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Meldung vom 12.08.2018 / KfW Research

Fachkräfteengpässe im Bauhandwerk beeinträchtigen zunehmend den Wohnungsbau

Die Anreize und Finanzierungsbedingungen im Wohnungsbau sind unverändert gut. Der enorme Bauüberhang von 653.000 genehmigten Wohnungen zeigt, dass es auch genügend Bauwillige gibt. Es ist daher zu erwarten, dass der Boom im Wohnungsbau sich in diesem und im nächsten Jahr fortsetzt. 2018 dürften wieder mehr als 300.000 Wohnungen fertig gestellt werden, so viele wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr. Dennoch bleibt die Zahl der neu errichteten Wohnungen hinter dem Bedarf zurück. Eine zentrale Ursache sind Fachkräfteengpässe im Bauhandwerk. Die bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Stellen im Klempner-, Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk bleiben im Durchschnitt 183 Tage vakant. Keine andere Branche weist derart lange Vakanzzeiten auf. Der Bausektor ist jedoch nicht die einzige Branche mit wachsenden Fachkräfteengpässen. Ohne Gegensteuern ist zu erwarten, dass die Engpässe bis 2030 gesamtwirtschaftlich gravierende Ausmaße annehmen.

Fachkräfteengpässe im Bauhandwerk beeinträchtigen zunehmend den Wohnungsbau  (PDF, 95 KB, nicht barrierefrei)

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