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Mann mit weißem KfW-Schutzhelm liest Bauplan auf einer Baustelle mit Gerüst und blauen Himmel im Hintergrund

    Neubau

    Wenn das energieeffiziente Fertighaus einschwebt

    Von Grund auf zukunftsfähig. Vor den Toren Frankfurts baut Dimitri ein individuell geplantes Fertighaus, das ihn und seine Familie unabhängiger von steigenden Energiepreisen macht.

    Während eine Wohnzimmerwand vom Autokran in die Luft gehoben wird, greift Dimitri nach der Hand seiner Frau. Monatelang war ihr Traumhaus bloß ein digitaler Entwurf auf dem Bildschirm des Architekten. Jetzt wird es Wand für Wand zentimetergenau auf der Bodenplatte abgesetzt.

    Nebenan auf dem Balkon der alten Mietwohnung stehen ihre beiden Söhne. Sie haben in den vergangenen Monaten jeden Planungsschritt und den Erdaushub für die Bodenplatte miterlebt und schauen nun zu, wie ihr neues Zuhause mit einer großen Indoor-Spielfläche darin in die Höhe wächst.

    Der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit

    Zwei Erwachsene und zwei Kinder mit KfW-Schutzhelmen betrachten gemeinsam einen Bauplan auf einer Baustelle
    Keine Lösung von der Stange: Dimitri und seine Frau haben das neue Zuhause mit einem Architekten detailliert geplant und konnten ihre Wünsche einbringen. Die Planung wurde regelmäßig mit einem Energieberater abgestimmt, um den hohen Nachhaltigkeitsstandard einzuhalten. Zu sehen, wie der Entwurf Realität wird, ist ein großes Erlebnis für die ganze Familie.

    Im März 2026 hat die Familie das Grundstück erworben. Schon im September wird das Haus stehen. Bis Jahresende soll der Innenausbau komplett abgeschlossen sein. Das hohe Bautempo war jedoch nicht der einzige Grund, warum sich die Familie für ein Fertighaus entschieden hat. „Die Wände sind aus Holz, das aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt“, erklärt Dimitri. „Wir wollten damit auch unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten und vor allem erneuerbare Energien nutzen. “

    Maßgeblich dafür war die KfW-Förderung. „So konnten wir uns in der Planungsphase viel besser orientieren und ein Energieniveau erreichen, von dem wir vorher nicht einmal wussten, dass es möglich ist.“ Das Ergebnis ist ein Effizienzhaus 40, zertifiziert mit dem „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude“ (QNG). Dieses Siegel bescheinigt nicht nur eine sehr gute Energiebilanz, sondern auch die Verwendung schadstoffarmer Baumaterialien.

    Um zu gewährleisten, dass alle Kriterien für das Siegel erfüllt werden, gab es in der Planungsphase immer wieder Rücksprachen mit dem Architekten und Energieberater.

    Ich wollte immer so autark leben, wie möglich. Allen die neu bauen, kann ich nur raten, bei der Energieeffizienz so weit zu gehen, wie möglich. Es lohnt sich.

    Dimitri

    zukünftiger Eigenheimbesitzer

    Mann mit verschränkten Armen und weißem Helm mit Aufschrift 'KfW' vor einer Baustelle mit Gerüst

    Bessere Planbarkeit, hohe Qualität

    Vier Personen mit Schutzhelmen springen vor einem im Rohbau befindlichen Haus mit Gerüst und blauem Himmel
    Ein Ort für Familie: Dimitri, seine Frau und die beiden Söhne freuen sich auf ihr neues Zuhause mit großer Spielfläche, Treppenrutsche und jede Menge Wohnkomfort.

    Dimitri blickt aus dem großem Wohnzimmerfenster in den Garten, über ihm der freie Himmel. Bis gestern lag hier nur die Bodenplatte, gleich wird die zweite Etage gesetzt.

    Die hohe Planungssicherheit ist einer der größten Vorteile eines Fertighauses. Viele Hersteller garantieren einen verbindlichen Fertigstellungstermin. „Wir wussten von Anfang an, was das Haus kostet und wann wir einziehen können“, sagt Dimitri. „Diese Sicherheit hat uns viele schlaflose Nächte erspart.“

    Auch bei der Qualität kann die Fertig-Bauweise punkten. Die Bauteile entstehen in einer klimatisierten Werkshalle, unabhängig von Regen, Frost oder Hitze. Computergesteuerte Maschinen fertigen sie millimetergenau, und jeder Arbeitsschritt wird laufend kontrolliert.

    Das moderne Fertighaus: ein ganzheitliches System

    Zu der hohen Energieeffizienz trägt ebenfalls die Haustechnik bei, insbesondere die Luft-Luft-Wärmepumpe. Diese erhitzt kein Wasser für Heizkörper, sondern erwärmt direkt die frische, gefilterte Zuluft und nutzt per Wärmerückgewinnung die Energie der Abluft gleich mit. Das System lüftet und heizt also in einem einzigen, hocheffizienten Arbeitsgang.

    Ergänzt wird dieses System durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Den Strom für die Wärmepumpe produziert das Haus so zu großen Teilen selbst. Selbst beim Wasser nutzt die Familie vorhandene Ressourcen: Eine Zisterne fängt das Regenwasser auf, das aufbereitet und für die Waschmaschine sowie zum Duschen genutzt wird.

    Rückenwind durch die KfW-Förderung

    “Für diesen hohen Nachhaltigkeits-Standard war die KfW-Förderung wirklich entscheidend”, erklärt Dimitri. Sie sei der Türöffner gewesen und habe die nötigen Kredite ermöglicht, die vorher nicht erreichbar waren. Die anfänglich größeren Investitionen werden sich schon bald für die Familie auszahlen: mit sehr niedrigen Kosten für Heizung und Warmwasser über Jahrzehnte.

    Auf der Baustelle zieht der Autokran das letzte Wandelement für das Erdgeschoss nach oben. Morgen geht es mit der oberen Etage weiter, in der kommenden Woche wird das Dach aufgesetzt. „Wenn alles nach Plan läuft, werden wir Weihnachten im neuen Haus feiern – ich kann es kaum erwarten“, sagt Dimitri.

    Die KfW konnte den Hausbau durch freundliche Zustimmung und Unterstützung von Bien Zenker porträtieren.

    Das Förderprodukt 297 zielt auf die Erhöhung des Nachhaltigkeitsstandards bei der Schaffung neuen Wohnraums ab. Weitere Informationen dazu im Merkblatt.

    FAQ

    Die KfW auf Baustellentour – Hier entsteht moderner Wohnraum!

    Kommen Sie mit auf eine spannende Baustellentour durch Deutschland: Wir zeigen Ihnen, wie mit Unterstützung und Förderung der KfW neuer, dringend benötigter Wohnraum gebaut und modernisiert wird. Besuchen Sie mit uns Bauherren, die mitten in der Umsetzung ihrer Neubau- und Sanierungsprojekte stecken. Hier erfahren Sie aus erster Hand, wie nachhaltiges Bauen und Sanieren gelingt.

    Klimavorreiter in historischer Umgebung

    Björn und Dimitrij sind mittelständische Bauträger und bauen Mehrfamilienhäuser, die Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und modernes Design vereinen.

    Auftraggeber

    Diese Förderung wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durchgeführt.

    Mehr Informationen auf: https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/

    Energie-Logo

    Energiewechsel

    Mit dieser Förderung unterstützt die KfW den Energiewechsel.

    Mehr Informationen auf: https://www.energiewechsel.de/

    Logo des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)

    Auftraggeber

    Diese Förderung wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen durchgeführt.

    Mehr Informationen auf: https://www.bmwsb.bund.de/

    Stand: 16. Oktober 2026