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Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfungen

Mit den Nachhaltigkeitsleitsätzen der KfW Bankengruppe werden hohe Standards gesetzt, die alle Beteiligten zu nachhaltigem Handeln verpflichten: Eine Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung ist fester Bestandteil jeder Prüfung von Vorhaben im Rahmen der Förderung von Schwellen- und Entwicklungsländern sowie bei Export- und Projektfinanzierungen in Ländern außerhalb der EU bzw. der Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD).

Grundsätzlich orientiert sich die KfW bei der Projektprüfung an den Vorschriften der Länder, in denen die Projekte ausgeführt werden.

Diese Regelwerke müssen aber internationalen Umwelt-, Sozial-, Gesundheits-, Sicherheits- und Arbeitsstandards entsprechen. Dazu zählen alle Maßstäbe der EU und führender OECD-Länder oder die Performance Standards der International Finance Corporation (IFC) sowie die Environmental, Health and Safety (EHS) Guidelines der Weltbankgruppe. Die Information der Öffentlichkeit, die Beteiligung der Betroffenen vor Ort und der Umgang mit kritischen Einwänden gegen Projekte erfolgen entsprechend den Anforderungen dieser Standards.

Zur operativen Umsetzung wurden für alle Geschäftsfelder verbindliche Nachhaltigkeitsrichtlinien entwickelt, die die spezifischen Anforderungen an die Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfungen definieren und die Arbeitsprozesse zu deren Umsetzung festlegen.

Einen Überblick über den Ablauf der Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfungen von Auslandsvorhaben der KfW Entwicklungsbank, der KfW IPEX-Bank sowie der DEG findet sich hier(PDF, 483 KB, nicht barrierefrei).

Im inländischen Fördergeschäft konzentrieren sich die Bemühungen auf die Entwicklung geeigneter Förderinstrumente für den Umwelt- und Klimaschutz und deren Verbreitung. In diesem Geschäftsfeld machen die umfassenden Regelungen im deutschen Umweltschutz und ihre geordnete Umsetzung durch die zuständigen Behörden zusätzliche eigene Prüfaktivitäten der KfW Bankengruppe überflüssig. Überprüfungen werden aber eingeleitet, sobald der Investitionsort außerhalb der EU bzw. der OECD liegt, was bei einigen Förderprogrammen möglich ist. Die im Jahr 2009 überarbeitete Nachhaltigkeitsrichtlinie des Geschäftsfelds regelt die Einzelheiten.

Weiterführende Informationen

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Die KfW ist Unterzeichnerin der "UNEP-Erklärung der Banken zur Umwelt und zur nachhaltigen Entwicklung"

Kontakt

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Nachhaltigkeit

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