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Unternehmensbefragung

Seit 2001 führt die KfW Bankengruppe gemeinsam mit Fach- und Regionalverbänden der deutschen Wirtschaft eine breit angelegte Befragung von Unternehmen zu ihrer Finanzierungssituation und ihren Finanzierungsgewohnheiten durch. Ziel der gemeinsamen Untersuchung ist es, durch aktuelle Fakten und Einschätzungen insbesondere auf den Problemfeldern der Themenkreise Bankenbeziehungen, Kreditbedinungen und Finanzierungsgewohnheiten zu einer sachlichen Diskussion beizutragen. Seit 2017 wird auch zum Thema Digitalisierung ein großer Fragenblock abgefragt.

Unternehmensbefragung 2018 – Kreditzugang

Stimmung auf dem Kreditmarkt ungebrochen gut  (PDF, 579 KB, nicht barrierefrei) (Juli 2018)

Mehrzahl der Unternehmen bewertet aktuell den Kreditzugang als leicht

  • Nur 12,5 % der Unternehmen beurteilen den Kreditzugang als schwierig.
  • Kleine Unternehmen sind allerdings deutlich häufiger von Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme betroffen (24,4 %).

Die Finanzierungssituation der Unternehmen befindet sich auf einem Allzeithoch

  • Seit 2012 haben niemals weniger Unternehmen den Kreditzugang als schwierig bewertet als in der aktuellen Erhebung.

Drohende Hemmnisse für die Geschäftstätigkeit: Steigende Finanzierungskosten und Schwierigkeiten beim Kreditzugang rangieren auf den Positionen 3 und 5

  • Einschränkungen der Geschäftstätigkeit fürchten Unternehmen vor allem durch einen drohenden Fachkräftemangel (79,6 %) sowie dem Nachlassen der Konjunktur (52,0 %).

Unternehmensbefragung 2017 – Digitalisierung

Digitalisierung der Wirtschaft: breite Basis, vielfältige Hemmnisse  (PDF, 518 KB, nicht barrierefrei) (Juni 2017)
(Ausgabe 2018 erscheint demnächst)

Zwei von fünf Unternehmen planen Digitalisierungsvorhaben

  • 42 % der Unternehmen planen in den Jahren 2017 und 2018 Digitalisierungsvorhaben durchzuführen. Mit 80 % gilt dies für den Großteil der Unternehmen mit mehr als 50 Mio. EUR Umsatz. Von den kleinen Unternehmen gilt dies nur für 27 %.
  • Digitalisierungsprojekte sind Projekte, die die IT-Strukturen im Unternehmen verbessern oder erneuern und zum Einsatz neuer Anwendungen führen oder Kompetenzen zur Nutzung digitaler Anwendungen aufbauen. IT-Investitionen, die reine Ersatz- oder Routine-Investitionen darstellen, zählen nicht dazu.

Nutzung von Chancen steht im Mittelpunkt

  • Mit 90,0 % führt die Mehrzahl der Unternehmen Digitalisierungsvorhaben durch, um damit die Chancen zu nutzen, die sich aus den neuen Technologien ergeben.
  • Einen Zwang zur Digitalisierung, etwa direkt von Kundenseite oder durch die Wettbewerbssituation am Markt, sehen mit 32,8 bzw. 24,3 % deutlich weniger Unternehmen.
  • Einen Druck innerhalb der Wertschöpfungskette hin zur Digitalisierung spüren Unternehmen mit 17,8 % am seltensten.

Organisatorische Umstellungen sind Hauptproblem bei der Digitalisierung

  • Ein Drittel der Unternehmen sieht Schwierigkeiten bei der Anpassung der Unternehmens- und Arbeitsorganisation.
  • Datensicherheit / Datenschutz und fehlende IT-Kompetenzen rangieren auf den Positionen 2 und 3.

Alle Ausgaben der Unternehmensbefragung

Unternehmensbefragung

Jährliche Befragung zur Finanzierungssituation von Unternehmen in Kooperation mit Wirtschaftsverbänden.

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