Tumo Eingang
Digitale Bildung

Digitale Bildung

Das TUMO-Zentrum in Berlin

Ein hochmodern ausgestattetes Haus, in dem Kinder und Jugendliche kostenlos digitale Kompetenzen erlernen: Das ist das TUMO-Lernzentrum in Berlin-Charlottenburg. Wenige Tage vor dem Ende ihrer Amtszeit besuchte die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel das Berliner TUMO am 22. November 2021 vor Ort.

Video: KfW Stories hat das TUMO Zentrum in Berlin besucht und zeigt die modernen Arbeitsplätze, die die Schülerinnen, Schüler und Workshop-Leiter bezogen haben. (KfW Bankengruppe/Thomas Schuch).

Bereits im Juni 2021 hatte sich Angela Merkel - pandemiebedingt - bei einer virtuellen Konferenz ein erstes Bild von dem kostenlosen digitalen Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche im TUMO Berlin machen können. Diesmal hat sich aber die scheidende Kanzlerin, gemeinsam mit dem KfW-Vorstandsvorsitzenden Stefan Wintels, viel Zeit für einen ausgiebigen Rundgang und sich einer daran anschließenden Diskussion mit Zentrumsleiter Pawel Mordel, KfW-CDO Michael Strauß sowie weiteren Vertreter:innen von Unternehmen, Stiftungen und Kommunen genommen. Der Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, Dr. Peter Kurz, war ebenfalls vor Ort, um sich einen persönlichen Eindruck vom Lernzentrum zu verschaffen, das in Zukunft in ähnlicher Form auch in seiner Stadt stehen wird. Alle Beteiligten zeigten sich stark beeindruckt vom Standort Berlin und dem Konzept TUMO insgesamt.

Für KfW-Chef Stefan Wintels ist das TUMO-Lernzentrum eine ganz besondere Herzensangelegenheit: "Wenn wir in Deutschland die Chancen der Digitalisierung nutzen und mit ihren Herausforderungen gut umgehen wollen, dann müssen wir uns ihr frühzeitig stellen – und zwar mutig, neugierig und verantwortungsvoll. Genau dies geschieht bei TUMO. Hier lernen junge Menschen, die Digitalisierung mitzugestalten. Und das ist der Grund, warum sich die KfW partnerschaftlich für TUMO engagiert.“

Eine Gruppe von Menschen stehen auf hölzernen Stufen

Angela Merkel traf auf ihrem Rundgang mit 12-18-jährigen Jugendlichen zusammen, die die vielfältigen Möglichkeiten des TUMO Berlin bereits seit längerem ausgiebig nutzen.

Benannt wurde TUMO nach einem Park in Jeriwan. Das Angebot der TUMO-Bildungszentren richtet sich an Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren und ist kostenlos. Jugendliche können sich dort Fähigkeiten in digitalen Technologien und kreativen Methoden aneignen, unter anderem Animation, Programmierung, 3D-Modellierung und Robotics, aber auch Musik, Film und Fotografie. Die Schüler begeben sich in Selbstlernsessions und Workshops auf ihre eigene, digital unterstützte Lernreise. Dabei werden digitale Kompetenzen und der Umgang mit verschiedenen digitalen Technologien praxisnah in Workshops vermittelt.

Als größte deutsche Förderbank hat die KfW das TUMO-Lernzentrum zur Förderung der digitalen Bildung von Jugendlichen in Deutschland finanziert. In seiner Vielfalt ist es das erste außerschulische kostenlose Lernangebot zu digitalen Themen deutschlandweit. Mit TUMO Berlin erweitert die KfW ihr Angebot der Bildungsförderung und der Digitalisierung. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die KfW das wichtige Thema Bildung mit ihrem Studien- und Bildungskredit sowie dem Aufstiegs-BAföG.

Die KfW ist überzeugt davon, dass mit TUMO Berlin nicht nur Schüler:innen, sondern auch die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt profitieren werden. Langfristiges Ziel der KfW ist es, weitere Partner zu finden und so eine Weiterentwicklung zu einem bundesweiten Netzwerk von TUMO-Lernzentren in Deutschland zu fördern.

Das TUMO-Lernzentrum basiert auf einem innovativen Konzept aus Armenien, das die Bundeskanzlerin bereits 2018 bei einem Besuch in Jerevan kennenlernen konnte. Mittlerweile expandiert das vom armenisch-amerikanischen Unternehmerpaar Sam und Silva Simonian entwickelte Konzept: Neben vier TUMO-Zentren in Armenien, gibt es nunmehr jeweils eins in Paris, Beirut, Moskau, Tirana und - nicht zuletzt Dank der Initiative der KfW - jetzt auch in Berlin.

Die KfW fördert das TUMO mit dem Ziel, Jugendlichen digitale Bildung näher zu bringen. Neben den bereits bestehenden sollen zukünftig auch weitere TUMO-Lernzentren in Deutschland entstehen.

Video der Bundesregierung vom Besuch der geschäftsführenden Kanzlerin beim TUMO Berlin

Artikel der Bundesregierung über den TUMO-Besuch der geschäftsführenden Kanzlerin

MINT

Der Begriff MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – und damit für Unterrichts- und Studienfächer sowie Berufe aus den vier Bereichen. Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, die MINT-Bildung von Kindern und Jugendlichen zu fördern und die Chancen von Mädchen und Frauen in MINT-Berufen zu steigern.

Auf KfW Stories veröffentlicht am 18. Juni 2021, aktualisiert am 23. November 2021