Tumo Eingang
Digitale Bildung

Digitale Bildung

Das TUMO-Zentrum in Berlin

Ein hochmodern ausgestattetes Haus, in dem Kinder und Jugendliche kostenlos digitale Kompetenzen erlernen: Das ist das TUMO-Lernzentrum in Berlin-Charlottenburg. Im Juni 2021 machte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem virtuellen Rundgang und einer daran anschließenden Diskussion ein intensives Bild von dem kostenlosen digitalen Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche.

Video: KfW Stories hat das TUMO Zentrum in Berlin besucht und zeigt die modernen Arbeitsplätze, die die Schülerinnen, Schüler und Workshop-Leiter bezogen haben. (KfW Bankengruppe/Thomas Schuch).

Nach einem virtuellen Rundgang durch das innovative Bildungszentrum, diskutierte die Kanzlerin im Rahmen der "Initiative Digitale Bildung" über eine Videokonferenz u.a. mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, Digital-Staatsministerin Dorothee Bär, KfW-Vorstandsvorsitzender Dr. Günther Bräunig sowie verschiedenen Expert:innen und Akteure aus dem MINT-Bereich über die Frage, wie das Lernen in Zukunft aussehen kann.

Der Begriff MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – und damit für Unterrichts- und Studienfächer sowie Berufe aus den vier Bereichen. Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, die MINT-Bildung von Kindern und Jugendlichen zu fördern und die Chancen von Mädchen und Frauen in MINT-Berufen zu steigern.

Schreibtisch mit Bildschirm, auf dem Angela Merkel zu sehen ist

Bundeskanzlerin Angela Merkel diskutierte mit Bildungs-, IT- und Finanzierungsexperten über die Möglichkeiten einer flächendeckenden Verbreitung des innovativen TUMO-Konzepts in Deutschland

Benannt wurde TUMO nach einem Park in Eriwan. Das Angebot der TUMO-Bildungszentren richtet sich an Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren und ist kostenlos. Jugendliche können sich dort Fähigkeiten in digitalen Technologien und kreativen Methoden aneignen, unter anderem Animation, Programmierung, 3D-Modellierung und Robotics, aber auch Musik, Film und Fotografie. Die Schüler begeben sich in Selbstlernsessions und Workshops auf ihre eigene, digital unterstützte Lernreise. Dabei werden digitale Kompetenzen und der Umgang mit verschiedenen digitalen Technologien praxisnah in Workshops vermittelt.

Als größte deutsche Förderbank hat die KfW das TUMO-Lernzentrum zur Förderung der digitalen Bildung von Jugendlichen in Deutschland finanziert. In seiner Vielfalt ist es das erste außerschulische kostenlose Lernangebot zu digitalen Themen deutschlandweit. Mit TUMO Berlin erweitert die KfW ihr Angebot der Bildungsförderung und der Digitalisierung. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die KfW das wichtige Thema Bildung mit ihrem Studien- und Bildungskredit sowie dem Aufstiegs-BAföG.

Die KfW ist überzeugt davon, dass mit TUMO Berlin nicht nur Schüler:innen, sondern auch die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt profitieren werden. Langfristiges Ziel der KfW ist es, weitere Partner zu finden und so eine Weiterentwicklung zu einem bundesweiten Netzwerk von TUMO-Lernzentren in Deutschland zu fördern.

Die Kanzlerin erinnerte daran, dass ihr das innovative Konzept von TUMO "nicht mehr aus dem Kopf gegangen“ sei, seit sie es im Jahr 2018 auf einem Staatsbesuch in der armenischen Hauptstadt Eriwan erstmals kennen gelernt hatte. Mittlerweile expandiert das vom armenisch-amerikanischen Unternehmerpaar Sam und Silva Simonian entwickelte Konzept: Neben vier TUMO-Zentren in Armenien, gibt es nunmehr jeweils eins in Paris, Beirut, Moskau, Tirana und - nicht zuletzt Dank der Initiative der KfW - jetzt auch in Berlin.

Video der Bundesregierung des virtuellen Besuchs der Kanzlerin beim TUMO Berlin

Auf KfW Stories veröffentlicht am 18. Juni 2021.