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Europäische Kooperation im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit

Die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene sowohl mit politischen Institutionen als auch mit anderen nationalen Förderbanken ist für den Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank von großer Bedeutung. Durch die gemeinsame Finanzierung von Entwicklungsvorhaben wird zur Steigerung von Wirkung und Relevanz der europäischen Entwicklungszusammenarbeit beigetragen.

So stellt die KfW im Auftrag der Bundesregierung unter anderem Darlehen zur Finanzierung des größten Solarparks der Welt in Marokko, Quarzazate, bereit. Weitere Darlehensgeber sind dort die Europäische Investitionsbank (EIB) und die französische Entwicklungsbank Agence Française de Développement (AFD). Neben den Mitteln der Finanziellen Zusammenarbeit setzt die KfW in der Umsetzungsphase des Projektes auch von der Europäischen Kommission bereitgestellte Zuschussmittel um. Dieses Gemeinschaftsprojekt ermöglicht es Marokko, den Anteil an Erneuerbaren Energien deutlich zu erhöhen und damit zum Vorreiter bei der Nutzung umweltfreundlichen Stroms zu werden.

Seit 2016 setzt die KfW Mittel der EU und ihrer Mitgliedstaaten um, die im Rahmen des „EU-Türkei-Abkommens“ sowie aus dem "EU Regional Trust Fund in Response to the Syrian Crisis" zugesagt wurden, um die Türkei bei der Versorgung und Integration der Flüchtlinge zu unterstützen. In diesen Vorhaben finanziert die KfW insgesamt den Bau von bis zu 145 Schulen, in denen türkische und syrische Kinder unterrichtet werden, die Ausstattung von Berufsschulen um die Berufsbildung für türkische und syrische Jugendliche zu sichern sowie die Bereitstellung von erneuerbare Energie für die aufnehmenden Gemeinden in der Türkei.

Die KfW setzt für die europäische Entwicklungszusammenarbeit in weiter entwickelten Ländern auch Eigenmittel ein, die mit Geldern der EU-Kommission oder anderen europäischen Gebern gemischt werden. Damit stehen mehr Mittel zur Verfügung, um Armut zu bekämpfen, die Lebensbedingungen der Menschen in Entwicklungsländern zu verbessern und das Klima zu schützen.

Weitere Informationen zur Entwicklungszusammenarbeit der KfW auf europäischer Ebene

Gemeinsame "Clean Oceans Initiative" gegen den Plastikmüll in den Weltmeeren

Einst als Wundermaterial gepriesen, ist Plastik inzwischen zu einer Seuche unserer Zeit geworden. Geschätzte acht Millionen Tonnen gelangen jedes Jahr in die Weltmeere. Um hier gegenzusteuern, hat die KfW im Jahr 2018, gemeinsam mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der französischen Entwicklungsbank AFD, die "Clean Oceans Initiative" gegründet.

In den zwei Jahren seit ihrer Gründung hat die Clean Oceans Initiative 1,3 Mrd. EUR für die langfristige Finanzierung von Projekten zur Reduzierung des Plastik- und sonstigen Mülleintrags in die Meere bereitgestellt, durch verbesserte Abwasser- und Müllentsorgung sowie Regen- und Starkregenkanalisation. Die drei Gründungsmitglieder der Initiative haben es sich zum Ziel gesetzt, bis einschließlich 2023 2 Mrd. EUR in Projekte des öffentlichen und privaten Sektors zu investieren.

Am Rande der IWF-/Weltbank-Tagung im Oktober 2020 wurde überdies bekannt gegeben, dass zwei neue Partnerinstitute, das italienische Förderinstitut Cassa Depositi e Prestiti (CDP) und die spanische Förderbank ICO, sich als neue Mitglieder der Initiative angeschlossen haben.

KfW-News v. 15. Oktober 2020.

Dossier Plastikmüll

In unserem Dossier stellen wir die von der KfW mitgegründete Clean Oceans Initiative vor, die gerade zwei Jahre alt geworden ist – und weitere innovative Ansätze zur Vermeidung und Weiterverarbeitung von Plastikmüll.

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Zwei Jahre "Clean Oceans Initiative"

Die gemeinsame Initiative der KfW mit europäischen Entwicklungsbanken hat es sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Projekte zu fördern, mit denen die Verschmutzung der Weltmeere reduziert werden soll.

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Interview mit Dr. Günther Bräunig, KfW-Vorstandsvorsitzender, auf KfW Stories lesen

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