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Konjunktur

Wirtschaftliches Wachstum verläuft nicht gleichmäßig, sondern in Zyklen: Phasen konjunktureller Unter- und Überauslastung der gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten wechseln sich ab. Der Analyse solcher Zyklen und der Prognose konjunktureller Wendepunkte kommt eine wichtige Bedeutung zu. Denn die Konjunktur setzt den wirtschaftlichen Rahmen, in dem private Haushalte, Unternehmen und Staat ihre Entscheidungen etwa im Hinblick auf ihren Konsum oder ihre Investitionen treffen. Auch Geld- und Fiskalpolitik sollten je nach Phase im Konjunkturzyklus unterschiedlich ausgerichtet sein. KfW Research analysiert die Konjunktur in Deutschland und der Eurozone und veröffentlicht vierteljährlich eigene Prognosen zum realen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts.


Aktuelle Kommentare von Dr. Jörg Zeuner zum Thema Konjunktur

Konjunktur Deutschland


23. November 2018

Nur noch Potenzialwachstum, viele Abwärtsrisiken

Das BIP hat im dritten Quartal herb enttäuscht, vor allem wegen der WLTP-Probleme der Autoindustrie. Trotz deutlicher Erholung zum Jahresende wächst die Wirtschaft 2018 nur noch um 1,6 % (Vorprognose 1,8 %). Für 2019 geht KfW Research weiterhin von einem Realwachstum von 1,6 % aus. Damit dürfte Deutschland in diesem und dem kommenden Jahr in etwa im Tempo seiner Produktionsmöglichkeiten wachsen. Für die Überlebens­wahrscheinlichkeit des bereits alten deutschen Aufschwungs ist das sogar günstig. Gleichwohl sind die Abwärtsrisiken erheblich.

Aktueller KfW-Konjunkturkompass Deutschland  (PDF, 185 KB, nicht barrierefrei)

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer

Mittelständische Unternehmen sind entscheidend für Wachstum und Wohlstand einer Volkswirtschaft. KfW Research analysiert mit seinen einzigartigen Umfragen, Studien und Statistiken die Bedürfnisse der mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Die Indikatorfamilie KfW-ifo-Mittelstandsbarometer basiert auf einer größenklassenbezogenen Auswertung der ifo Konjunkturumfragen, aus denen unter anderem der bekannte ifo Geschäftsklimaindex berechnet wird. Dabei werden monatlich rund 9.500 Unternehmen aus den Wirtschaftsbereichen Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Großhandel, Einzelhandel sowie Dienstleistungen (ohne Kreditgewerbe, Versicherungen und Staat) zu ihrer wirtschaftlichen Situation befragt, darunter rund 8.000 Mittelständler.


3. Dezember 2018

Herbstblues im Mittelstand

Die wirtschaftliche Stimmung der Mittelständler kühlt im November merklich ab. Damit vollzieht der Mittelstand mit einem Monat Verzögerung – und in gedämpftem Ausmaß – den kräftigen Geschäftsklimaverfall bei den Großunternehmen nach, die sich ihrerseits im November geringfügig erholt haben. Als Vorbote eines langen und frostigen Konjunkturwinters taugt das Ergebnis jedoch nicht. Dafür sind die Niveaus nahezu aller Indikatoren des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers noch immer viel zu gut.

Aktuelles KfW-ifo-Mittelstandsbarometer  (PDF, 205 KB, nicht barrierefrei)

Europäische Konjunktur


7. Dezember 2018

Konjunktur mit Gegenwind

Grippewelle, Witterung, Streiks und nun die Probleme der Autoindustrie mit dem neuen Abgasstandard: 2018 ist das Jahr der konjunkturellen Stolpersteine. Das ist ein Grund, warum das europäische Wirtschaftswachstum auch im dritten Quartal enttäuscht hat.

Für anhaltenden Gegenwind sorgt insbesondere der Außenhandel. Die Binnenwirtschaft steht fundamental jedoch auf soliden Füßen. Das veranlasst uns dazu, trotz fortgesetzter Abkühlung der Stimmungsindikatoren optimistisch zu bleiben. Wir rechnen weiter mit ordentlichen Zuwachsraten der gesamtwirtschaftlichen Produktion im nächsten Jahr.

Wir passen daher unsere Prognose für das reale BIP-Wachstum im Euroraum nur leicht nach unten an. Für 2018 erwarten wir nun eine Expansion um 1,9 % und für nächstes Jahr um 1,6 %.

Die Liste der Abwärtsrisiken ist jedoch nicht kürzer geworden. Insbesondere eine Eskalation der Handelskonflikte, ein ungeordneter Brexit und eine verschärfte Reaktion der Finanzmärkte auf den haushaltspolitischen Kurs Italiens könnten Europas Wachstumskurs in Mitleidenschaft ziehen.

Aktueller KfW-Konjunkturkompass Eurozone  (PDF, 586 KB, nicht barrierefrei)

KfW Research Konjunkturuhr

Die KfW Research Konjunkturuhr zeichnet den aktuellen Konjunkturverlauf anhand der Outputgap nach, also der Abweichung der tatsächlichen Wirtschaftsleistung von derjenigen, die bei normaler Auslastung der Kapazitäten in der Eurozone erreicht wird. Sie erlaubt eine einfache Interpretation aktueller Konjunkturdaten und eine Einordnung in die vier Phasen eines Konjunkturzyklus Aufschwung, Boom, Abschwung und Rezession.

Details zur KfW Research Konjunkturuhr  (PDF, 499 KB, nicht barrierefrei)

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