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Blaues Bild mit Schriftzug "Grafik der Woche"

    KfW Research

    Wind und Sonne liefern so viel Strom wie nie zuvor

    Grafik auf einen Blick

    24. September 2026

    Die Stromerzeugung aus Wind und Sonne hat sich in Deutschland binnen zehn Jahren nahezu verdoppelt. Damit einher ging ein deutlicher Ausbau der installierten Kapazitäten. Die Grafik zeigt die monatliche Erzeugung aus Windenergie an Land und auf See sowie Photovoltaik (PV). Der gleitende Durchschnitt stieg von rund 9,5 TWh pro Monat Anfang 2016 auf 18,8 TWh im August 2026. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr entspricht das rund 226 TWh, nach 207 TWh im Kalenderjahr 2025 (Wind 133 TWh, PV 74 TWh). Von Mai bis Juli 2026 speisten PV-Anlagen jeweils mehr als 11 TWh ein – so viel Solarstrom wie nie zuvor in einem Monat. Zudem lag die Windstromerzeugung in den ersten acht Monaten 2026 rund 15 % über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, der von einem windarmen ersten Halbjahr geprägt war.

    Schon im Jahr 2025 deckten erneuerbare Energien 56 % des Stromverbrauchs in Deutschland; Wind (29 %) und Sonne (16 %) standen erstmals gemeinsam an der Spitze der Stromerzeugung. Ihre saisonalen und tageszeitlichen Profile ergänzen sich: In den Jahren 2023 bis 2025 lieferten Wind und Sonne durchschnittlich nur an 15 Tagen im Jahr gleichzeitig wenig Strom, allesamt zwischen Oktober und Februar. Im Tagesverlauf entfällt die höchste Einspeisung auf die Mittagsstunden. Deshalb gewinnen Batteriespeicher an Bedeutung. Sie können Solarstrom aus den Mittagsstunden in die Abendstunden verlagern.

    KfW Research
    Dr. Johannes Rode, +49 69 7431-40496,

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