Mehrere Rolltreppen nebeneinander, die nach oben und unten fahren.

    KfW Research

    KfW-Konjunkturkompass

    KfW Research prognostiziert vierteljährlich die jahresdurch­schnittliche Veränderung des Bruttoinlands­produkts (BIP) sowie des Harmonisierten Verbraucher­preisindex (HVPI) in Deutschland und der Eurozone.

    Iran-Krieg dämpft die Wachstumsaussichten

    Die deutsche Wirtschaft ist mit einem Wachstum von 0,3 % im Vorquartals­vergleich solide ins Jahr gestartet. Der Iran-Krieg trübt nun aber die Konjunkturaussichten: KfW Research erwartet für das preisbereinigte Bruttoinlands­produkt (BIP) in Deutschland 2026 nur noch eine Zunahme von 0,7 %, gefolgt von 1,3 % 2027. Auch für den Euroraum haben wir die Prognosen für das reale BIP spürbar nach unten korrigiert, die Inflationsprognose indes nach oben: 2026 dürfte bei der Verbraucherpreis­steigerung sowohl für Deutschland als auch den Euroraum jeweils eine Drei vor dem Komma stehen.

    KfW-Chefvolkswirt Dr. Dirk Schumacher

    Kommentar Chefvolkswirt der KfW

    „Der Iran-Krieg war ein heftiger Nackenschlag für die deutsche Wirtschaft. Wichtig ist nun vor allem, dass die Straße von Hormus wieder geöffnet wird. Damit rechnen wir bis etwa Ende Juni. Das würde die Energiepreise langsam drücken. Die Wachstumsrate der deutschen Wirtschaft dürfte dann im dritten Quartal wieder ins Positive drehen. Für das zweite Quartal rechnen wir mit einem leichten Rückgang des BIP."
    Dr. Dirk Schumacher