Tasche von Meehr
Gründen

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Vom Fischernetz zum Einkaufsbeutel

Video: Warum Gymnasiasten aus Rendsburg mit Fischernetzen auf Erfolgskurs sind (KfW Bankengruppe/n-tv).

Womit früher Fische aus dem Wasser gezogen wurden, werden heute Einkäufe transportiert. Das Schüler Start-up Meehr stellt Taschen aus ausgedienten Fischernetzen her, um gegen den Plastikmüll im Meer vorzugehen und eine Alternative zu Plastiktüten zu bieten.

Die Idee dazu entwickelten die Jugendlichen am Helene-Lange Gymnasium in Rendsburg im Rahmen des bundesweiten JUNIOR-Programms. Es ermöglicht Schülerinnen und Schülern, ihr eigenes Start-up zu gründen mit dem Ziel, ein besseres Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und die Entwicklung eigener Geschäftsideen zu erhalten. Eine der Teilnehmerinnen kam auf die Idee, alte Fischernetze wiederzuverwenden – Upcycling statt Wegwerfen.

Aus der Idee wurde Ernst, aus dem Prototyp ein Serienprodukt. Mittlerweile wird „Helene, der Fischernetzbeutel“ zusammen mit den Werkstätten Materialhof von Menschen mit seelischen und körperlichen Handicaps produziert. Die Mühe der Gründerinnen und Gründer hat sich gelohnt: Meehr wurde beim JUNIOR Bundeswettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) als beste deutsche Schülerfirma ausgezeichnet. Damit qualifizierte sich das Start-up auch für die Teilnahme am Europafinale und gewann dort den Sonderpreis für Social Entrepreneurship.

In unserem Video stellen wir das preisgekrönte Unternehmen vor. Die Schüler waren auch als Gäste bei den Feierlichkeiten zur Verleihung des KfW Award Gründen 2019 dabei und präsentierten ihr Start-up.

Auf KfW Stories veröffentlicht am 21. November 2019.