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Meldung vom 02.09.2026 / KfW, KfW Entwicklungsbank

Ukraine: Gerüstet für den kommenden Winter

  • KfW stockt Beitrag für den Energieunterstützungsfonds um 250 Millionen Euro auf

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) stellt über die KfW einen Zuschuss in Höhe von weiteren 250 Millionen Euro für kurzfristige Reparaturen und Ersatzteile ukrainischer Energieinfrastruktur zur Verfügung. Ein Teil dieser Mittel fließt in die Einrichtung einer ukrainischen „Notfallreserve kritischer Güter“ wie Transformatoren und Ausrüstung für Hochspannungsleitungen. Ziel ist, rechtzeitig vor dem Winter die Energie- und Wärmeversorgung der Bevölkerung trotz anhaltender russischer Angriffe sicherzustellen.

Die Mittel fließen in den Energieunterstützungsfonds (Ukraine Energy Support Fund, UESF). Er sammelt und bündelt seit seiner Gründung im Jahr 2022 finanzielle Beiträge von Regierungen, der EU und privaten Gebern.

Seit 2022 haben das BMWE und das Auswärtige Amt über die KfW bereits rund 560 Millionen Euro Zuschüsse in den Energieunterstützungsfonds eingezahlt.

Mit der neuen Aufstockung in Höhe von 250 Millionen Euro steigt der deutsche Betrag auf rund 810 Millionen Euro. Deutschland bleibt der mit Abstand größte Geber des Fonds, der bisher über 2,4 Milliarden Euro gesammelt hat.

Eine externe Beschaffungsagentur führt für die Gemeinschaft der Geber transparente und wettbewerbliche Ausschreibungen für die zu beschaffenden Güter durch und kontrolliert die Verwendung der Mittel. Die KfW unterstützt hierbei im Auftrag des BMWE aktiv die Beteiligung deutscher Zulieferer.

Nothilfe für den ukrainischen Energiesektor | Pressemitteilung des BMWE

Für mehr Widerstandskraft der Ukraine | KfW Entwicklungsbank

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