Meldung vom 19.05.2026 / KfW Research
KfW-Gründungsmonitor 2026
Gründungstätigkeit in Deutschland: Trend zum Nebenerwerb verfestigt sich, junge Erwachsene prägen Gründerlandschaft
Die Zahl der Existenzgründungen ist im Jahr 2025 deutlich gestiegen. Über die letzten Jahre zeigt sich eine merkliche Verlagerung der Gründungstätigkeit in den Nebenerwerb. Der Anteil hybrider Gründungen, mit vorheriger und nach Gründung weiter bestehendem Arbeitsverhältnis, ist dabei beständig hoch. Mit einem erneut geringeren Altersdurchschnitt verjüngte sich die Gründerlandschaft 2025 weiter. Junge Gründerinnen und Gründer gründen dabei häufig aus dem Studium heraus. Der mehrjährige Trend zu einer höheren Bedeutung digitaler Angebote hält an. Insgesamt sehen viele ihre Existenzgründung als Start-up. Bürokratie ist für viele Gründerinnen und Gründer ein Belastungsfaktor. Die Erfüllung gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen kostet einige Stunden Wochenarbeitszeit. Ausgehend von der Gründungstätigkeit 2025 kann für 2026 eine ähnliche Gründungstätigkeit erwartet werden, mit leichten Aufwärtschancen, aber auch Abwärtsrisiken.
Weitere Informationen zum KfW-Gründungsmonitor
Weitere Publikationen zum Thema Gründungen in unserem Dossier Existenzgründung
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