Herr Dr. Dirk Schumacher ist seit April 2025 Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe und leitet KfW Research.
„Die Ifo-Umfrage hat im Januar wenig Bewegung gezeigt. Sowohl die Beurteilung der aktuellen Lage als auch die Einschätzung der mittleren Entwicklung blieben weitestgehend unverändert. Die deutschen Unternehmen bleiben damit verhalten zuversichtlich, was den weiteren Verlauf der konjunkturellen Dynamik angeht. Vor dem Hintergrund der anhaltenden geopolitischen Unsicherheit ist diese relative Robustheit der Erwartungen ein positives Zeichen. Gleichzeitig verharrt die Einschätzung der aktuellen Lage auf niedrigem Niveau. Dies zeigt, dass der erwartete Aufschwung noch ein Hoffnungswert ist und alles andere als ein Selbstläufer.“
Dr. Dirk Schumacher
20. Januar 2026
Der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge an den Neuzulassungen ist in den vergangenen zwei Jahren deutlich gestiegen. Inzwischen fährt jeder vierte neu zugelassene Bus in Deutschland vollelektrisch – ein Höchststand. Vor knapp zwei Jahren waren es noch rund 10 %. Auch bei Pkw und Lkw hält der Trend zur Elektromobilität an: Mehr als jeder fünfte neue Pkw und etwa jeder zehnte Lkw sind vollelektrisch. Beide Segmente nähern sich damit den Spitzenwerten aus dem dritten Quartal 2023, als Käufe noch gefördert wurden. Das KfW-Energiewendebarometer verweist auf mögliche Ursachen, etwa sinkende Vorbehalte gegenüber Elektroautos. ( Fokus Volkswirtschaft)
Im Bestand zeigt sich diese Dynamik bisher nur begrenzt. Zum 1. Oktober 2025 waren laut Kraftfahrt-Bundesamt rund 4.300 vollelektrische Busse zugelassen (5 % des Bestands). Bei den Pkw sind es knapp 1,9 Mio. (rund 4 %), bei den Lkw fast 108.000 (etwa 3 %).
KfW Research
Dr. Johannes Rode, +49 69 7431-40496,
Im Interview mit der Frankfurter Rundschau
Frankfurter Rundschau mit Dr. Dirk Schumacher vom 10.10.2025
Die Bundesregierung will die Bedingungen für Start-ups verbessern. Dafür muss sie einige Hindernisse aus dem Weg räumen.
Gastbeitrag in der Wirtschaftwoche von Dr. Dirk Schumacher
(August 2025, €)
Das Investorenbarometer von BVK, KfW und Handelsblatt zeigt:
"Nach einem bewegten ersten Halbjahr zeigt sich der Markt wieder stabiler – das Geschäftsklima hellt sich auf und die Talsohle scheint vorerst durchschritten."
Hier geht es zum Video Investorenbarometer Q3/2025 (22:39)
Handelskriege produzieren gewöhnlich nur Verlierer. Insofern ist das Nachgeben der EU – zumindest in der kurzen Sicht – das kleinere Übel, nicht zuletzt da ein signifikanter Teil der Zölle voraussichtlich überwälzt wird. Aber die Kosten des Nachgebens könnten deutlich steigen, insbesondere wenn es zu massiven Unternehmensverlagerungen in die USA kommen sollte. Europa muss deshalb in der nächsten Auseinandersetzung – die eher früher als später kommen wird – vorbereitetet sein, sein ökonomisches Gewicht besser einzusetzen.
Gewinnt Trump den Handelskrieg?
25.02.2026 │ Real Estate Family Office Summit, Kronberg
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