Klimaschutz ist für die KfW kein abstraktes Ziel: Wir reduzieren unseren ökologischen Fußabdruck Schritt für Schritt – messbar und transparent. Erfahren Sie, welche konkreten Maßnahmen wir an unseren Standorten umsetzen, um dieses Ziel zu erreichen.
Die KfW betreibt drei Standorte in Deutschland: Berlin, Bonn und Frankfurt. Trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen verfolgen alle ein gemeinsames Ziel: die CO₂-Emissionen im eigenen Betrieb bis 2030 so weit wie möglich zu reduzieren, sodass ausschließlich unvermeidbare Emissionen, etwa aus Anteilen von Ökostrom oder Fernwärme, verbleiben. Damit stärkt die KfW nicht nur die Zukunftsfähigkeit ihrer Standorte, sondern leistet zugleich einen konkreten Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der Bundesregierung.
Im Rahmen eines umfassenden Transformationsprojekts sollen fossile Energieträger schrittweise ersetzt, der Bezug von Fernwärme und Strom aus erneuerbaren Quellen ausgebaut sowie Photovoltaikanlagen auf geeigneten Dachflächen installiert werden.
„In Bonn haben wir uns zum Ziel gesetzt, fünf Gebäude energetisch zu verbinden, die Heizungs- und Kältezentralen zusammenzuführen und die Photovoltaikleistung deutlich auszubauen. Wir haben zwei Wasser-Wasser-Wärmepumpen installiert, die über zwei Grundwasserbrunnen versorgt werden. Diese Brunnen dienen nicht nur als Energiequelle, sondern ermöglichen zudem eine freie Kühlung. Zur Abdeckung von Spitzenlasten in der Heizversorgung setzen wir ergänzend auf Power-to-Heat-Anlagen.Auf vier von fünf Dächern konnten zudem Photovoltaikanlagen installiert werden. Trotz eines nicht nutzbaren Dachs erreichen wir dank leistungsstärkerer Module eine Spitzenleistung von mehr als 460 Kilowatt peak. Seit 2024 läuft ein kontinuierliches Energiemonitoring, das bereits Optimierungspotenziale aufgezeigt hat, die wir erfolgreich umsetzen konnten.
„In Berlin mussten wir die ursprünglich geplante Großwärmepumpe wegen technischer und baurechtlicher Probleme neu konzipieren. Jetzt setzen wir auf zwei kleinere Wärmepumpen, mit denen wir in der Heizperiode 2026/27 voraussichtlich erstmals heizen können. Kombiniert mit einer Power-To-Heat-Anlage, die erst später in Betrieb gehen wird, ermöglichen wir künftig eine Wärmeversorgung vollständig ohne CO2-Emissionen innerhalb der Niederlassung. Parallel dazu beginnen wir 2026 mit der Installation klassischer Photovoltaikmodule auf geeigneten Flächen der Neubauten und Flachdächer. Für unsere denkmalgeschützten Gebäude war ursprünglich der Einsatz von Solardachziegeln vorgesehen. Da derzeit jedoch keine passenden Produkte verfügbar sind, die den Anforderungen der Denkmalpflege entsprechen, setzen wir hier nun ebenfalls konventionelle Photovoltaikmodule ein. Wie man sieht, hält das Projekt ständig neue Herausforderungen bereit, die wir konstruktiv und kreativ lösen. Genau das macht diese Arbeit so spannend.“
„In Frankfurt konzentrieren wir uns auf drei Maßnahmen: Erstens werden die Kühltürme auf der Nordarkade ausgetauscht. Hier möchten wir auf eine Technologie umschwenken, die den Wasserverbrauch und damit einhergehend auch den Einsatz von Wasserchemie minimiert. Zweitens verfolgen wir den maximalen Ausbau der Photovoltaikflächen. Aufgrund statischer und baulicher Einschränkungen können jedoch nicht alle Dachflächen genutzt werden. Der Ausbau soll bis 2027 abgeschlossen sein. Und drittens entwickeln wir das Energieversorgungskonzept weiter. So verfolgen wir das Ziel, ab dem Jahr 2030 vollständig ohne fossile Energieträger auszukommen. Durch den Zubau von Wärmepumpen wird die Abwärme aus der Kälteversorgung nahezu vollständig genutzt. Ergänzend kommen Luft/Wasser-Wärmepumpen zum Einsatz. Bedarfsspitzen decken wir über Fernwärme ab. Für eine konsequente Dekarbonisierung erfolgt der Rückbau klassischer Wärmeerzeuger wie Gas- und Pelletkessel schrittweise während der Bauarbeiten.“
Auch in Sachen Mobilität verfolgt die KfW das Ziel, Emissionen zu reduzieren: Bereits seit 2023 werden für unseren Fuhrpark ausschließlich vollelektrische Fahrzeuge angeschafft. Seit Ende 2025 ist der Fuhrpark – bis auf zwei Leasingfahrzeuge – vollelektrisch unterwegs. Für die Ladeinfrastruktur stehen an den drei Standorten insgesamt rund 130 Ladepunkte zur Verfügung, darunter auch Schnelllader. Mitarbeitende können auch ihre privaten Fahrzeuge kostenpflichtig laden – ein Angebot, das rege genutzt wird. Ein weiterer Ausbau ist derzeit nicht vorgesehen, da die vorhandene Infrastruktur bereits umfassend ausgebaut und bedarfsgerecht dimensioniert ist.
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