Drei Personen, die sich mit dem Thema Beschaffung befassen, stehen vor einem Supermarkt, einem Logistikunternehmen und einem Restaurant.

    Nachhaltigkeit in der Beschaffung: Eine zentrale Verantwortung der KfW

    Als Bank des Bundes und der Länder trägt der KfW-Konzern eine besondere Verantwortung und übernimmt eine Vorbildfunktion bei all seinen Beschaffungsvorgängen. Das Ziel ist klar: Möglichst viele Produkte und Dienstleistungen sollen nachhaltig beschafft werden. Dabei werden die Beschaffungsvorgänge systematisch erfasst und differenziert nach Nachhaltigkeitsaspekten ausgewertet. So schafft die KfW Transparenz und steuert die Beschaffung konsequent in Richtung Zukunftsfähigkeit.

    Nachhaltigkeitsanforderungen fest verankert

    Im Zentrum der KfW-Beschaffung stehen die Achtung der Menschenrechte sowie die Einhaltung international anerkannter Umwelt- und Sozialstandards. Ebenso verpflichtet sich die Beschaffung der KfW, bevorzugt umweltfreundliche Produkte einzusetzen. Diese Grundsätze sind in den Nachhaltigkeitsanforderungen bei Beschaffungen des KfW-Konzerns klar verankert und Teil des umfassenden Nachhaltigkeitsleitbilds der KfW. Sie gelten für alle Lieferanten des KfW-Konzerns. So wird Nachhaltigkeit nicht nur als Option, sondern als fester Standard gelebt.

    Umwelt- und menschenrechtsbezogene Risiken aktiv bewerten

    Der KfW-Konzern erwartet von seinen Liefer- und Dienstleistungsunternehmen ein verantwortungsvolles Handeln, welches Umwelt- und Sozialstandards sowie die Achtung der Menschenrechte konsequent respektiert. Kinder- und Zwangsarbeit werden strikt abgelehnt. Die Unternehmen sind hierbei gefordert über grundlegende Prinzipien und Managementsysteme zu verfügen, um diese Anforderung zu gewährleisten. Klare vertragliche Vorgaben und eine regelmäßige Risikoanalyse entlang der Lieferkette unterstützen die Einhaltung dieser Prinzipien. Die Ergebnisse fließen in die Bewertung strategischer Lieferanten ein und dienen der kontinuierlichen Verbesserung ökologischer und sozialer Standards. Die KfW betrachtet diesen Prozess als dynamisch und passt ihn fortlaufend an neue Anforderungen an.

    Partnerschaftliche Zusammenarbeit für nachhaltige Lieferketten

    Die KfW arbeitet eng mit ihren Liefer- und Dienstleistungsunternehmen zusammen, um ökologische und soziale Standards entlang der gesamten Lieferkette weiterzuentwickeln. Ein besonderer Fokus liegt auf der Erfassung und Reduzierung von Treibhausgasemissionen, insbesondere der indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette (Scope 3). Aktuell wird eine auf Ausgaben basierende Methodik zur Emissionsbewertung eingesetzt, mit dem Ziel, künftig noch präzisere, aktivitätsbasierte Daten zu erheben. Gemeinsam mit ausgewählten Lieferanten fördert die KfW nachhaltige Praktiken und aktive Maßnahmen zur Minimierung des ökologischen Fußabdrucks. Durch Projekte und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit entstehen so Lösungen, die nicht nur die Klimaziele der KfW unterstützen, sondern auch positive Impulse für ein verantwortungsvolleres Wirtschaftssystem setzen.

    Nachhaltigkeit ist für die KfW keine Floskel, sondern ein tief verankertes Prinzip, das in jeder Beschaffung konsequent umgesetzt wird. Mit diesem Engagement gestaltet die KfW aktiv und verantwortungsvoll eine zukunftsfähige und nachhaltige Welt - als Vorreiter und verlässlicher Partner im öffentlichen Auftrag.

    Kennzahlen und weitere Maßnahmen zur verantwortungsvollen Beschaffung der KfW können in den Ergänzenden Informationen zum Nachhaltigkeitsengagement des KfW-Konzerns eingesehen werden.