Tipp: Aktivieren Sie Javascript, damit Sie alle Funktionen unserer Website nutzen können.
KfW Research
Kommunale Investitionen in die Bildung
Der Zustand der Bildungsinfrastruktur wie z. B. der Schulgebäude ist nicht der einzige, aber ein wichtiger Baustein für ein zukunftsfähiges Bildungssystem. Die Kommunen sind in vielen Fällen als Schulträger zuständig für die Schulgebäude. In mehreren Studien beleuchtet KfW Research das Themenfeld Schulen. Auf Grundlage der Befragungen der Kämmereien im KfW-Kommunalpanel stehen dabei die Investitionsbedarfe, die Investitionsplanungen sowie die Investitionsrückstände der Städte, Gemeinden und Landkreise für ihre Schulgebäude im Vordergrund.
Schlaglicht aus dem KfW-Kommunalpanel
Die Baumaßnahmen für Schulen stellen den zweitgrößten Investitionsbereich auf kommunaler Ebene dar. Für 2022 rechnen die Kommunen mit Investitionsausgaben von 10,8 Mrd. EUR für die Schulgebäude. Auch am Investitionsrückstand nehmen die Schulen einen erheblichen Teil ein, denn mit 45,6 Mrd. EUR laut KfW-Kommunalpanel 2022 entfällt das größte „Kuchenstück“ auf die kommunalen Bildungseinrichtungen
Das vollständige KfW-Kommunalpanel finden Sie auf dieser Themenseite: www.kfw.de/kommunalpanel
Studien von KfW Research zu den kommunalen Schulen:
- Die steigenden Investitionen der Kommunen in ihre Schulgebäude kann kaum mit dem Anstieg der Baupreise Schritt halten, sodass der wahrgenommene Investitionsrückstand auf hohem Niveau verharrt und die regionalen Unterschiede größer werden.
Kosten steigen schneller als die Investitionen: Bedarfe für Schulen weiter hoch(PDF, 132 KB, barrierefrei) - Die Digitalisierung der Schulen war für die kommunalen Schulträger bereits vor der Corona-Krise eine große administrative wie finanzielle Herausforderung, welche in den Kommunen auch nach der Pandemie weiterhin eine große Rolle spielen wird.
Digitalisierung der Schulen – vielfältige Herausforderungen für die Kommunen(PDF, 163 KB, nicht barrierefrei)
Präsentation zur Ad hoc Umfrage "Digitalisierung in Schulen"(PDF, 421 KB, nicht barrierefrei) - Die Corona-Krise hat die Kommunen auch in finanzieller Hinsicht stark getroffen, sodass Haushaltsdefizite wahrscheinlicher geworden sind, wodurch perspektivisch die Investitionsplanungen für die Schulgebäude in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.
05.08.2020 | Investitionen in Schulen und die Corona-Krise: Kommunale Haushalte unter Druck!(PDF, 169 KB, nicht barrierefrei) - In ihrer Investitionstätigkeit in die Schulgebäude stehen die Kommunen immer wieder vor Hürden wie unzureichende personelle Kapazitäten in der Verwaltung oder am Bau, finanzielle Engpässe und steigende Baupreise sowie ein hoher Bürokratieaufwand.
11.09.2019 | Kommunaler Investitionsrückstand bei Schulen: Was steckt genau dahinter?(PDF, 278 KB, nicht barrierefrei) - Die Kommunen stellt die demografische Entwicklung vor Herausforderungen, auch weil die Zahl der Schulkinder regional sehr ungleich verteilt ist: Hohe Ausbaubedarfe in stark wachsenden Regionen; Überkapazitäten und damit Rückbaubedarf in schrumpfenden Regionen.
15.08.2018 | Wo sollen all die Kinder hin? Investitionsrückstand in Schulen und Kitas steigt weiter (PDF, 108 KB, nicht barrierefrei) - Zwar steigen die Investitionen in die Schulen seit einigen Jahren wieder, doch kann das Investitionsniveau in vielen Kommunen die zunehmenden Bedarfe noch nicht abdecken.
28.12.2017 | Kommunale Investitionen in Schulen – erste Erfolge sichtbar, aber noch viel zu tun(PDF, 105 KB, nicht barrierefrei) - Deutschland investiert insgesamt im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich in seine Bildungseinrichtungen. Aus der zögerlichen Modernisierung der Schulgebäude resultiert heute ein erheblicher Investitionsrückstand, der die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems beeinträchtigen kann.
24.09.2016 | Kommunaler Investitionsrückstand bei Schulgebäude erschwert Bildungserfolge(PDF, 175 KB, nicht barrierefrei)
Stand: September 2022
Kontakt
KfW Research, KfW Bankengruppe, Palmengartenstr. 5-9, 60325 Frankfurt,
Folgen Sie KfW Research auf Twitter