Herr Dr. Dirk Schumacher ist seit April 2025 Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe und leitet KfW Research.
„Mit einem Volumen von 3,4 Milliarden Euro waren April, Mai und Juni für den deutschen Venture-Capital-Markt ein starkes Quartal. Große Deals dominieren. Gleichwohl dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, dass es bei der Anzahl der Deals mit nur 86 Transaktionen ab einer Million Euro noch Luft nach oben gibt.“
Dr. Dirk Schumacher
KfW-Venture-Capital-Dashboard Q2 2026
17. Juli 2026
Die preisliche Wettbewerbsfähigkeit chinesischer Waren ist ein entscheidender Treiber für das nahezu rekordhohe Handelsbilanzdefizit der Eurozone gegenüber China. Der seit Ende 2022 stark fallende Durchschnittswertindex belegt, wie stark China andere Handelspartner unterbietet. Dieser Preissturz ließ chinesische Importe im selben Zeitraum deutlich um rund 30 % steigen. Die Gründe für den Preisvorteil sind vielfältig. Ein Faktor ist der künstlich schwach gehaltene Yuan gegenüber dem Euro, der chinesische Exporte im Euroraum vergünstigt. Selbst die jüngsten Aufwertungsphasen des Yuan können diesen Wechselkursvorteil nicht ausgleichen. Zudem führen massive Überkapazitäten der chinesischen Unternehmen zu Absatzproblemen im Inland und starkem heimischen Preisdruck, Billigexporte in den Weltmarkt sind die Folge. Während in den vorgelagerten Rohstoffbranchen die Erzeugerpreise zuletzt stiegen und der Druck dort nachlassen dürfte, hält der deflationäre Preisdruck in den Verarbeitenden Sektoren an. Flankiert wird dies durch staatliche Beihilfen. Industrieunternehmen erhalten in China deutlich höhere Subventionen als westliche Konkurrenten.
KfW Research
Dr. Jenny Körner, +49 69 7431-57189,
Der Chefvolkswirt der KfW ist optimistisch – und rechnet 2026 mit einem Wachstum von 1,5 %.
Im Interview mit der Frankfurter Rundschau
Frankfurter Rundschau mit Dr. Dirk Schumacher vom 10.10.2025
Die Bundesregierung will die Bedingungen für Start-ups verbessern. Dafür muss sie einige Hindernisse aus dem Weg räumen.
Gastbeitrag in der Wirtschaftwoche von Dr. Dirk Schumacher
(August 2025, €)
Das Investorenbarometer von BVK, KfW und Handelsblatt zeigt für das erste Quartal:
Kapital ist vorhanden, die Investitionsbereitschaft bleibt grundsätzlich da. Gleichzeitig bleiben Exits schwierig, das Marktumfeld angespannt und die Unsicherheit hoch. Impulse kommen vor allem aus Zukunftsfeldern wie KI, Robotik und Defense. Doch damit aus Stabilisierung wieder Wachstum wird, braucht es bessere Rahmenbedingungen für mehr privates Kapital.
Hier geht es zum Video Investorenbarometer Q1/2026 (26:38)
Der durch den Krieg im Nahen Osten ausgelöste Energiepreisschock wird stärker und nachhaltiger ausfallen als wir dies zu Beginn des Krieges in unserem Basis-Szenario angenommen hatten. Wir revidieren deshalb unsere Wachstumsprognose für Deutschland für das Jahr 2026 auf nur noch 0,9 % (0,6 % ohne Kalendereffekt), gegenüber einer Vorkriegsprognose von 1,5 %. Wir unterstellen hierbei, dass die Straße von Hormus im Laufe des April wieder graduell passierbar wird. Eine längere Blockade würde die Rezessionsgefahr deutlich steigen lassen.
Seite teilen
Um die aktuellen Seiteninhalte mit Ihrem Netzwerk zu teilen, klicken Sie auf den untenstehenden Button und wählen anschließend die gewünschte Option im Dialog aus.
Hinweis zum Datenschutz: Durch das Klicken auf den Button wird die Teilen-Funktion Ihres Browsers genutzt. Wenn Sie beim Teilen einen externen Anbieter auswählen, können persönliche Daten vom Anbieter verarbeitet werden. Lesen Sie dafür unsere Datenschutzgrundsätze.
Ihr Browser unterstützt das Teilen mit externen Diensten nicht.
Alternativ können Sie auch den Kurz-Link kopieren: https://www.kfw.de/s/dekB6Q2y
Link kopieren Link kopiert