Kumpan e-biltiy
Mobilität

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Ein guter Kumpan

Außen Retro, innen Hightech – die Elektroroller des Start-ups e-bility haben eine Marktlücke geschlossen. Die Kunden genießen das schicke Design und schonen zeitgleich die Umwelt. Ein Porträt des Unternehmens.

Auf der Überholspur

Landessieg beim KfW-Award GründerChampions 2015: das Preisträger-Porträt (KfW Bankengruppe/n-tv).

2009 beschlossen die drei Brüder Philipp, Daniel und Patrik Tykesson aus Remagen, eine Firma zu gründen. Sie haben sich schon lange für Elektromobilität begeistert und dabei eine Marktlücke entdeckt: Die bis dahin existierenden Elektroroller waren nicht markfähig. Entweder mangelte es an Qualität oder Leistung oder das Äußere ließ zu wünschen übrig.

Die Brüder fingen an zu tüfteln – in einer Garage, wie es sich für ein innovatives Start-up gehört. Das Produkt, der Elektroroller „Kumpan“, schaffte es bereits 2015 auf die internationale Automobilausstellung IAA in Frankfurt. Und die Firma e-bility wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem KfW-Award GründerChampions. Heute beschäftigt e-bility über 35 Mitarbeiter.

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Gründerchampions

Das Unternehmen e-bility wurde Landessieger für Rheinland-Pfalz beim KfW-Award GründerChampions (heute KfW Award Gründen) 2015.

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Der „Kumpan“ verbindet das klassische Design der 1950er Jahre und den emissionsfreien Antrieb, was für die Jury des KfW-Awards ausschlaggebend war. Die einmalige Technologie basiert auf den tragbaren Lithium-Ionen-Akkus, die zu Hause an einer gewöhnlichen Steckdose aufgeladen und in den Elektroroller einsetzt werden können. Drei Akkus passen in einen „Kumpan“, der damit bis zu 150 Kilometer zurücklegen kann. Für 100 Kilometer Fahrt wird Energie im Wert von ca. 99 Cent benötigt.

Um den hohen Kapitalbedarf zu decken, haben die Brüder Tykesson verschiedene KfW-Programme genutzt, aber auch die finanzielle Unterstützung von Freunden und Familie.

„Unser Ziel ist es, der weltweit führende Anbieter elektrischer Mobilität von 20 bis 120 km/h zu werden und damit eine saubere, urbane und schnelle Mobilität zu gewährleisten“, sagt Patrik Tykesson.

Auf KfW Stories veröffentlicht am: Montag, 11. September 2017