Zahlreiche Auszubildende sitzen in einer Textilwerkstatt an Nähmaschinen. Themen sind berufliche Bildung, Beschäftigung und nachhaltige Entwicklung in Afrika.
Eine Lehrerin erklärt an einem Whiteboard stehend Inhalte. Es handelt sich um eine Unterrichtssituation. Themen sind Bildung, Wissensvermittlung und Schulentwicklung.

    KfW Entwicklungsbank im Geschäftsjahr 2025

    Entwicklung weltweit fördern

    Im Auftrag der Bundesregierung finanzieren wir die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Ländern des Globalen Südens. Im Fokus stehen strategische Ziele im gemeinsamen Interesse:

    • wirtschaftliche und soziale Entwicklung,
    • Schutz von Klima und Umwelt,
    • Schaffung und Wahrung von Frieden und Sicherheit,
    • Infrastrukturausbau und nachhaltige Urbanisierung.

    Wir verstehen uns als integraler Teil der KfW Bankengruppe und ihrer internationalen Finanzierungen. Gemeinsam mit den KfW-Tochterunternehmen KfW IPEX-Bank und DEG decken wir die Bereiche der Entwicklungszusammenarbeit, Export- und Projektförderung sowie Beratung und Finanzierung deutscher Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern ab.

    Strategische Partnerschaften

    Auf diese Weise fördern wir weltweit verbesserte Lebensbedingungen und die Bekämpfung von Armut. Gleichzeitig legen wir die Grundlagen für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit heutigen und zukünftigen Handelspartnern, damit Deutschland seine Position als starkes Exportland erhält. Weniger als ein Drittel der Zusagen im Jahr 2025 stammte aus dem Bundeshaushalt, vor allem aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der überwiegende Anteil, nämlich 6,5 Mrd. EUR waren KfW-Mittel. Diese nimmt die KfW über den Kapitalmarkt auf und vergibt sie als rückzahlbare Kredite an Entwicklungs- und Schwellenländer.

    Mit 67% sind 2025 mehr Zusagen in Form von rückzahlbaren Krediten erfolgt, als 2024. 12% mehr als 2024. Die Zahl links zählt auf die 67% hoch. Rechts stehen ein Mann und eine Frau an einem Board und besprechen anhand von Graphen Entwicklungen.

    Projekte mit Win-Win-Effekt

    Die KfW Entwicklungsbank hat sich auch 2025 in globalen Krisenregionen und für den Bereich Klima- und Umweltschutz engagiert. Im Infrastrukturbereich gab es wichtige Einzelzusagen für Projekte in Indien, Indonesien und Zentralamerika – überwiegend durch Kreditfinanzierungen und mit Beteiligung deutscher Unternehmen.

    Infrastruktur mit deutscher Technik aufbauen

    Indien ist ein Zukunftsmarkt und strategisches Partnerland Deutschlands. Finanziert durch ein Darlehen der KfW, wird die Metro der indischen Millionenmetropole Bangalore ausgebaut und bildet eine umweltfreundliche, kostengünstige und schnellere Alternative zum Auto. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch deutsche Unternehmen, die ihre Produkte einbringen, beispielsweise in Schienenfahrzeugen oder Komponenten in Signal- und Leittechnik.

    Mehr zum Projekt erfahren

    Im Mittelgrund steht eine Gruppe unterschiedlicher Menschen am Bahnsteig. Ein Schild im Hintergrund weist darauf hin, dass die Reise hier nach Bangalore führt. Von links kommt eine junge Frau ins Bild, die sich ebenfalls auf dem Weg befindet. Als Outline ist im Hintergrund ein moderner Bahnhof einsehbar. An einem weiter entfernt liegenden Gleis steht ein Zug.

    Neuanfang in Syrien kontinuierlich begleiten

    Die KfW war während des syrischen Bürgerkriegs durch Zusammenarbeit mit UN-Organisationen und Nichtregierungsorganisationen (NROs) kontinuierlich vor Ort engagiert und hat zu einem menschenwürdigen Dasein unter schwierigen Bedingungen beigetragen. So entstand eine solide Basis, um den Wiederaufbau und Neubeginn im Land nach Kriegsende entscheidend zu begleiten und die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Syrien zu stärken.

    Mehr zum Projekt erfahren

    Im Mittelgrund haben sich an einem Tisch einige Menschen zusammen gefunden. Hier arbeiten sitzens zwei Frauen und ein Mann. Rechts neben ihnen steht eine Frau, die freundlich zur Türe rechts neben ihr schaut. Links neben dem Tisch steht ein Facharbeiter mit Warnweste und Helm, der in seiner rechten Hand Baupläne zu halten scheint. Im Hintergrund ist ein großes Fenster zu sehen, das den Blick auf die Skyline von Damaskus freigibt. Einige Gebäude sind beschädigt.

    Wiederaufbau in der Ukraine unterstützen

    Die KfW initiiert im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit europäischen Partnern einen ersten großvolumigen Fonds zum Wiederaufbau der Ukraine. Über die Bereitstellung von Eigenkapital ermöglicht der Fonds Projektgesellschaften und Unternehmen, weiteres Eigen- und Fremdkapital auf Projektebene einzuwerben. Der Fonds wird bei einem Fondsvolumen von 1 Mrd. EUR rund 6 bis 7 Mrd. EUR an Investitionen ermöglichen.

    Mehr zum Projekt erfahren

    Im Vordergrund steht inks ein Arbeiter mit einem Funkgerät in der Hand, der zuschaut, wie an dem Wiederaufbau der Infrastruktur in der Ukraine gearbeitet wird: Im Mitelgrund ist ein Bagger zu sehen, der auf einem großen Schuttberg aus Steinen und Mauerresten steht und arbeitet. Im Hintergrund sind Flaggen der Ukraine und Europas zu sehen. Als Outline ist die Silhouette Kiews abgebildet.

    Nahrungssicherheit in Äthiopien gewährleisten

    Das Productive Safety Net Program (PSNP) der äthiopischen Regierung ist ein erfolgreiches Modell zur Verbesserung der Ernährungssituation und Armutsreduzierung in Äthiopien. In einem 68 Hektar großen Wassereinzugsgebiet werden an steilen Hängen Terrassen, Mauern und Gräben angelegt, die das Wasser in der Regenzeit aufhalten. So kann der Regen versickern, wodurch der Grundwasserspiegel merklich erhöht wird.

    Mehr zum Projekt erfahren

    Hier sieht man ein Feld, das langsam grün sprießt. Ein Feldarbeiter legt mit einer Harke einen Wassergraben an. Die Seiten des Wassergrabend sind teilweise mit einer Mauer eingefasst. Im Vordergrund kommt eine Frau ins Bild. Im Hintergrund ist neben einer Fortführung der bewirtschafteten Landschaft, die Terassenartig ist, ein Dromedar zu sehen.

    Umweltschutz in Namibia fördern

    Namibia hat mittlerweile rund 42 % seiner Landesfläche unter Naturschutz gestellt. Das entspricht in etwa der Fläche Deutschlands. Ein Erfolg, zu dem auch die KfW Entwicklungsbank beiträgt. Sie unterstützt Namibia im Auftrag der Bundesregierung bei der Förderung von Nationalparks und kommunalen Schutzgebieten. Zu den erfolgreichsten Projekten gehören das grenzüberschreitende KAZA-Schutzgebiet, der Legacy Landscapes Fund und der Blue Action Fund.

    Mehr zum Projekt erfahren

    Im Mittelgrund stehen zwei Rangerinnen des kaza-Projektes. Eine der beiden hält ein Fernglas in den Händen, die andere ein Dokument, während sie eine Zeige-Bewegung in Richtung Teich und Haus macht. Beides ist als Outline in der rechten Bildhälfte zu sehen. An Teich sind zudem einige Tiere versammelt: Zwei Flamingos, zwei Elefanten und eine Giraffe.

    Die grüne Lunge der Welt erhalten

    Gemeinsam mit der International Union for Conservation of Nature (IUCN) hat die KfW ein neues Instrument ins Leben gerufen: die Forest Action Facility (FAF). Sie bündelt internationale Finanzierungen und Expertise, um zerstörte Waldlandschaften in Lateinamerika wiederherzustellen. Ziel ist es, in den kommenden sechs Jahren bis zu 20 Projekte zu fördern und mit dem Privatsektor zusammenzuarbeiten.

    Mehr zum Projekt erfahren

    Die Landschaftszenerie zeigt einen Fluss, der sich durch einen üppigen Wald einigen Hügeln entgegenschlängelt. In der rechten Bildhälfte ist im Vordergrund ein Baum zu sehen, auf dem drei rote Papageien sitzen.

      Mehr zu Herkunft, Verwendung und Wirkung unserer Fördermittel erfahren Sie im Transparenzportal der KfW sowie auf unserem SDG-Portal und unseren Wirkungsseiten

      Weitere Informationen zum Thema „Fakten und Hintergründe zur Entwicklungszusammenarbeit der KfW“ finden Sie hier

      Rechtlicher Hinweis:
      Die Ausführungen dieses Online-Ge­schäfts­berichts 2025 basieren auf dem Finanz­bericht 2025 der KfW, den Sie hier downloaden können. Treten bei den mit größter Sorgfalt erstellten Inhalten dieses Online-Geschäfts­berichts 2025 Wider­sprüche oder Fehler im Vergleich zum Finanz­bericht auf, hat der Finanz­bericht 2025 der KfW Vorrang.