KfW-Chefvolkswirt Dr. Dirk Schumacher

    Dr. Dirk Schumacher – Chefvolkswirt der KfW

    Herr Dr. Dirk Schumacher ist seit April 2025 Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe und leitet KfW Research.

    Kommentar KfW-Chefvolkswirt

    29.12.2025 | KfW-ifo-Mittelstandsbarometer Dezember 2025

    Mitarbeiter tauschen sich während einer Besprechung aus.
    „Schon seit dem Spätsommer ist die zu Jahresanfang begonnene Aufhellung der Geschäfts­erwartungen im Mittelstand ins Stocken geraten. Seit dem Herbst macht sich große Ernüchterung in der Wirtschaft breit. Zu groß sind die Probleme, wie allen Voran der China-Schock in weiten Teilen der Industrie. Wir erwarten dennoch ein leicht positives Wachstum für Deutschland im vierten Quartal 2025 und eine deutliche Konjunkturerholung im Jahr 2026.“

    Dr. Dirk Schumacher

    KfW-ifo-Mittelstandsbarometer Dezember 2025

    26.12.2025 | Kommunen investieren in Biodiversität vor Ort, doch Finanzmittel und Flächen sind knapp

    „Nur intakte, vielfältige Ökosysteme versorgen uns auf Dauer mit Rohstoffen, Trinkwasser und Nahrung und bieten natürlichen Schutz vor Extremwetter. Die anhaltende Zerstörung der Natur und ihrer Vielfalt ist gleichzeitig ein globales und ein lokales Problem. In Deutschland investieren die Kommunen zunehmend in den Schutz der Biodiversität – und damit in die Lebensqualität vor Ort. Doch die schlechte Lage der Kommunal­haushalte und die knappen verfügbaren Flächen stellen die Kommunen vor große Heraus­forderungen.“
    Dr. Dirk Schumacher
    Kommunen investieren in Biodiversität vor Ort, doch Finanzmittel und Flächen sind knapp

    Auf einen Blick

    Deutliche Unterschiede bei verbleibender Lebenserwartung nach Renteneintritt unter vergleichbaren Industriestaaten

    Grafik auf einen Blick

    19. Dezember 2025

    Die verbleibende Lebenserwartung bei Renteneintritt unterscheidet sich deutlich zwischen den verschiedenen Ländern und Geschlechtern. Generell liegt das Renteneintrittsalter bei Männern tendenziell höher als bei Frauen, während Frauen im Durchschnitt eine längere verbleibende Lebenserwartung nach Renteneintritt haben. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Tragfähigkeit von Rentensystemen – insbesondere vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung und längeren Ruhestands­phasen. So ist die verbleibende Lebenserwartung bei Renteneintritt unter den wichtigen vergleichbaren Industriestaaten in Spanien, Frankreich und Italien sowohl bei Frauen als auch bei Männern besonders hoch. Dies hängt maßgeblich mit dem niedrigeren durchschnittlichen Renteneintrittsalter zusammen.

    In Deutschland gehen Frauen im Durchschnitt mit 63,4 und Männer mit 63,7 Jahren in den Ruhestand. Im Anschluss liegt die verbleibende Lebenserwartung bei 22,6 bzw. 18,8 Jahren. Damit liegen die Werte hierzulande sehr nahe an den entsprechenden Werten der OECD. Im Vergleich mit den EU27-Ländern liegt das durchschnittliche Renteneintrittsalter in Deutschland hingegen etwas höher, die verbleibende Lebenserwartung ist sehr ähnlich.

    KfW Research
    Kathrin Schmidt, +49 69 7431-13091,

    Aktuelle Medienbeiträge

    KfW-Chefvolkswirt Dr. Dirk Schumacher

    KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher spricht über die schwache Konjunktur, Investitionen und politische Unsicherheit.

    Im Interview mit der Frankfurter Rundschau

    Frankfurter Rundschau mit Dr. Dirk Schumacher vom 10.10.2025

    Was Deutschland braucht, um ein funk­tio­nierendes Start-up-Ökosystem zu werden

    Die Bundesregierung will die Bedingungen für Start-ups verbessern. Dafür muss sie einige Hindernisse aus dem Weg räumen.

    Gastbeitrag in der Wirtschaftwoche von Dr. Dirk Schumacher
    (August 2025, €)

    Dr. Dirk Schumacher beim Investorenbarometer

    Investorenbarometer Q3/2025

    Das Investorenbarometer von BVK, KfW und Handelsblatt zeigt:
    "Nach einem bewegten ersten Halbjahr zeigt sich der Markt wieder stabiler – das Geschäftsklima hellt sich auf und die Talsohle scheint vorerst durchschritten."

    Hier geht es zum Video Investorenbarometer Q3/2025 (22:39)

    Handelskonflikt mit den USA

    19.08.2025 | Gewinnt Trump den Handelskrieg?

    Die amerikanische Flagge weht vor Kränen am Hafen
    Handelskriege produzieren gewöhnlich nur Verlierer. Insofern ist das Nachgeben der EU – zumindest in der kurzen Sicht – das kleinere Übel, nicht zuletzt da ein signifikanter Teil der Zölle voraussichtlich überwälzt wird. Aber die Kosten des Nachgebens könnten deutlich steigen, insbesondere wenn es zu massiven Unternehmens­verlagerungen in die USA kommen sollte. Europa muss deshalb in der nächsten Auseinandersetzung – die eher früher als später kommen wird – vorbereitetet sein, sein ökonomisches Gewicht besser einzusetzen.
    Gewinnt Trump den Handelskrieg?

    Vorträge und Veranstaltungsbeiträge

    25.02.2026 │ Real Estate Family Office Summit, Kronberg

    Werdegang von Dr. Dirk Schumacher

    Kontakt

    KfW Research, KfW Bankengruppe, Palmengartenstr. 5-9, 60325 Frankfurt,

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