Meldung vom 20.02.2026 / KfW Research
US-Dollar: Zwischen Krisenwährung und politischer Unsicherheit
Der US-Dollar hat im vergangenen Jahr deutlich an Wert verloren – nicht aufgrund wirtschaftlicher Fundamentaldaten, sondern infolge wachsender politischer Unsicherheit. Schwache Währungen bieten zwar kurzfristig Exportvorteile, doch eine weitere Schwächung der Vertrauensbasis birgt Risiken. Unsere Simulationen zeigen, dass eine weitere globale Dollar-Abwertung um 15 % sowohl das US-BIP als auch das der Eurozone belasten würde. Im Höchstfall könnten die BIP-Wachstumsverluste zwischen 0,3 und 0,4 Prozentpunkten liegen. Zugleich droht in den USA ein deutlicher Wiederanstieg der Inflation. Daher dürften die USA weder wirtschaftlich noch politisch ein Interesse an einer weiteren schnellen Dollar-Abwertung haben. Im Gegensatz dazu sehen theoretische Schätzungen und Modelle den Euro mittelfristig gegenüber dem US-Dollar deutlich stärker als aktuell.
US-Dollar: Zwischen Krisenwährung und politischer Unsicherheit
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