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Nachfolger Felix Gutsche und sein Vater auf dem Hof des Familienbetriebs

    ERP-Gründerkredit - StartGeld

    Nachfolge unter Dach und Fach

    Als Dachdeckermeister und Architekt verbindet Felix Gutsche traditionelles Handwerk mit neuen Perspektiven. Durch die Übernahme des väterlichen Betriebs setzt er die lange Handwerkstradition seiner Familie fort. Was ihn antreibt, welche Herausforderungen die Nachfolge mit sich brachte und wie ihn der ERP-Gründerkredit – StartGeld dabei unterstützte, erfahren Sie hier.

    Das StartGeld der KfW gibt mir finanziellen Rückhalt für die Zukunft und lässt mich positiv nach vorne blicken.

    Felix Gutsche, Geschäftsführer Dachdeckerei Gutsche

    Felix Gutsche mit einem Notizheft

    „In unserer Familie hat das Handwerk Tradition – schon meine Vorfahren in Schlesien waren Dachdecker. Ich bin Felix Gutsche, 31 Jahre alt, Dachdeckermeister und Architekt. Nach meiner Gesellenprüfung habe ich Architektur studiert, meinen Master in Innsbruck gemacht und zuletzt in Köln den Meister.

    Ich hatte nie den Druck, den Betrieb übernehmen zu müssen. Die Entscheidung fiel kurz bevor wir unser Firmengelände vergrößert haben. So richtig real wurde es aber erst beim Notar. In dem Moment wusste ich: Jetzt liegt die Verantwortung bei mir.“.

    Am Anfang kam ein Berater der Handwerkskammer vorbei, er hat den Unternehmenswert ermittelt. Das kann ich nur jedem empfehlen, denn dadurch versteht man die Zahlen und Strukturen besser von dem Betrieb, den man übernimmt.

    Mein Bankberater erzählte mir daraufhin vom ERP-Gründerkredit – StartGeld. Ohne die Förderung wäre die Übernahme nicht möglich gewesen, denn geschenkt bekommen habe ich sie nicht. Für den Businessplan habe ich mich intensiv mit dem Betrieb beschäftigt und ihn so noch einmal aus Unternehmersicht kennengelernt. Die „Die Zusage für den Förderkredit war nicht nur eine wichtige finanzielle Unterstützung, sondern hat mich auch in meiner Entscheidung für die Nachfolge bestärkt. Das tat gut.

    Auf meinem Schreibtisch stehen zwei Bildschirme, bei meinem Vater liegen Papier, Stift und Diktiergerät. Am Anfang wollte ich vieles sofort ändern und digitalisieren, doch ich musste lernen, mir die nötige Zeit zu nehmen. Inzwischen erstellen wir das Aufmaß mithilfe von Satellitenbildern, statt Dachpfannen zu zählen, und erfassen die Arbeitszeiten digital, statt auf einem Zettel. Doch auch wenn ich einiges anders machen möchte, bin ich dankbar, dass mein Vater noch im Betrieb ist und für jede Frage ansprechbar.

    Mein Rat an alle, die über eine Nachfolge nachdenken: Habt Mut! Die Selbstständigkeit bietet viele Chancen und Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft eines Unternehmens aktiv mitzugestalten. Ich möchte unseren Betrieb gesund weiterentwickeln, bestehende Geschäftsfelder wie Solar- und Gründächer weiter ausbauen, in die Ausbildung unserer Mitarbeitenden investieren und gleichzeitig eine gute Work-Life-Balance ermöglichen, wie sie mir mein Vater bereits vorgelebt hat.“

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