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Neubau Nichtwohngebäude

Neue energieeffiziente Gebäude mit Fördermitteln finanzieren

Ob Verwaltungsgebäude, Betriebshof oder andere Funktions­gebäude: Solche Nichtwohn­gebäude sind meist Millionen­projekte für Städte und Gemeinden. Gut, dass Sie dafür staatliche Förder­mittel bei der KfW beantragen können – und je weniger Energie Ihr Gebäude benötigt, umso höher ist die Förderung.

Investieren Sie in Infrastruktur und Klima­schutz

Mit einem energetisch hochwertigen Neubau haben Sie klare Vorteile: Sie ver­bessern die Infra­struktur in Ihrer Kommune, Sie senken spürbar Ihre Energie­kosten und Sie entlasten dauer­haft unser Klima – denn je weniger Energie Sie ver­brauchen, umso weniger Schad­stoffe werden emittiert.

Weil Sie dadurch den Klima­schutz voran­bringen, profitieren Sie von besonders hoher Förderung – unabhängig davon, ob Sie das Nicht­wohn­gebäude in Eigen­regie bauen oder ein Gebäude erst nach Fertig­stellung kaufen.

Beispiele für Nichtwohngebäude

  • Verwaltungsgebäude, zum Beispiel Rathaus
  • Betriebsgebäude, zum Beispiel Bauhof
  • Funktionsgebäude, zum Beispiel Kindertages­stätte und Turn­halle

Die Förderung für Ihr Projekt

Bevor Sie mit Ihrem Bau­vorhaben starten (oder bevor Sie den Kauf­vertrag unterzeichnen), können Sie Förder­mittel aus der „Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG)“ beantragen. Mit dieser Förderung unterstützt Sie der Staat, wenn Sie Ihre Gebäude energie­effizient gestalten und erneuer­bare Energien einsetzen. Wichtig: Für die Förderung muss Ihr Neubau mindestens den energe­tischen Standard „Effizienzgebäude 55“ erfüllen.

Wenn Sie diese Vorgabe erreichen, haben Sie die Wahl zwischen einem Förder­kredit und einem Investitions­zuschuss:

1. Kommunen – Kredit (264):

Sie erhalten bis zu 30 Mio. Euro als Förder­kredit – mit bis zu 6,75 Mio. Euro als Tilgungs­zuschuss. Der Tilgungs­zuschuss wird Ihrem Kreditkonto nach Baufertig­stellung gutgeschrieben. Das bedeutet: Sie zahlen weniger zurück und haben damit eine kürzere Kredit­laufzeit.

2. Kommunen – Zuschuss (464):

Sie erhalten bis zu 6,75 Mio. Euro als direkt ausgezahlten Investitions­zuschuss. Weitere Kosten Ihres Vor­habens können Sie dann zum Beispiel mit einem Bank­kredit oder aus Eigen­mitteln finanzieren.

Die Höhe der Förderung ist bei beiden Förder­formen tatsächlich gleich. Wie hoch sie genau ist, hängt ab von

Baumaßnahmen für ein Effizienzgebäude

Das energetische Niveau eines Gebäudes wird bestimmt durch Maßnahmen in diesen Bereichen:

  • Dämmung (Fassade, Dach, Geschossdecken, Bodenplatte, Fenster und Türen)
  • Heizung, Klima- und Lüftungsanlagen
  • erneuerbare Energien

Welche energetischen Maßnahmen für Ihr Gebäude sinnvoll sind, hängt natürlich von der Art des Gebäudes und seiner Nutzung ab.

Was genau wird gefördert

Ihre Förderung beim Bauen: Wenn Sie neu bauen, fördern wir alle Investitionen, die mit dem Bauvorhaben zusammenhängen. Dazu gehören auch Nebenkosten, zum Beispiel für Planungsleistungen, für die Baustelleneinrichtung oder für die Dach- und Fassadenbegrünung.

Außerdem fördern wir stromerzeugende Anlagen auf Basis erneuerbarer Energien  sowie Stromspeicher für die Eigenstromversorgung. Voraussetzung: Für diese Anlagen beziehen Sie keine Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Eine zusätzliche Förderung erhalten Sie für:

  • die notwendige Fachplanung und Baube­gleitung durch eine Energie­effizienz-Expertin oder einen Energie­effizienz-Experten sowie eine akustische Fachplanung  durch eine Akustikerin oder einen Akustiker
  • die Nachhaltigkeits­zertifizierung mit dem „Qualitäts­siegel Nach­haltiges Gebäude“, wenn Sie eine Effizienz­gebäude-Stufe mit Nach­haltigkeits-Klasse erreichen

Ihre Förderung beim Kauf: Wenn Sie ein neues Effizienz­gebäude kaufen, fördern wir den Kauf­preis des Gebäudes. Notariats­gebühren und andere Neben­kosten werden nicht gefördert.

Ob Sie ein Gebäude bauen oder kaufen: Die Kosten für einen Grund­stücks­kauf werden nicht mit­gefördert. Dafür können Sie zum Beispiel den Investitionskredit Kommunen (208) beantragen.

Förderung für ein Effizienzgebäude: Nur mit Energieeffizienz-Experten

Bei energetischen Baumaßnahmen ist gute Planung wichtig. Deshalb lohnt es sich, fach­kundige Unter­stützung zu nutzen: Ziehen Sie eine Energie­effizienz-Expertin oder einen Energie­effizienz-Experten hinzu. Diese Unter­stützung benötigen Sie auf jeden Fall, wenn Sie eine Förderung bean­tragen möchten.

Zugelassen sind alle Energieeffizienz-Expertinnen und Energieeffizienz-Experten, die in der Experten­liste für Förder­programme des Bundes bei der Deutschen Energie-Agentur (dena) geführt sind.

Zur Energieeffizienz-Expertenliste

Weitere Fördermöglich­keiten für klima­freundliche Gebäude

Planen Sie, auch erneuerbare Energien zu nutzen? Zum Beispiel eine Photovoltaik-Anlage ? Dafür können Sie auch separat Förder­mittel nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz beantragen. Gut möglich, dass die Gesamt­summe Ihrer Förderung damit steigt. Es lohnt sich also, Ihren Einzel­fall genau zu prüfen.

Als weitere Fördermittel kommen für Sie außer­dem der Zu­schuss für Brennstoffzellen und der Zuschuss Ladestationen für Elektrofahrzeuge (diese Förderung steht Ihnen in Kürze zur Verfügung) in Frage.

Hier geht’s zu Ihrer Förderung

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  • Kommunen – Kredit

    Kredit

    264

    Klimafreundlich bauen und sanieren

    • Bis zu 30 Mio. Euro Kredit für Nichtwohngebäude
    • Bis zu 150.000 Euro Kredit je Wohneinheit für Wohngebäude
    • Bis zu 50 % Tilgungszuschuss 
  • Kommunen – Zuschuss

    Zuschuss

    464

    Klimafreundlich bauen und sanieren

    • Zuschuss bis zu 15 Mio. Euro für Nichtwohngebäude
    • Zuschuss bis zu 75.000 Euro je Wohneinheit für Wohngebäude