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    KfW Research

    Deutliche Unterschiede bei verbleibender Lebenserwartung nach Renteneintritt unter vergleichbaren Industriestaaten

    Grafik auf einen Blick

    19. Dezember 2025

    Die verbleibende Lebenserwartung bei Renteneintritt unterscheidet sich deutlich zwischen den verschiedenen Ländern und Geschlechtern. Generell liegt das Renteneintrittsalter bei Männern tendenziell höher als bei Frauen, während Frauen im Durchschnitt eine längere verbleibende Lebenserwartung nach Renteneintritt haben. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Tragfähigkeit von Rentensystemen – insbesondere vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung und längeren Ruhestands­phasen.

    So ist die verbleibende Lebenserwartung bei Renteneintritt unter den wichtigen vergleichbaren Industriestaaten in Spanien, Frankreich und Italien sowohl bei Frauen als auch bei Männern besonders hoch. Dies hängt maßgeblich mit dem niedrigeren durchschnittlichen Renteneintrittsalter zusammen.

    In Deutschland gehen Frauen im Durchschnitt mit 63,4 und Männer mit 63,7 Jahren in den Ruhestand. Im Anschluss liegt die verbleibende Lebenserwartung bei 22,6 bzw. 18,8 Jahren. Damit liegen die Werte hierzulande sehr nahe an den entsprechenden Werten der OECD. Im Vergleich mit den EU27-Ländern liegt das durchschnittliche Renteneintrittsalter in Deutschland hingegen etwas höher, die verbleibende Lebenserwartung ist sehr ähnlich.

    KfW Research
    Kathrin Schmidt, +49 69 7431-13091,

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