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Konjunktur

Wirtschaftliches Wachstum verläuft nicht gleichmäßig, sondern in Zyklen: Phasen konjunktureller Unter- und Überauslastung der gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten wechseln sich ab. Der Analyse solcher Zyklen und der Prognose konjunktureller Wendepunkte kommt eine wichtige Bedeutung zu. Denn die Konjunktur setzt den wirtschaftlichen Rahmen, in dem private Haushalte, Unternehmen und Staat ihre Entscheidungen etwa im Hinblick auf ihren Konsum oder ihre Investitionen treffen. Auch Geld- und Fiskalpolitik sollten je nach Phase im Konjunkturzyklus unterschiedlich ausgerichtet sein. KfW Research analysiert die Konjunktur in Deutschland und der Eurozone und veröffentlicht vierteljährlich eigene Prognosen zum realen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts.

Aktuelle Kommentare von KfW Research

Dr. Sebastian Wanke, Inflationsexperte KfW Research

07.06.2019 | Deutscher Außenhandel und Produzierendes Gewerbe

"Die Industrie­produktion sank im April um 2,5 % gegenüber dem Vormonat, die Exporte gaben gleichzeitig um 3,7 % nach. Damit startet der Konjunktur­motor Industrie mit einer schweren Fehl­zündung in das zweite Quartal, die sich auch an den sehr schwachen Exporten ablesen lässt. Für Entwarnung ist es angesichts der zahlreichen globalen Unwäg­barkeiten zu früh.

Dr. Klaus Borger, KfW-Ökonom

Konjunktur Deutschland


23. Mai 2019

Binnennachfrage stabilisiert Konjunktur in schwierigem globalem Umfeld

Die konjunkturelle Start in das Jahr 2019 ist überraschend gut geglückt, die Aussichten haben sich aber verschlechtert. Deutlich weniger Aufträge und die eingetrübte Stimmung lassen nur ein schwaches Wachstum im zweiten Quartal erwarten, bevor es danach wieder anzieht. Alles in allem hält KfW Research an seiner Konjunkturprognose von 0,8 % für 2019 und 1,8 % für 2020 fest. Der erneut verschobene Brexit und die weiter schwelenden globalen Handelskonflikte bedeuten erhebliche Abwärtsrisiken und belasten vor allem die exportabhängige deutsche Industrie.

Aktueller KfW-Konjunkturkompass Deutschland  (PDF, 191 KB, nicht barrierefrei)

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer

Mittelständische Unternehmen sind entscheidend für Wachstum und Wohlstand einer Volkswirtschaft. KfW Research analysiert mit seinen einzigartigen Umfragen, Studien und Statistiken die Bedürfnisse der mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Die Indikatorfamilie KfW-ifo-Mittelstandsbarometer basiert auf einer größenklassenbezogenen Auswertung der ifo Konjunkturumfragen, aus denen unter anderem der bekannte ifo Geschäftsklimaindex berechnet wird. Dabei werden monatlich rund 9.500 Unternehmen aus den Wirtschaftsbereichen Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Großhandel, Einzelhandel sowie Dienstleistungen (ohne Kreditgewerbe, Versicherungen und Staat) zu ihrer wirtschaftlichen Situation befragt, darunter rund 8.000 Mittelständler.


4. Juni 2019

Viel Schatten, aber auch ein wenig Licht im mittelständischen Geschäftsklima

Im Mai bleibt das Geschäftsklima der kleinen und mittelständischen Unternehmen auf Abwärtskurs. Insbesondere die Lagebe­urteilung lässt deutlich nach, in der Industrie und auch bei den Dienstleistungsunternehmen. Richtig gut läuft es derzeit nur in den binnen­orientierten Wirtschafts­bereichen Bau und Einzelhandel. Ein Hoffnungsschimmer für eine leichte Erholung der Konjunktur im zweiten Halbjahr deutet sich mit der Bodenbildung der Geschäfts­erwartungen an.

Aktuelles KfW-ifo-Mittelstandsbarometer  (PDF, 609 KB, nicht barrierefrei)

Europäische Konjunktur


6. Juni 2019

Guter Jahresauftakt ist keine Trendwende

Die Eurozone hat im ersten Quartal 2019 positiv überrascht. Dennoch behält KfW Research die Wachstums­prognosen unverändert bei, da die Stimmungs­indikatoren kein Ende der konjunkturellen Schwäche­phase signalisieren. Das reale BIP in der Währungsunion wird in diesem Jahr daher voraussichtlich nur um 1,1 % zulegen können. Nächstes Jahr könnte es mit einem Zuwachs von 1,5 % wieder besser aussehen

Aktueller KfW-Konjunkturkompass Eurozone  (PDF, 586 KB, nicht barrierefrei)

KfW Research Konjunkturuhr

Die KfW Research Konjunkturuhr zeichnet den aktuellen Konjunkturverlauf anhand der Outputgap nach, also der Abweichung der tatsächlichen Wirtschaftsleistung von derjenigen, die bei normaler Auslastung der Kapazitäten in der Eurozone erreicht wird. Sie erlaubt eine einfache Interpretation aktueller Konjunkturdaten und eine Einordnung in die vier Phasen eines Konjunkturzyklus Aufschwung, Boom, Abschwung und Rezession.

Details zur KfW Research Konjunkturuhr  (PDF, 499 KB, nicht barrierefrei)

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