Tipp: Aktivieren Sie Javascript, damit Sie alle Funktionen unserer Website nutzen können.

Konjunktur

Wirtschaftliches Wachstum verläuft nicht gleichmäßig, sondern in Zyklen: Phasen konjunktureller Unter- und Überauslastung der gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten wechseln sich ab. Der Analyse solcher Zyklen und der Prognose konjunktureller Wendepunkte kommt eine wichtige Bedeutung zu. Denn die Konjunktur setzt den wirtschaftlichen Rahmen, in dem private Haushalte, Unternehmen und Staat ihre Entscheidungen etwa im Hinblick auf ihren Konsum oder ihre Investitionen treffen. Auch Geld- und Fiskalpolitik sollten je nach Phase im Konjunkturzyklus unterschiedlich ausgerichtet sein. KfW Research analysiert die Konjunktur in Deutschland und der Eurozone und veröffentlicht vierteljährlich eigene Prognosen zum realen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts.

Konjunkturprognose

Dr. Sebastian Wanke, Inflationsexperte KfW Research

Halbzeit 2019

Industrie im Abschwung – Handelskonflikte im Fokus

Die Jahresmitte 2019 ist erreicht. KfW Research zieht eine konjunkturelle Halbzeitbilanz und zeigt anschaulich im Präsentationsformat, wie es um die wirtschaftliche Entwicklung in der Welt, der Eurozone und in Deutschland steht.

Präsentation Konjunkturprognose Halbzeit 2019  (PDF, 469 KB, nicht barrierefrei)

Aktuelle Kommentare von KfW Research

09.08.2019 | Auftragseingänge, Industrieproduktion, Außenhandel Deutschland

Stephanie Schoenwald, KfW Ökonomin

„Die heutigen Zahlen zum Außenhandel beenden den Reigen harter Konjunkturdaten für Juni. Sie sind mit einem Wort: Ernüchternd! Nicht nur dass die Exporte erneut leicht nachgaben und inzwischen um 2,0 % unter dem März-Niveau liegen. Nach dem überraschend kräftigen Rückgang im Juni ist die Produktion des Produzierenden Gewerbes im zweiten Quartal insgesamt um 1,9 % geschrumpft, was das BIP-Wachstum um fast 0,6 Prozentpunkte schmälert. Und auch der von internationalen Großaufträgen im Juni lediglich überlagerte Abwärtstrend bei den Auftrags­eingängen lässt noch keine echte Wende zum Besseren erkennen, genauso wenig wie die immer schlechtere Stimmung in der Wirtschaft. Sollte das BIP im zweiten Quartal nicht gesunken sein – Genaueres wissen wir am kommenden Mittwoch –, wäre das schon ein Erfolg.“

Dr. Klaus Borger, KfW-Ökonom

Konjunktur Deutschland


23. Mai 2019

Binnennachfrage stabilisiert Konjunktur in schwierigem globalem Umfeld

Die konjunkturelle Start in das Jahr 2019 ist überraschend gut geglückt, die Aussichten haben sich aber verschlechtert. Deutlich weniger Aufträge und die eingetrübte Stimmung lassen nur ein schwaches Wachstum im zweiten Quartal erwarten, bevor es danach wieder anzieht. Alles in allem hält KfW Research an seiner Konjunkturprognose von 0,8 % für 2019 und 1,8 % für 2020 fest. Der erneut verschobene Brexit und die weiter schwelenden globalen Handelskonflikte bedeuten erhebliche Abwärtsrisiken und belasten vor allem die exportabhängige deutsche Industrie.

Aktueller KfW-Konjunkturkompass Deutschland  (PDF, 191 KB, nicht barrierefrei)

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer

Mittelständische Unternehmen sind entscheidend für Wachstum und Wohlstand einer Volkswirtschaft. KfW Research analysiert mit seinen einzigartigen Umfragen, Studien und Statistiken die Bedürfnisse der mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Die Indikatorfamilie KfW-ifo-Mittelstandsbarometer basiert auf einer größenklassenbezogenen Auswertung der ifo Konjunkturumfragen, aus denen unter anderem der bekannte ifo Geschäftsklimaindex berechnet wird. Dabei werden monatlich rund 9.500 Unternehmen aus den Wirtschaftsbereichen Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Großhandel, Einzelhandel sowie Dienstleistungen (ohne Kreditgewerbe, Versicherungen und Staat) zu ihrer wirtschaftlichen Situation befragt, darunter rund 8.000 Mittelständler.


8. August 2019

Mittelstand im Abwärtstrend, Alarmstimmung in der Industrie

Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen setzt im Juli den im Vorjahr begonnenen steilen Abwärtstrend fort. Sowohl die Lage­beurteilungen als auch die Erwartungen gehen zurück. Alarmierend ist die Stimmungs­eintrübung in der Industrie und bei den Großunternehmen. Insbesondere die Handelskonflikte bremsen die globale Investitions­tätigkeit und damit die exportabhängige deutsche Investitions­güterindustrie. Mit der Autoindustrie verbundene Branchen haben zudem mit einer großen technologischen und regulatorischen Unsicherheit zu kämpfen.

Aktuelles KfW-ifo-Mittelstandsbarometer  (PDF, 209 KB, nicht barrierefrei)

Europäische Konjunktur


6. Juni 2019

Guter Jahresauftakt ist keine Trendwende

Die Eurozone hat im ersten Quartal 2019 positiv überrascht. Dennoch behält KfW Research die Wachstums­prognosen unverändert bei, da die Stimmungs­indikatoren kein Ende der konjunkturellen Schwäche­phase signalisieren. Das reale BIP in der Währungsunion wird in diesem Jahr daher voraussichtlich nur um 1,1 % zulegen können. Nächstes Jahr könnte es mit einem Zuwachs von 1,5 % wieder besser aussehen

Aktueller KfW-Konjunkturkompass Eurozone  (PDF, 586 KB, nicht barrierefrei)

KfW Research Konjunkturuhr

Die KfW Research Konjunkturuhr zeichnet den aktuellen Konjunkturverlauf anhand der Outputgap nach, also der Abweichung der tatsächlichen Wirtschaftsleistung von derjenigen, die bei normaler Auslastung der Kapazitäten in der Eurozone erreicht wird. Sie erlaubt eine einfache Interpretation aktueller Konjunkturdaten und eine Einordnung in die vier Phasen eines Konjunkturzyklus Aufschwung, Boom, Abschwung und Rezession.

Details zur KfW Research Konjunkturuhr  (PDF, 499 KB, nicht barrierefrei)

Newsletter KfW Research

Unsere Newsletter berichten über die volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa sowie weltwirtschaftlich und entwicklungspolitisch interessante Themen.

Registrieren

Kontakt

KfW Research, KfW Bankengruppe, Palmengartenstr. 5-9, 60325 Frankfurt,

Folgen Sie KfW Research auf Twitter

KfW Research

Aktuelle Analysen, Indikatoren und Umfragen zu Konjunktur und Wirtschaft in Deutschland und der Welt.

Mehr erfahren