Meldung vom 13.06.2026 / KfW Research

17 Mio. Gärten können zu Biodiversität beitragen

Seit Jahrzehnten nimmt die biologische Vielfalt ab, weltweit und auch in Deutschland. Neben wichtigen Gegenmaßnahmen wie z.B. Naturschutzgebieten und Renaturierung können auch die 17 Mio. über das Land verteilten Privatgärten Wirkung entfalten und als "Trittsteinbiotope" für Tier- und Pflanzenarten dienen. Praktiken des "naturnahen Gärtnerns" sind tatsächlich verbreitet, wie eine repräsentative Befragung von KfW Research zeigt: Ca. 80 % der Haushalte wählen bewusst Pflanzen aus, die heimischen Insekten und Vögeln Nahrung bieten, und über 90 % vermeiden Pestizide und chemischen Dünger. Vor 10 Jahren waren diese Maßnahmen etwas weniger üblich. Einen besonders starken Anstieg gab es seit 2015 bei der Vermeidung potenziell invasiver Pflanzen, die heimische Pflanzen verdrängen könnten. Die Biodiversität in Siedlungsgebieten zeigt über die vergangenen 20 Jahre eine verhalten positive Tendenz: Wichtige Vogelarten sind wieder etwas häufiger geworden.

17 Mio. Gärten können zu Biodiversität beitragen

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