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Herr Dr. Dirk Schumacher ist seit April 2025 Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe und leitet KfW Research.
Jede neue Regel sollte darauf geprüft werden, ob sie ihren Zweck erreicht, wie hoch ihre Folgekosten sind und ob sie unternehmerische Initiative unnötig einschränkt. Eine schlanke Verwaltung ist kein Nebenaspekt, sondern ein harter Standortfaktor. Gezielte Reformanstrengungen führen zur nachhaltigen Wiederbelebung des Wachstums und Wiedererlangung der technologischen Wettbewerbsfähigkeit.
Dr. Dirk Schumacher
Standort Zukunft: Wie Deutschland zu neuer Stärke und Wachstum findet
24. September 2026
Die Stromerzeugung aus Wind und Sonne hat sich in Deutschland binnen zehn Jahren nahezu verdoppelt. Damit einher ging ein deutlicher Ausbau der installierten Kapazitäten. Die Grafik zeigt die monatliche Erzeugung aus Windenergie an Land und auf See sowie Photovoltaik (PV). Der gleitende Durchschnitt stieg von rund 9,5 TWh pro Monat Anfang 2016 auf 18,8 TWh im August 2026. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr entspricht das rund 226 TWh, nach 207 TWh im Kalenderjahr 2025 (Wind 133 TWh, PV 74 TWh). Von Mai bis Juli 2026 speisten PV-Anlagen jeweils mehr als 11 TWh ein – so viel Solarstrom wie nie zuvor in einem Monat. Zudem lag die Windstromerzeugung in den ersten acht Monaten 2026 rund 15 % über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, der von einem windarmen ersten Halbjahr geprägt war.
Schon im Jahr 2025 deckten erneuerbare Energien 56 % des Stromverbrauchs in Deutschland; Wind (29 %) und Sonne (16 %) standen erstmals gemeinsam an der Spitze der Stromerzeugung. Ihre saisonalen und tageszeitlichen Profile ergänzen sich: In den Jahren 2023 bis 2025 lieferten Wind und Sonne durchschnittlich nur an 15 Tagen im Jahr gleichzeitig wenig Strom, allesamt zwischen Oktober und Februar. Im Tagesverlauf entfällt die höchste Einspeisung auf die Mittagsstunden. Deshalb gewinnen Batteriespeicher an Bedeutung. Sie können Solarstrom aus den Mittagsstunden in die Abendstunden verlagern.
KfW Research
Dr. Johannes Rode, +49 69 7431-40496,
Der Chefvolkswirt der KfW ist optimistisch – und rechnet 2026 mit einem Wachstum von 1,5 %.
Im Interview mit der Frankfurter Rundschau
Frankfurter Rundschau mit Dr. Dirk Schumacher vom 10.10.2025
Die Bundesregierung will die Bedingungen für Start-ups verbessern. Dafür muss sie einige Hindernisse aus dem Weg räumen.
Gastbeitrag in der Wirtschaftwoche von Dr. Dirk Schumacher
(August 2025, €)
Gedämpfte Stimmung, aber weiterhin Investitionsbereitschaft: Wie entwickelt sich der deutsche Venture-Capital- und Private-Equity-Markt im zweiten Quartal 2026?
Das neue Investorenbarometer zeigt: Das Geschäftsklima hat sich in beiden Marktsegmenten eingetrübt. Makroökonomische Unsicherheiten, die Zinsentwicklung sowie die anhaltenden Herausforderungen bei Fundraising und Exits belasten die Stimmung.
Im Venture-Capital-Markt sorgen große Finanzierungsrunden zugleich für positive Signale. Auch im Private-Equity-Markt bleibt die Investitionsbereitschaft hoch, sodass attraktive Unternehmen weiterhin auf Investoreninteresse stoßen.
Hier geht es zum Video Investorenbarometer Q2/2026 (37:17)
Der durch den Krieg im Nahen Osten ausgelöste Energiepreisschock wird stärker und nachhaltiger ausfallen als wir dies zu Beginn des Krieges in unserem Basis-Szenario angenommen hatten. Wir revidieren deshalb unsere Wachstumsprognose für Deutschland für das Jahr 2026 auf nur noch 0,9 % (0,6 % ohne Kalendereffekt), gegenüber einer Vorkriegsprognose von 1,5 %. Wir unterstellen hierbei, dass die Straße von Hormus im Laufe des April wieder graduell passierbar wird. Eine längere Blockade würde die Rezessionsgefahr deutlich steigen lassen.
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