Meldung vom 19.08.2026 / KfW Research
Batteriespeicher sind Hebel der Energiewende – Großspeicher glätten Strompreise
Seit 1991 sind die Preise von Lithium-Ionen-Zellen um 99 % gefallen. Diese Entwicklung ist vor allem auf Skaleneffekte und Effizienzsteigerungen zurückzuführen, begünstigt durch die gestiegene Nachfrage nach Elektroautos. In Deutschland hat sich die installierte Batteriespeicherleistung im Stromsektor in den letzten fünf Jahren mehr als verachtfacht, vor allem dank Heimspeichern. Netzgebundene Großspeicher auf Lithium-Ionen-Basis gewinnen Marktanteile, andere Speicherformen wie Pumpspeicher stagnieren. Hemmnisse bestehen beim Netzanschluss. Zudem bildet das aktuelle Marktdesign lokale Netzengpässe mit einem deutschlandweit einheitlichen Börsenstrompreis nicht ab. Dynamische Netzentgelte bieten einen Ansatz, um diese Netzengpässe ökonomisch zu berücksichtigen. Unsere Analyse zeigt: Regionen mit vielen Großbatteriespeichern weisen im Großhandel geringere Preisschwankungen auf. Bei Heimspeichern ist der Effekt vernachlässigbar. Sie sind bislang überwiegend auf Eigenverbrauch ausgerichtet.
Batteriespeicher sind Hebel der Energiewende – Großspeicher glätten Strompreise
Seite teilen
Um die aktuellen Seiteninhalte mit Ihrem Netzwerk zu teilen, klicken Sie auf den untenstehenden Button und wählen anschließend die gewünschte Option im Dialog aus.
Hinweis zum Datenschutz: Durch das Klicken auf den Button wird die Teilen-Funktion Ihres Browsers genutzt. Wenn Sie beim Teilen einen externen Anbieter auswählen, können persönliche Daten vom Anbieter verarbeitet werden. Lesen Sie dafür unsere Datenschutzgrundsätze.
Ihr Browser unterstützt das Teilen mit externen Diensten nicht.
Alternativ können Sie auch den Kurz-Link kopieren: https://www.kfw.de/s/dekBbm2u.Dc2A
Link kopieren Link kopiert