Meldung vom 08.04.2026 / KfW Research

Globale Schäden durch Wetterextreme steigen

Bereits 21 % der deutschen Unternehmen von negativen Folgen des Klimawandels betroffen

Die Folgen der globalen Erwärmung werden immer deutlicher. Weltweit verursachten Extremwetter­ereignisse zwischen den Jahren 2000 und 2024 Schäden von über 3,8 Bio. USD und haben sich in diesen zwei Jahrzehnten mehr als verdoppelt. Auch Unternehmen in Deutschland sind von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Laut KfW-Klimabarometer berichten bereits 21 % der Firmen von negativen Folgen, bei Groß­unternehmen sind es sogar 74 %, bei energieintensiven Unternehmen 31 %. Neben direkten Sachschäden belasten vor allem Ausfälle von Energie- und Transport­infrastruktur sowie Lieferketten­störungen die Wirtschaft. Als stark import- und exportorientiertes Land ist Deutschland auch den Folgen des Klimawandels in anderen Teilen der Welt stark ausgesetzt. Ein ungebremster Klimawandel ist ein erhebliches Risiko für zukünftigen wirtschaftlichen Wohlstand. Um Risiken zu begrenzen, braucht es entschlossenen internationalen Klimaschutz und frühzeitige Anpassungs­maßnahmen an den Klimawandel.

Globale Schäden durch Wetterextreme steigen – bereits 21 % der deutschen Unternehmen von negativen Folgen des Klimawandels betroffen

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