Meldung vom 27.01.2026 / KfW Research
Wind- und Solarstrom ergänzen sich
Erneuerbare Energien sind inzwischen die Basis der Stromerzeugung in Deutschland. Allein Wind und Sonne lagen im letzten Jahr bei über 45 % des verbrauchten Stroms. Durch gegenläufige saisonale und tageszeitliche Schwankungen haben die beiden erneuerbaren Energiequellen hohes Synergiepotenzial. In den letzten drei Jahren gab es im Schnitt jeweils rund 15 Tage, an denen ungünstige Bedingungen für Wind und Sonne zusammenfielen. An diesen Tagen können Reservekapazitäten und Stromimporte den Strombedarf in Deutschland decken. Die Analyse beleuchtet die Entwicklung in den letzten Jahren und zeigt verschiedene Maßnahmen für den Erhalt der Versorgungssicherheit angesichts des geplanten Ausstiegs aus der Kohleverstromung. Hierzu gehören die Flexibilisierung der Nachfrage, eine Angebotsglättung durch Batteriespeicher, eine Stärkung des europäischen Stromhandels sowie wasserstofffähige Gaskraftwerke.
Wind- und Solarstrom ergänzen sich
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