Meldung vom 19.10.2026 / KfW Research
Wasserressourcen und Biodiversität: von Konkurrenz zu Synergie
Im Sommer 2026 sanken die Pegel vieler Flüsse auf Rekordtiefs, und ihre Ökosysteme gerieten unter starken Stress – eine Erinnerung daran, dass Wassersicherheit gesunde Süßwasserökosysteme braucht, die Wasser reinigen und vor Flut und Dürre schützen. Eine Studie von Senckenberg und KfW Research zeigt, dass das starke Wirtschaftswachstum und der steigende Wohlstand seit 1950 erhebliche – und teilweise irreversible – Auswirkungen auf Süßwasserressourcen und -ökosysteme hatten. Die Biodiversität im Süßwasser nimmt schneller ab als in anderen Biomen, und viele Feuchtgebiete sind bereits verloren gegangen oder geschädigt. Menschliche Wassernutzung – vor allem Bewässerungslandwirtschaft – und Klimawandel haben globale Wasserreserven deutlich verringert. Dies birgt systemische Risiken für Wirtschaft und menschliches Wohlergehen. Die Studie nennt evidenzbasierte Prioritäten, um Umweltbelastungen zu senken und die Wirtschaft stärker an die ökologischen Grenzen des Wasserkreislaufs anzupassen.
Wasserressourcen und Biodiversität: von Konkurrenz zu Synergie – Zusammenfassung
Die zugrunde liegende Studie finden Sie hier: Freshwater Resources and Biodiversity (nur in Englisch)
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