Tipp: Aktivieren Sie Javascript, damit Sie alle Funktionen unserer Website nutzen können.

Pressemitteilung vom 19.11.2021 / KfW, KfW Entwicklungsbank

Weltweit steigender Bedarf an Nahrungsmitteln

KfW leistet großen Beitrag zur Ernährungssicherung und Bekämpfung ländlicher Armut

  • Weitere 400 Mio. EUR für den International Fund for Agricultural Development (IFAD)
  • Unterstützung von Kleinbauern, Finanzierung von Nahrungsmittelproduktion, landwirtschaftlicher Entwicklung
  • Anpassung an den Klimawandel, Bewältigung der Pandemiefolgen

Die KfW hat heute in Rom mit dem International Fund for Agricultural Development (IFAD) im Auftrag des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) einen weiteren Darlehensvertrag für einen Förderkredit in Höhe von 400 Mio. EUR abgeschlossen. 2014 wurden erstmals 400 Mio. EUR ausgereicht. Als internationale Finanzierungsinstitution und spezialisierte UN-Organisation mit Sitz in Rom hat IFAD die Verbesserung der Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern zum Ziel. Schlüsselthemen sind dabei die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion sowie die Anpassung der Agrar- und Ernährungswirtschaft an den Klimawandel. Ein weiterer Fokus liegt aktuell auf der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie, die sich weltweit negativ auf die Lieferketten auswirkt und damit insbesondere auch die Nahrungsmittel¬versorgung der armen ländlichen Bevölkerung beeinträchtigt. Mit den KfW-Mitteln kann IFAD einen bedeutenden Teil seiner geplanten Investitionen finanzieren – von 2022-2024 insgesamt bis zu 3,5 Mrd. USD. Die Gelder helfen Kleinbäuerinnen und -bauern, ihre Produktion unter anderem durch verbesserte Produktionstechniken bei Pflanzenanbau und Tierhaltung sowie durch moderne, wassersparende Bewässerungssysteme zu steigern, ihre Produkte zu vermarkten und Landnutzungsrechte zu klären. Sie werden darüber hinaus für die Etablierung von ländlichen Finanzsystemen eingesetzt. Die KfW-Mittel unterstützen die Arbeit des IFAD, und tragen somit dazu bei, die Ernährung der armen ländlichen Bevölkerung weltweit zu sichern.

„Der weltweite Nahrungsmittelbedarf wird sich in den kommenden 50 Jahren verdoppeln. Der Klimawandel erhöht das Produktionsrisiko und vermindert die Ernten. Zudem stehen die Kleinbauern durch die fortschreitende Transformation globaler und lokaler Nahrungsmittelmärkte vor immer größeren Herausforderungen. Daher stehen Kleinbauern für IFAD genauso wie für die KfW stets im Zentrum landwirtschaftlicher Entwicklungsmaßnahmen, die sowohl der Ernährungssicherung als auch der Armutsminderung dienen“, sagte Christiane Laibach, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Weitere Informationen zum Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank finden Sie unter
www.kfw-entwicklungsbank.de.

IFAD:

IFAD investiert in die ländliche Bevölkerung, indem er die Menschen befähigt, ihr Einkommen zu erhöhen, die Nahrungsmittelsicherheit und Ernährung zu verbessern und ihre Resilienz zu steigern. Seit 1978 hat IFAD

etwa 23,2 Milliarden USD an Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten für Projekte gewährt, von denen rund 518 Millionen Menschen profitiert

haben. Aktuell fördert IFAD 203 Projekte weltweit. IFAD ist eine internationale Finanzinstitution und spezialisierte UN-Organisation mit Sitz in Rom – dem Zentrum der Ernährungs- und Landwirtschaftsinitiativen der Vereinten Nationen.
www.ifad.org.

Kontakt

Portrait von Dr. Charis Pöthig

Frau

Dr. Charis Pöthig

Pressestelle KfW Bankengruppe

Kontakt für Vertreter der Presse und Medien

Telefon

+49 69 7431-4683

Fax

+49 (0) 69 74 31 32 66

E-Mail

charis.poethig@kfw.de