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KfW Research – Dossier

Konjunktur

Wirtschaft­liches Wachstum verläuft nicht gleichmäßig, sondern in Zyklen: Phasen konjunk­tureller Unter- und Überaus­lastung der gesamt­wirtschaft­lichen Kapazitäten wechseln sich ab. Der Analyse solcher Zyklen und der Prognose konjunk­tureller Wende­punkte kommt eine wichtige Bedeutung zu. Denn die Konjunktur setzt den wirtschaft­lichen Rahmen, in dem private Haushalte, Unternehmen und Staat ihre Entscheidungen etwa im Hinblick auf ihren Konsum oder ihre Investitionen treffen. Auch Geld- und Fiskal­politik sollten je nach Phase im Konjunk­turzyklus unterschiedlich ausgerichtet sein. KfW Research analy­siert die Konjunktur in Deutschland und der Eurozone und veröffentlicht vierteljährlich eigene Prognosen zum realen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts.

Medienbeiträge und Kommentare der KfW-Chefvolkswirtin Dr. Fritzi Köhler-Geib

25.09.2020 | Monetäre Entwicklungen im Euroraum (August)

„Die Kredit­vergabe an euro­päische Unter­nehmen blieb auch im August auf hohem Niveau stabil. Für die Zukunft rechne ich im Einklang mit der Stabili­sierung der wirtschaft­lichen Lage auch am Kredit­markt mit einer Beruhigung. Um unmittelbare finanzielle Not­lagen durch den abrupten Corona­schock abzufedern, war die Kredit­aufnahme für viele Unter­nehmen ein Rettungs­anker. Nun rückt mit der Erholung vermehrt die Anpassung an die veränderten Realitäten in den Vorder­grund. Ein erneuter sprunghafter Anstieg der Kreditnach­frage ist aber keineswegs auszuschließen. Das steigende Infektions­geschehen und neue lokale Eindämmungsmaßnahmen lassen die Unsicherheit wieder wachsen. Deshalb bleibt ein weit gehend unge­hinderter Kreditzu­gang für Unter­nehmen mit funktio­nierenden Geschäfts­modellen ein wichtiges Ziel.“

Bisherige Kommentare von Dr. Fritzi Köhler-Geib

Konjunktur Deutschland / Eurozone

KfW-Konjunkturkompass Deutschland / Eurozone

25. August 2020

Kräfitge Erholung bisher, doch jetzt nimmt der Gegenwind zu

Die Corona-Pandemie hat in Deutschland und der Eurozone zu einem historischen Einbruch der Wirtschafts­leistung geführt. Der Tiefpunkt wurde allerdings schon im April durchschritten. Es folgte eine kräftige Aufholbewegung, die sich in einem sehr hohen Wachstum im laufenden Quartal niederschlägt. Der Gegenwind nimmt jetzt aber zu.

KfW Research erwartet für Deutschland auf Jahressicht weiterhin einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um rund 6 %, gefolgt von einem Wachstum von 5 % im nächsten Jahr. Im Euroraum insgesamt dürfte das Bruttoinlands­produkt 2020 um rund 8 % schrumpfen. Eine starke zweite Infektionswelle bleibt das größte Risiko, obgleich neue Eindämmungs­maßnahmen wohl gezielter ausfallen dürften als im Frühjahr.

Aktueller KfW-Konjunkturkompass Deutschland / Eurozone  (PDF, 152 KB, nicht barrierefrei)

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer

Mittelständische Unternehmen sind entscheidend für Wachstum und Wohlstand einer Volkswirtschaft. KfW Research analysiert mit seinen einzigartigen Umfragen, Studien und Statistiken die Bedürfnisse der mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Die Indikatorfamilie KfW-ifo-Mittelstandsbarometer basiert auf einer größenklassenbezogenen Auswertung der ifo Konjunkturumfragen, aus denen unter anderem der bekannte ifo Geschäftsklimaindex berechnet wird. Dabei werden monatlich rund 9.500 Unternehmen aus den Wirtschaftsbereichen Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Großhandel, Einzelhandel sowie Dienstleistungen (ohne Kreditgewerbe, Versicherungen und Staat) zu ihrer wirtschaftlichen Situation befragt, darunter rund 8.000 Mittelständler.


7. September 2020

Stimmungsaufhellung im Mittelstand verliert an Tempo

Die von den Lockerungen der Corona-Einschränkungen ab Mai getriebene, zunächst sehr kräftige Stimmungs­erholung flaut ab. Im August hellt das mittelständische Geschäftsklima zwar weiter auf, aber deutlich weniger stark als in den Monaten davor; das Vorkrisen­niveau vom Februar bleibt noch ein gutes Stück entfernt. Erstmals seit gut zweieinhalb Jahren sind die Großunternehmen wieder geringfügig besser gestimmt als die Mittelständler. Der leichte Teil der Erholung seit dem historischen Absturz der Wirtschafts­aktivität im April ist vorbei, die weitere Annäherung an das Vorkrisen­niveau im nahenden Herbst und Winter wird im Vergleich dazu wohl eher zäh.

Aktuelles KfW-ifo-Mittelstandsbarometer  (PDF, 173 KB, nicht barrierefrei)

Europäische Konjunktur

seit Mai 2020 zusammen mit Konjunktur Deutschland

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