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50 Tipps zum Klimaschutz – Teil 4

50 Tipps zum Klimaschutz – Teil 4

arbeiten & verdienen

Der Klimawandel betrifft uns alle. Jeder kann seinen Beitrag leisten, um die Klimakrise einzudämmen. Doch was kann jeder Einzelne von uns tun? In unserem Ratgeber finden Sie 50 Tipps aus unterschiedlichen Lebensbereichen, die Ihnen dabei helfen, verantwortungsvoll zu handeln. Lassen Sie sich von unseren Vorschlägen in den vier Kategorien „kaufen & verbrauchen“, „fahren & fliegen“, „wohnen & leben“ und „arbeiten & verdienen“ inspirieren. Hier die Tipps zu „arbeiten & verdienen“.

Illustration zum Thema Klimatipps:

Fahren Sie mit dem Rad ins Büro. Schalten Sie den Monitor aus, wenn Sie das Büro verlassen. Auch im Job können Sie jeden Tag etwas für das Klima tun.

42. Notebooks statt Monsterrechner

Verabschieden Sie sich von monströsen Desktop-Rechnern. Notebooks sind oft schon genauso leistungsfähig wie große Computer und dabei wesentlich energieeffizienter.

43. Schoner schont nicht

Denken Sie auch, dass der Bildschirmschoner mit seinen psychedelischen Mustern oder Naturaufnahmen in Ihrer Abwesenheit Strom spart? Das Gegenteil ist der Fall: Der Monitor läuſt ja trotzdem, und auch Grafikkarte und Arbeitsspeicher sind im Dauereinsatz. Besser keinen Bildschirmschoner verwenden oder den Rechner ganz ausschalten!

44. Machen Sie Nachhaltigkeit zum Prinzip!

Setzen in Ihrer Firma die Mitarbeiter der Beschaffung auf Umweltschutz? Erstellen Sie als Arbeitgeber eine Richtlinie, nach der alle Anschaffungen auf ihren klimatischen Fußabdruck geprüft werden müssen. Oder schlagen Sie dies vor, wenn Sie angestellt sind.

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Notebooks sind wesentlich energieeffizienter als Desktop-Rechner.

45. Sparsame Internetsuche

Jede Aktion im Internet verbraucht Energie. Vor allem der Serverbetrieb ist sehr stromintensiv. 200 Google-Suchanfragen verbrauchen so viel wie das Bügeln eines Hemdes. Zwar erweitert Google den Anteil regenerativer Energien, eine Alternative sticht den Goliath jedoch aus: Ecosia! Die deutsche Suchmaschine läuft zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie, zudem führen etwa 45 Suchen zum Pflanzen eines Baums. Denn Ecosia leitet den Gewinn aus den Werbeeinnahmen an Aufforstungsprojekte weiter.

46. Der richtige Lesestoff

Wie lesen Sie, wenn Sie mit der U-Bahn zur Arbeit fahren? Die Konkurrenten Buch und E-Reader haben logischerweise unterschiedlich hohe klimatische Fußabdrücke. Eine Studie des Freiburger Öko-Instituts fand heraus, dass sich E-Reader dann besser machen, wenn Vielleser damit zehn oder mehr Bücher pro Jahr schmökern. Am nachhaltigsten wäre, sich den Lesestoff in der Bücherei zu besorgen.

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Für die Herstellung von Recyclingpapier wird nur halb so viel Energie benötigt wie für das blütenweiße Pendant.

47. Grünanlagen

Was tun mit dem Ersparten? Ziehen Sie Ihr Geld aus Anlagen ab, die die Ausbeutung des Planeten finanzieren, und wechseln Sie zu ökologisch sinnvollen Investments. Die KfW legt beispielsweise regelmäßig Green Bonds auf. Das sind Anleihen, mit denen nachhaltige Projekte realisiert werden können.

48. Setzen Sie (sich) aufs Rad!

Erhöhen Sie als Arbeitgeber die Lust, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen. Das geht mit einer Fahrradflotte, die Sie Ihren Mitarbeitern anbieten können, mit Stellplätzen, Duschen und Umkleidekabinen für die Durchgeschwitzten.

49. Zettelwirtschaft

Es muss nicht immer blütenweißes Papier sein. Sofern Sie nicht umhinkommen, etwas in Ihrem Büro auszudrucken, tun Sie es auf Recyclingpapier. Für dessen Herstellung wird nur halb so viel Energie benötigt wie für Frischfaserpapier.

50. Der Letzte macht das Licht aus

Sollten Sie ohnehin ständig der Letzte im Büro sein, schalten Sie doch auf Ihrem Weg nach draußen unnötig laufende Monitore oder Drucker ab und knipsen Sie Lampen aus.

Auf KfW Stories veröffentlicht am 6. Oktober 2020