Herr Dr. Dirk Schumacher ist seit April 2025 Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe und leitet KfW Research.
„Die Ergebnisse unterstreichen die Relevanz von Regulierungen und gesetzlichen Vorgaben im Umweltbereich. Unternehmen werden dazu veranlasst, ihre Produktpalette anzupassen und umweltfreundlicher zu gestalten. Die starken Steigerungen bei den Rohstoff- und Energiekosten in den vergangenen Jahren verdeutlichen den Unternehmen zudem den Wert von Umstellungen in ihren Produktionsprozessen, weg von fossilen Energien. Die Entwicklungen der vergangenen Monate, die in den Ergebnissen der Studie noch nicht abgebildet sind, haben das Thema Energiekosten sicherlich noch einmal verstärkt in den Fokus der Unternehmen gerückt.“
Dr. Dirk Schumacher
Steigende Energie- und Rohstoffkosten sind starke Treiber für Umweltinnovationen
21. August 2026
Nachdem die Rendite der 30-jährigen US-Anleihen auf ein Hoch von 5,34 % geklettert ist, hat US-Finanzminister Scott Bessent am 19. August 2026 eine direkte Marktintervention angekündigt. Das Ministerium verdoppelt ab dem 9. September die Anleiherückkäufe für Papiere mit 10 bis 30 Jahren Laufzeit auf mindestens 4 Mrd. USD pro Operation, um das lange Ende des US-Anleihemarktes zu deckeln. Nach Bessents Ankündigung fiel die Rendite unmittelbar um rund 10 Basispunkte. Dieser Schritt flankiert die koordinierte Devisenintervention der USA und Japans vom 31. Juli, die denselben Zweck verfolgte. Beide Interventionen kurieren jedoch lediglich Symptome und kaschieren das strukturelle Problem der US-Staatsverschuldung. Angesichts eines Bruttodefizits von 1,8 Bio. USD und einer Gesamtschuld, die die 40-Billionen-USD-Marke kürzlich überschritten hat, bleibt der Aufwärtsdruck auf die Zinsen hoch.
KfW Research
Dr. Stephan Bales, +49 69 7431-99048,
Der Chefvolkswirt der KfW ist optimistisch – und rechnet 2026 mit einem Wachstum von 1,5 %.
Im Interview mit der Frankfurter Rundschau
Frankfurter Rundschau mit Dr. Dirk Schumacher vom 10.10.2025
Die Bundesregierung will die Bedingungen für Start-ups verbessern. Dafür muss sie einige Hindernisse aus dem Weg räumen.
Gastbeitrag in der Wirtschaftwoche von Dr. Dirk Schumacher
(August 2025, €)
Gedämpfte Stimmung, aber weiterhin Investitionsbereitschaft: Wie entwickelt sich der deutsche Venture-Capital- und Private-Equity-Markt im zweiten Quartal 2026?
Das neue Investorenbarometer zeigt: Das Geschäftsklima hat sich in beiden Marktsegmenten eingetrübt. Makroökonomische Unsicherheiten, die Zinsentwicklung sowie die anhaltenden Herausforderungen bei Fundraising und Exits belasten die Stimmung.
Im Venture-Capital-Markt sorgen große Finanzierungsrunden zugleich für positive Signale. Auch im Private-Equity-Markt bleibt die Investitionsbereitschaft hoch, sodass attraktive Unternehmen weiterhin auf Investoreninteresse stoßen.
Hier geht es zum Video Investorenbarometer Q2/2026 (37:17)
Der durch den Krieg im Nahen Osten ausgelöste Energiepreisschock wird stärker und nachhaltiger ausfallen als wir dies zu Beginn des Krieges in unserem Basis-Szenario angenommen hatten. Wir revidieren deshalb unsere Wachstumsprognose für Deutschland für das Jahr 2026 auf nur noch 0,9 % (0,6 % ohne Kalendereffekt), gegenüber einer Vorkriegsprognose von 1,5 %. Wir unterstellen hierbei, dass die Straße von Hormus im Laufe des April wieder graduell passierbar wird. Eine längere Blockade würde die Rezessionsgefahr deutlich steigen lassen.
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