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Britta Kersten und Ekaterina Klick in ihrer Werkstatt

    ERP-Gründerkredit - Nachfolge - StartGeld

    Mit Holz, Herz und Haltung

    Zwei junge Tischlerinnen, eine Vision: Als sich ihnen die einmalige Chance bietet, übernehmen Britta Kersten und Ekaterina Klik gemeinsam die Tischlerei Altwittenbek. Dort bringen sie traditionelles Tischlerhandwerk und frischen Gründergeist zusammen. Hier erfahren Sie, welche Rolle der ERP-Gründerkredit-StartGeld bei der Nachfolge spielte.

    Das StartGeld hat uns die Zeit verschafft, in den Betrieb hineinzuwachsen

    Britta Kersten, Geschäftsführerin und Co-Gründerin Ökologische Tischlerei Altwittenbek

    Britta Kersten in ihrer Tischlerwerkstatt
    „Ich bin Britta Kersten und habe in der Tischlerei Altwittenbek meine Ausbildung absolviert. Als Ekaterina und ich uns als Auszubildende in der Berufsschule kennenlernten, haben wir nicht geahnt, dass wir zehn Jahre später gemeinsam eine eigene Tischlerei führen würden.” .
    „Ich bin Ekaterina Klik, ich habe in Bayern meinen Meister gemacht und hier als Betriebsleiterin angefangen. Als die Tischlerei unter neuer Führung in die Insolvenz geriet, fragte uns die Insolvenzverwalterin, ob wir ihn fortführen wollen. Wir waren beide erst unsicher, ob wir das finanziell stemmen können. Als wir grünes Licht von der Hausbank bekamen, haben wir eine neue GmbH gegründet und die gesunden Teile übernommen: Kundenstamm, Mitarbeitende, Maschinen. Unsere Buchhalterin ist seit 25 Jahren da. Als sie hörte, dass wir versuchen weiterzumachen, hatte sie Tränen in den Augen.”
    „Auf das StartGeld der KfW sind wir über die Gründungsberatung und unsere Hausbank aufmerksam geworden. Über die Hälfte des Kredits floss in den Kaufpreis und liquide Mittel, denn die Löhne mussten vom ersten Tag an gezahlt werden. Ohne das Glück den Betrieb fortführen zu können, hätten wir wahrscheinlich in der Garage gegründet, mit einem Auto und dem Werkzeug, das man zu Hause herumliegen hat und wir hätten nicht sofort große Aufträge erhalten. Jetzt haben wir den Luxus, dass etwa die Hälfte unserer Anfragen von Bestandskunden oder auf Empfehlung kommt.
    Wir tragen nun auch den Begriff ökologisch im Namen. Die Tischlerei hat schon immer ökologisch gearbeitet – und das wollten wir stärker betonen. Dazu gehört z. B., dass wir Fenster mit Schafwolle statt mit Bauschaum dämmen und bei Sanierungen nur Fenstern mit Holzrahmen verwenden.
    Das tilgungsfreie Anlaufjahr hat uns Zeit gegeben, in den Betrieb hineinzuwachsen. Und mit der KfW sind wir unabhängig von Investoren geblieben. Nach fünf Monaten war unser Terminplan bis Jahresende voll.

    Ich bin froh, dass wir zu zweit sind: Zu zweit teilen wir die Verantwortung – und die schönen Momente, in denen eine zur anderen sagt: ‚Weißt du was, das haben wir richtig gut gemacht!‘“

    • Sie interessieren sich für das KfW-StartGeld? Weitere Details, auch zur Beantragung, finden Sie auf der Produktseite:

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