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Meldung vom 13.01.2022 / KfW Research

Chinas langfristige Entwicklungsziele als Herausforderung für die Produktivität

Die zwei längerfristigen Entwicklungs­ziele Chinas lauten, den Status eines Hochein­kommenslandes bis 2025 zu erreichen und die Wirtschafts­leistung bis 2035 zu verdoppeln. Um das erste Ziel zu erreichen, ist nur eine Wachstums­rate des nominalen Bruttonational­einkommens pro Kopf von durchschnittlich 4 % pro Jahr notwendig. Das zweite Ziel ist hingegen ehrgeiziger. Denn der Wachstums­beitrag von Kapital wird weiter abnehmen, auch weil der sich fortsetzende Umbau des Wachstums­modells impliziert, dass Investitionen zu Gunsten des Konsums an Bedeutung verlieren. Aufgefangen werden muss diese Entwicklung durch allgemeine Produktivitäts­fortschritte und Humankapital­bildung. Insbesondere bei ersterem besteht Aufhol­bedarf, was durch die Erfolge im Hightech-Bereich überdeckt wird. Ist China mit seiner Stärkung der Innovations­tätigkeit erfolgreich, dürfte der internationale Wettbewerb bei Gütern der hochwertigen und Spitzentechnik auch für Deutschland stärker werden.

Chinas langfristige Entwicklungsziele als Herausforderung für die Produktivität  (PDF, 385 KB, nicht barrierefrei)

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