Frachthafen mit vielen Verladekränen

    KfW Research – Dossier

    Konjunktur

    Wirtschaft­liches Wachstum verläuft nicht gleichmäßig, sondern in Zyklen: Phasen konjunk­tureller Unter- und Überaus­lastung der gesamt­wirtschaft­lichen Kapazitäten wechseln sich ab. Der Analyse solcher Zyklen und der Prognose konjunk­tureller Wende­punkte kommt eine wichtige Bedeutung zu. Denn die Konjunktur setzt den wirtschaft­lichen Rahmen, in dem private Haushalte, Unternehmen und Staat ihre Entscheidungen etwa im Hinblick auf ihren Konsum oder ihre Investitionen treffen. Auch Geld- und Fiskal­politik sollten je nach Phase im Konjunk­turzyklus unterschiedlich ausgerichtet sein. KfW Research analy­siert die Konjunktur in Deutschland und der Eurozone und veröffentlicht vierteljährlich eigene Prognosen zum realen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts.

    Kommentare KfW Research

    13.03.2026 | Vorabkommentar zur Sitzung der US-Notenbank Fed am 18. März

    Lupe
    „Gefangen in der aktuellen Unsicherheit dürfte die Fed den Leitzins unverändert lassen. Die Inflation bleibt zäh, während unklar ist, wie stark und nachhaltig der jüngste Anstieg der Ölpreise die Teuerung beeinflusst. Hinzu kommt die politische Unsicherheit rund um neue, temporäre Zölle. Demgegenüber zeigt der Arbeitsmarkt deutliche Ermüdungserscheinungen und der jüngste Bericht fiel enttäuschend aus. In dieser Gemengelage dürfte die Fed vorerst abwarten wollen, solange die Inflationsperspektive unsicher bleibt. Eine Zinssenkung scheint daher erst ab Mitte des Jahres wahrscheinlich, dann jedoch unter einer neuen Fed-Spitze.“
    Dr. Stephan Bales

    Konjunktur

    KfW-Konjunkturkompass

    Deutsche Konjunktur kurz vor dem Abheben

    25. Februar 2026

    Die deutsche Wirtschaft ist von der ersten Warteposition auf die konjunkturelle Startbahn gerollt und dürfte schon bald abheben. Außergewöhnlich stark waren zuletzt die Auftragseingänge. Auch die Stimmungs­indikatoren drehen wieder nach oben. Wir rechnen deshalb 2026 nach wie vor mit 1,5 % BIP-Wachstum, 2027 mit 1,8 %. Auch die Eurozone profitiert vom nahenden Aufschwung hierzulande. Vor diesem Hintergrund sinkt die Teuerung bei Dienstleistungen nur sehr allmählich und hält die Inflation in Deutschland bei etwas über zwei Prozent und im gesamten Euroraum knapp darunter.

    Aktueller KfW-Konjunkturkompass

    Bruttoinlandsprodukt Deutschland

    KfW-ifo-Mittelstandsbarometer

    Mittelständische Unternehmen sind entscheidend für Wachstum und Wohlstand einer Volkswirtschaft. KfW Research analysiert mit seinen einzigartigen Umfragen, Studien und Statistiken die Bedürfnisse der mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Die Indikatorfamilie KfW-ifo-Mittelstandsbarometer basiert auf einer größenklassenbezogenen Auswertung der ifo Konjunkturumfragen, aus denen unter anderem der bekannte ifo Geschäftsklimaindex berechnet wird. Dabei werden monatlich rund 9.500 Unternehmen aus den Wirtschaftsbereichen Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Großhandel, Einzelhandel sowie Dienstleistungen (ohne Kreditgewerbe, Versicherungen und Staat) zu ihrer wirtschaftlichen Situation befragt, darunter rund 8.000 Mittelständler.

    Leichte Stimmungsaufhellung im Mittelstand

    27. Februar 2026

    Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen legt im Februar um 0,8 Zähler auf jetzt -14,1 Saldenpunkte zu. Die Unternehmens­stimmung ist noch immer nicht gut, die Richtung (nach oben) passt jedoch wieder. Ursächlich für den Anstieg des mittelständischen Geschäftsklimas sind vor allem verbesserte Erwartungen. Die Lagebeurteilung steigt nur geringfügig.

    Aktuelles KfW-ifo-Mittelstandsbarometer
    Grunddatensatz zum aktuellen KfW-Ifo-Mittelstandsbarometer

    Geschäftsklima

    Wachstumspotenzial Deutschlands

    Deutschland im Wachstumstief: Wie weiter?

    Deckblatt vom KfW Research Chartbook

    KfW Research Chartbook

    Das deutsche Wirtschafts­wachstum ließ während der vergangenen fünf Jahrzehnte im Trend immer weiter nach und ist in der ersten Hälfte der 2020er-Jahre sogar ganz zum Erliegen gekommen. Vorausblickend setzt die Verrentung der Babyboomer den Arbeitsmarkt zunehmend unter Druck. Eine Rückkehr zu einem durchschnittlichen Wachstum von 1 %, wie im Koalitionsvertrag als Mindestanspruch formuliert, ist realistisch, aber auch ambitioniert. Hierzu bedarf es gleichzeitiger substanzieller Fortschritte in allen für das Wachstum relevanten Bereichen. (Juli 2025)

    Deutschland im Wachstumstief: Wie weiter?

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