einen externen Anbieter auswählen, können persönliche Daten vom Anbieter verarbeitet werden. Lesen Sie dafür unsere Datenschutzgrundsätze.
Ihr Browser unterstützt das Teilen mit externen Diensten nicht.
Alternativ können Sie auch den Kurz-Link kopieren: https://www.kfw.de/s/deiBgBo0
Link kopieren Link kopiert