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Meldung vom 18.09.2026 / KfW Research

Entfernung ist mehr als Geografie: zum Zusammenhang von geopolitischer Distanz und Deutschlands Außenhandel

Spätestens seit dem Jahr 2016 dämpfen internationale Spannungen das globale Wachstum des grenzüberschreitenden Warenverkehrs. Eine Analyse von KfW Research verdeutlicht die Bedeutung von Geopolitik für Deutschlands Außenhandel: Ein starker Anstieg der geopolitischen Distanz der Handelspartner Deutschlands um einen Punkt – gemessen an der Abweichung von der liberalen Weltordnung bei UN-Abstimmungen – geht mit einer Reduktion der deutschen Exporte um rund 17 % einher. Insbesondere bei einem geopolitischen Abrücken der wichtigsten außereuropäischen Handelspartner – China und den USA – wäre mit signifikanten Einbußen beim Warenaustausch mit diesen beiden Ländern zu rechnen.

Da auch in Zukunft mit anhaltenden geopolitischen Spannungen zu rechnen ist, bedeutet das für Deutschland: Es braucht eine vorausschauende Strategie, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft und die Vorteile internationaler Arbeitsteilung auch in einem geopolitisch anspruchsvollen Umfeld zu sichern.

Entfernung ist mehr als Geografie: zum Zusammenhang von geopolitischer Distanz und Deutschlands Außenhandel

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