Tipp: Aktivieren Sie Javascript, damit Sie alle Funktionen unserer Website nutzen können.

KfW Research – Dossier

Konjunktur

Wirtschaft­liches Wachstum verläuft nicht gleichmäßig, sondern in Zyklen: Phasen konjunk­tureller Unter- und Überaus­lastung der gesamt­wirtschaft­lichen Kapazitäten wechseln sich ab. Der Analyse solcher Zyklen und der Prognose konjunk­tureller Wende­punkte kommt eine wichtige Bedeutung zu. Denn die Konjunktur setzt den wirtschaft­lichen Rahmen, in dem private Haushalte, Unternehmen und Staat ihre Entscheidungen etwa im Hinblick auf ihren Konsum oder ihre Investitionen treffen. Auch Geld- und Fiskal­politik sollten je nach Phase im Konjunk­turzyklus unterschiedlich ausgerichtet sein. KfW Research analy­siert die Konjunktur in Deutschland und der Eurozone und veröffentlicht vierteljährlich eigene Prognosen zum realen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts.

Medienbeiträge und Kommentare der KfW-Chefvolkswirtin Dr. Fritzi Köhler-Geib

26.11.2020 | Monetäre Entwicklungen im Euroraum (Oktober)

„Erstmals seit April ist das Wachstum der Unternehmens­kreditbestände in den europäischen Bankbilanzen unter die sieben Prozentmarke gefallen. Die Abkühlung hatte sich in den Meldung der Banken zur Neugeschäfts­entwicklung bereits abgezeichnet. Viele Unternehmen dürften sich ausreichend mit Liquidität versorgt haben, um durch die Pandemie zu kommen. Laut den Angaben der Finanzinstitute im Bank Lending Survey vom Oktober war die Kreditnachfrage aufgrund sinkender Betriebsmittel­bedarfe und der anhaltenden Investitions­schwäche rückläufig. Daneben laufen nun nach und nach die gesetzlichen und freiwilligen Stundungs­vereinbarungen aus, die für rund 10 %­ der europäischen Unternehmens­finanzierungen getroffen wurden. Die Spitze der Mittelaufnahme dürfte trotz der zweiten Infektionswelle daher überschritten sein. Nichtsdestotrotz bleibt eine intakte Kreditversorgung als Sicherheitsnetz für stark betroffene Regionen und Branchen ebenso wichtig wie für Unternehmen, die auch jetzt in ihre Zukunft investieren wollen.“

Bisherige Kommentare von Dr. Fritzi Köhler-Geib

Konjunktur Deutschland / Eurozone

KfW-Konjunkturkompass Deutschland / Eurozone

24. November 2020

Hoffnung auf kräftige Konjunkturerholung nach schwierigem Winter

Deutschland und die Eurozone konnten über den Sommer einen großen Teil des vorangegangenen Konjunktur­absturzes aufholen. Infolge der seit Herbstbeginn wieder stark gestiegenen Covid-19-Neuin­fektionen und der dadurch notwendigen Einschränkungen wird die Erholung jedoch vorübergehend abreißen. Für das Winterhalbjahr 2020/2021 ist mit einer rückläufigen Wirtschafts­entwicklung zu rechnen. Angesichts der guten Aussichten auf bald verfügbare effektive Impfstoffe geht KfW Research davon aus, dass es mit der Rückkehr des öffentlichen und sozialen Lebens ab dem kommenden Frühjahr zu einem Wachstums­schub kommen wird. Deutschland dürfte 2021 um 4,0 % wachsen, die Eurozone von tieferem Niveau aus sogar um 5,1 %.

Aktueller KfW-Konjunkturkompass Deutschland / Eurozone  (PDF, 86 KB, nicht barrierefrei)

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer

Mittelständische Unternehmen sind entscheidend für Wachstum und Wohlstand einer Volkswirtschaft. KfW Research analysiert mit seinen einzigartigen Umfragen, Studien und Statistiken die Bedürfnisse der mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Die Indikatorfamilie KfW-ifo-Mittelstandsbarometer basiert auf einer größenklassenbezogenen Auswertung der ifo Konjunkturumfragen, aus denen unter anderem der bekannte ifo Geschäftsklimaindex berechnet wird. Dabei werden monatlich rund 9.500 Unternehmen aus den Wirtschaftsbereichen Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Großhandel, Einzelhandel sowie Dienstleistungen (ohne Kreditgewerbe, Versicherungen und Staat) zu ihrer wirtschaftlichen Situation befragt, darunter rund 8.000 Mittelständler.


9. November 2020

Sorgenfalten im Mittelstand nehmen wieder zu

Angesichts der zweiten Infektion­swelle trüben sich die Aussichten der mittel­ständischen Unternehmen ein. Zwar wurde die Geschäftstätigkeit durch die im Oktober noch milden und überwiegend lokal begrenzten Eindämmungs­maßnahmen kaum gestört, da die Neuinfektionen aber rasant steigen, waren härtere Einschnitte absehbar. Der partielle Lockdown im November wird den Konjunktur­aufschwung unterbrechen. Durch das Eingreifen sind allerdings die Chancen gut, dass sich die Schäden auf die besonders kontakt­intensiven Wirtschafts­bereiche reduzieren lassen. Der Winter ist allerdings noch lang und die Abwärtsrisiken daher groß.

Aktuelles KfW-ifo-Mittelstandsbarometer  (PDF, 97 KB, nicht barrierefrei)

Europäische Konjunktur

seit Mai 2020 zusammen mit Konjunktur Deutschland

Newsletter KfW Research

Unsere Newsletter berichten über die volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa sowie weltwirtschaftlich und entwicklungspolitisch interessante Themen.

Registrieren

Kontakt

KfW Research, KfW Bankengruppe, Palmengartenstr. 5-9, 60325 Frankfurt,

Folgen Sie KfW Research auf Twitter

KfW Research

Aktuelle Analysen, Indikatoren und Umfragen zu Konjunktur und Wirtschaft in Deutschland und der Welt.

Mehr erfahren