Meldung vom 26.12.2025 / KfW Research

Kommunen investieren in Biodiversität vor Ort, doch Finanzmittel und Flächen sind knapp

Die anhaltende Zerstörung der Natur und ihrer biologischen Vielfalt ist ein globales Problem – und gleichzeitig ein lokales. Die Kommunen in Deutschland sind wichtige Akteure in der Biodiversitäts­krise und engagieren sich für ihren Erhalt, z. B. durch ökologisches Grünflächen­management (81 % der Kommunen) oder Maßnahmen zum natürlichen Hochwasserschutz (58 %). Dies zeigt eine aktuelle Sonderbefragung im KfW-Kommunal­panel. Die Ausgaben für Biodiversitäts­maßnahmen sind seit 2020 bei 57 % der antwortenden Kommunen gestiegen, und jede zweite Kommune (52 %) rechnet mit einem weiteren Anstieg bis 2029. Zur Finanzierung greifen 88 % der Kommunen auf Eigenmittel zurück – und gleichzeitig benennen 86 % "mangelnde Haushaltsmittel" als große Herausforderung. Angesichts der schlechten Haushaltslage erlangen Fördermittel besondere Bedeutung. Sie werden von 79 % der Kommunen für Biodiversitäts­maßnahmen genutzt.

Kommunen investieren in Biodiversität vor Ort, doch Finanzmittel und Flächen sind knapp

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