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Konjunktur

Wirtschaftliches Wachstum verläuft nicht gleichmäßig, sondern in Zyklen: Phasen konjunktureller Unter- und Überauslastung der gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten wechseln sich ab. Der Analyse solcher Zyklen und der Prognose konjunktureller Wendepunkte kommt eine wichtige Bedeutung zu. Denn die Konjunktur setzt den wirtschaftlichen Rahmen, in dem private Haushalte, Unternehmen und Staat ihre Entscheidungen etwa im Hinblick auf ihren Konsum oder ihre Investitionen treffen. Auch Geld- und Fiskalpolitik sollten je nach Phase im Konjunkturzyklus unterschiedlich ausgerichtet sein. KfW Research analysiert die Konjunktur in Deutschland und der Eurozone und veröffentlicht vierteljährlich eigene Prognosen zum realen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts.


Aktuelle Kommentare von Dr. Jörg Zeuner zum Thema Konjunktur

Konjunktur Deutschland


22. Februar 2019

Konjunkturelle Atempause 2019, leichte Erholung 2020

Die konjunkturelle Schwächephase hält an, die Wirtschaftsleistung dürfte im ersten Quartal allenfalls geringfügig zulegen. Wegen des fehlenden Schwungs zum Jahresstart und ungünstigerer Aussichten für die Weltwirtschaft revidiert KfW Research seine Konjunkturprognose für 2019 deutlich nach unten auf 0,8 % (Vorprognose: 1,6 %). 2020 dürfte das Realwachstum zwar wieder auf 1,8 % anziehen (Erstprognose). Nahezu 0,4 Prozentpunkte davon sind allerdings der veränderten Feiertagslage zu verdanken: Die Erwerbstätigen werden im kommenden Jahr fast vier Tage länger arbeiten als 2019 und so die Produktion zusätzlich anschieben. Das konjunkturelle Grundtempo erholt sich demgegenüber lediglich leicht.

Aktueller KfW-Konjunkturkompass Deutschland  (PDF, 193 KB, nicht barrierefrei)

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer

Mittelständische Unternehmen sind entscheidend für Wachstum und Wohlstand einer Volkswirtschaft. KfW Research analysiert mit seinen einzigartigen Umfragen, Studien und Statistiken die Bedürfnisse der mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Die Indikatorfamilie KfW-ifo-Mittelstandsbarometer basiert auf einer größenklassenbezogenen Auswertung der ifo Konjunkturumfragen, aus denen unter anderem der bekannte ifo Geschäftsklimaindex berechnet wird. Dabei werden monatlich rund 9.500 Unternehmen aus den Wirtschaftsbereichen Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Großhandel, Einzelhandel sowie Dienstleistungen (ohne Kreditgewerbe, Versicherungen und Staat) zu ihrer wirtschaftlichen Situation befragt, darunter rund 8.000 Mittelständler.


4. April 2019

Mittelstand: Stimmungsverfall findet einen Boden

In einer Zeit unsicherer Konjunktur­perspektiven und des vorläufigen Höhepunkts im Brexit-Drama glänzen die Mittelständler mit einer positiven Nachricht. Ihr Geschäftsklima steigt im März und beendet so eine Serie von zuvor fünf Rückgängen in Folge. Zwar treibt die Außenwirtschaft immer größere Sorgenfalten in die Stirn, die Binnenwirtschaft hält jedoch dagegen und stabilisiert die deutsche Konjunktur.

Aktuelles KfW-ifo-Mittelstandsbarometer  (PDF, 202 KB, nicht barrierefrei)

Europäische Konjunktur


22. Februar 2019

Durststrecke für die Konjunktur

Im Lauf des Jahres 2018 hat sich die konjunkturelle Entwicklung in der Währungsunion deutlich abgekühlt und der rapide Stimmungsverfall in den europäischen Unternehmen verheißt für den Jahresstart nichts Gutes. Trotz abklingender Sondereffekte (WLTP-Umstellung) gibt es keine Anzeichen für eine kräftige Erholung. Insbesondere die Industrie leidet weiterhin unter der Eintrübung der globalen Aktivität und den handelspolitischen Spannungen.

KfW Research senkt daher die BIP-Prognose für 2019 auf nur noch 1,1 % ab. 2020 sollte dann mit 1,5 % wieder etwas schwungvoller ausfallen. Allerdings setzen wir dabei voraus, dass sich keines der großen Abwärtsrisiken manifestiert. In diesem Fall wäre eine Rezession wohl kaum noch zu vermeiden.

Aktueller KfW-Konjunkturkompass Eurozone  (PDF, 185 KB, nicht barrierefrei)

KfW Research Konjunkturuhr

Die KfW Research Konjunkturuhr zeichnet den aktuellen Konjunkturverlauf anhand der Outputgap nach, also der Abweichung der tatsächlichen Wirtschaftsleistung von derjenigen, die bei normaler Auslastung der Kapazitäten in der Eurozone erreicht wird. Sie erlaubt eine einfache Interpretation aktueller Konjunkturdaten und eine Einordnung in die vier Phasen eines Konjunkturzyklus Aufschwung, Boom, Abschwung und Rezession.

Details zur KfW Research Konjunkturuhr  (PDF, 499 KB, nicht barrierefrei)

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