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    KfW Research

    Wasserstoff-Elektrolyse: Ausbau bleibt hinter Erwartung zurück

    Grafik auf einen Blick

    4. März 2026

    Der Hochlauf der grünen Wasserstoff­wirtschaft in Deutschland geht deutlich langsamer voran als ursprünglich geplant. Die aktuell installierte Elektrolyse­leistung, mit der grüner Wasserstoff mittels erneuerbaren Stroms produziert werden kann, beläuft sich auf etwa 0,2 GW. Darüber hinaus befinden sich weitere 1,1 GW in Bau. Unter Berücksichtigung geplanter Projekte mit hoher Realisierungs­wahrscheinlichkeit könnte die Elektrolyse­kapazität bis Ende 2030 bei konservativer Schätzung auf bis zu 2,4 GW anwachsen. Dies bleibt deutlich hinter dem in der Nationalen Wasserstoffstrategie 2023 gesetzten Ziel von 10 GW bis 2030 zurück. Auch international kommt der Ausbau der Elektrolyse­kapazitäten nur schleppend voran.

    Die Hauptgründe für den stockenden Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft liegen in höheren als ursprünglich erwarteten Kosten, einer geringen Zahlungs­bereitschaft der Nachfrageseite sowie Unsicherheiten bezüglich zukünftiger Fördermaßnahmen und regulatorischer Rahmenbedingungen.

    Grüner Wasserstoff und seine Derivate sind aus heutiger Sicht die einzigen großmaßstäblich verfügbaren Optionen, um saisonale Energiespeicherung, industrielle Prozesse wie Stahl- und Chemie­produktion sowie den Luft- und Hochsee­schiffverkehr klimaneutral zu gestalten

    KfW Research
    Anke Brüggemann, +49 69 7431-1736,

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