Meldung vom 10.08.2026 / KfW Research
Steigende Energie- und Rohstoffkosten sind starke Treiber für Umweltinnovationen
Die Daten des KfW-Klimabarometers liefern Einblicke zu den Treibern von Umweltinnovationen in Unternehmen. Am häufigsten nennen Unternehmen steigende Energie- oder Rohstoffkosten als Motiv für Umweltinnovationen (67 %). Weitere zentrale Motive sind Reputations- und Imagegründe (38 %), eigene Unternehmensziele oder Branchenstandards (34 %) sowie gesetzliche Vorgaben oder Regulierungen (32 %). Die Differenzierung nach Prozess- und Produktinnovationen zeigt deutliche Unterschiede in der Motivstruktur. Bei Prozessinnovationen dominiert der betriebliche Kostensenkungsdruck: 78 % nennen steigende Energie- und Rohstoffkosten als Grund. Bei Produktinnovationen sind zwar steigende Kosten ebenfalls relevant (48 %), aber externe Impulse wirken deutlich stärker: Gesetzliche Vorgaben oder Regulierungen (45 %) sowie die Kundennachfrage (34 %) werden wesentlich häufiger als Motive genannt als bei Prozessinnovationen (25 bzw. 4 %).
Steigende Energie- und Rohstoffkosten sind starke Treiber für Umweltinnovationen
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