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Naturschutz

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"Wir investieren, um Wirkungen zu erzielen“"

2020 gründete die KfW Entwicklungsbank eine neue Abteilung „Beteiligungsfinanzierung“. Für die Entwicklungszusammenarbeit ein eher ungewöhnliches Betätigungsfeld. Der Abteilungsleiter Jan Martin Witte über die Aufgaben der neuen Einheit, das Potenzial von Impact Investments und deren Bedeutung für die Nachhaltigen Entwicklungsziele.

Portrait von Dr. Jan Martin Witte
Dr. Jan Martin Witte

Leiter der Abteilung Beteiligungsfinanzierung bei der KfW Entwicklungsbank

Herr Witte, um die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) bis 2030 zu erreichen, braucht es hohe Investitionen, gerade in Schwellen- und Entwicklungsländern. Welche Rolle spielen hier die Beteiligungen der KfW Entwicklungsbank?

Jan Witte: Das ist richtig, es braucht einen hohen Mitteleinsatz: geschätzte 2,5 Billionen Dollar pro Jahr. Die können wir als KfW natürlich nicht aufbringen. Solche Summen sind mit öffentlichen Mitteln generell nicht zu erreichen. Deshalb müssen wir auf die privaten Kapitalströme einwirken, sie in Richtung Nachhaltigkeit umlenken. Und dabei können die Beteiligungen der KfW tatsächlich eine Rolle spielen, weil sie genau an dieser Stelle Impulse setzen.

Welche Impulse sind das?

Über Fonds-Beteiligungen holen wir private Investoren ins Boot und können so Mittel hebeln und Wirkungen im Bereich Nachhaltigkeit steigern, etwa bei der Klima- oder Agrarfinanzierung. Wir nennen das „Impact Investment“, also wirkungsorientiertes Investieren.

Wie funktionieren solche Beteiligungen?

Anders als bei herkömmlichen Fonds übernehmen wir hier als KfW besondere Risiken und bieten damit privaten Ko-Investoren einen gewissen Schutz. Private Anleger können oder wollen häufig nicht in Entwicklungs- und Schwellenländer investieren. Wir bieten ihnen über Erstverlust-Tranchen einen Risikopuffer und eine akzeptable Rendite. Das heißt, vereinfacht dargestellt: Sollten sich Verluste einstellen, landen sie zuerst bei uns. Umgekehrt sind bei Erträgen unsere Renditen kleiner als die der Privatinvestoren. Durch diese Konstruktion, die man auch „Blended Finance Vehicles“ nennt, können wir solche Investoren auf die Reise in Schwellen- und Entwicklungsländer mitnehmen.

Dadurch werden auch Investitionen in normalerweise unattraktiven Ländern interessant...

Genau. Wir versuchen den privaten Akteuren mit diesem staatlichen Risikopuffer ein Risiko-Rendite-Profil zu bieten, wie sie es auch in Europa oder Nordamerika vorfinden. Damit bringen wir Investitionen in Länder, in die sie sonst nicht fließen würden, die aber für das Erreichen der internationalen Entwicklungs- und Klimaziele essentiell sind. Außerdem stellen wir durch unsere Präsenz sicher, dass hohe Qualitätsstandards im Umwelt- und Sozialbereich eingehalten werden.

Bauarbeiter auf einer Baustelle zwischen Metallstäben
Baustelle in Südafrika

Gelten bei solchen Beteiligungen die üblichen entwicklungspolitischen Kriterien?

Die Fonds sind durchweg von der Bundesregierung beauftragt und durchlaufen den normalen Zyklus aller Projekte der Finanziellen Zusammenarbeit.

Wie kommt das Geld der Privaten schließlich zum Endkunden? Könnten Sie so einen Investitionsmechanismus einmal nachzeichnen?

Ganz konkret: Wir gründen einen Fonds, wie kürzlich den so genannten „ Emerging Market Climate Action Fund“. Dann bestellen wir einen Investment Adviser, der in Afrika etwa privat finanzierte Wind- oder Solarparks oder Energieeffizienzprojekte von großen Unternehmen sucht.

Läuft so ein Fonds über eine bestimmte Anzahl von Jahren?

Sie sind über eine festgelegte Zeitspanne angelegt, in diesem Fall über 17 Jahre. Da es in der Regel geschlossene Fonds sind, wird in den ersten vier Jahren investiert, danach arbeitet das Geld in den Unternehmen und Zielprojekten. Irgendwann werden die Anteile dann wieder verkauft, meist mit Gewinn. Dieses Geld fließt zurück in den Fonds, nach Ende der Laufzeit wird die Rendite nach einer vorher festgelegten Rangordnung verteilt. Im ersten Schritt bekommt der private Investor sein Kapital zurück, dann wir. Danach erhält der Private eine so genannte Vorzugsrendite, dann wir. Sind anschließend noch Mittel übrig, werden sie pari aufgeteilt. So in etwa läuft das bei allen Beteiligungen im BlendedFinance-Ansatz.

Die privaten Investoren haben höhere Renditechancen, die öffentlichen Investoren höhere Risiken – ist das fair?

Es ist ein Geschäft sowohl für die privaten Investoren als auch für den Bund. Wir investieren, wenn wir treuhänderisch tätig sind, Mittel aus dem so genannten Darlehenstitel des Bundes. Damit ist ganz klar die Erwartung verbunden, dass wir auch eine Rendite erzielen bzw. in der Lage sein müssen, den Kapitaleinsatz der Bundesregierung an den Haushalt zurückzuführen.

Gleichzeitig übernimmt die KfW die größeren Risiken. Wie oft kommen Ausfälle vor?

Es gibt einzelne Investments, die nicht so gut laufen, aber wir hatten noch nie einen Komplettausfall. Und aufs ganze Portfolio gesehen, geben wir an den Bund mehr zurück, als er uns vorher gegeben hat. Wir hebeln Geld für Schwellen- und Entwicklungsländer und erwirtschaften dabei auch noch eine Rendite für den Bund. Deshalb halten wir Beteiligungen in dieser Form für ein sehr zukunftsträchtiges Instrument.

Wie viel Geld hebeln Sie damit im Schnitt?

Als wir mit den Beteiligungen anfingen, vor 15 bis 20 Jahren -- damals waren wir fast ausschließlich im Mikrobanken-Sektor engagiert -- hatten wir ein Verhältnis von grob eins zu eins. Für einen Euro kam ein weiterer privat dazu. Inzwischen liegen wir deutlich darüber und haben zuletzt bei einem Fonds mit einem Euro aus dem staatlichen Topf vier Euro private Gelder gehebelt. Hier ist also eine echte Entwicklung zu sehen.

Arbeiter begutachtet eine große Solaranlage
Solarenergie

Von welchen Summen sprechen wir insgesamt?

Wir sind derzeit an 80 solcher „ Blended Finance Vehicles“ mit einer Gesamtinvestitionssumme von knapp vier Milliarden Euro beteiligt. Dazu kommen noch diverse Direktbeteiligungen an Finanzinstitutionen.

Mit diesen 4 Milliarden Euro können Sie theoretisch zwischen 12 und 16 Milliarden Euro hebeln?

Ja, aber so weit sind wir noch nicht. Der Hebel wächst, das Interesse privater Investoren nimmt zu, aber wir haben noch nicht überall ein Verhältnis von eins zu vier. Im Moment liegt das Gesamtvolumen bei 8,8 Milliarden Euro.

Wohin auf der Welt fließt das Geld?

Die treuhänderischen Mittel des Bundes fließen überwiegend nach Subsahara-Afrika, in geringerem Umfang auch nach Südostasien und Lateinamerika. Auf Afrika liegt der klare geografische Fokus.

Gibt es dabei bestimmte thematische Schwerpunkte?

Wir arbeiten grob gesagt in fünf Portfolio-Clustern: Einer der größten ist das Thema Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen, um Beschäftigung zu generieren. Dann kommt die Klimafinanzierung, hier geht es vor allem um neue Infrastruktur wie Solarparks etc., die wir über die Fonds fördern. Als dritter Bereich sind Agrarfinanzierung und Biodiversität nennen. Ein großes Portfolio haben wir auch noch - viertens - im Bereich Klimarisikoversicherungen. Und schließlich geht es um die Entwicklung von Kapitalmärkten: Da bieten wir zum Beispiel Absicherungen für Lokalwährungen oder auch Vehikel zur Unterstützung der Emission von grünen Anleihen in Entwicklungs- und Schwellenländern an.

Klingt alles ganz prima: Sie hebeln Geld für die SDGs und alle verdienen daran. Gibt es dabei auch Schwierigkeiten oder Herausforderungen?

Wir wollen private Investoren an diese schwierigen Märkte heranführen und dann nach und nach unsere Erstverlust-Investitionen abschmelzen. Wir können das nicht auf Dauer machen, irgendwann sollten die Privaten dort auch allein investieren. Darin besteht langfristig eine der größten Herausforderungen. Eine zweite große Schwierigkeit liegt in den Rahmenbedingungen der Länder vor Ort. Man kann viele Mittel mobilisieren, aber wenn die Bedingungen für Investitionen nicht geeignet sind, nützt das ganze schöne Geld nichts. Deshalb bleibt es die harte Kernerarbeit der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit, die richtigen Rahmenbedingungen für solche Investitionen herzustellen. Sonst trifft viel Geld auf wenig Projektangebot.

Fonds sind in den letzten Jahren immer wieder durch Geldwäsche in Verruf geraten. Wie steht die KfW dazu?

Wir wenden die höchsten Compliance- und Anti-Geldwäsche-Standards an und halten uns an alle gesetzlichen Vorgaben. In keinem unserer Fonds gab es jemals konkrete Vorwürfe, dass Geldwäsche oder Steuervermeidung betrieben worden sei. Zudem haben wir uns dazu entschlossen, perspektivisch nur noch an den Standorten Luxemburg oder Deutschland unterwegs zu sein, also in Fonds-Standorten, die strikt reguliert sind.

Sie haben hohe Standards. Man könnte meinen, das schreckt private Investoren ab. Das Gegenteil ist aber der Fall. Woran liegt das?

Das hat verschiedene Gründe. Einer liegt genau darin: Wenn die KfW engagiert ist, können die Investoren sicher sein, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Außerdem wächst das Interesse, weil der regulatorische Druck zunimmt, Stichwort EU-Taxonomie. Dadurch sind private Akteure zunehmend gezwungen, sich mit dem Thema verantwortliches Wirtschaften und „ Environmental Social Governance“ zu beschäftigen. Deshalb wächst das Interesse an Impact Investments.

KfW Entwicklungsbank

Wir finanzieren und begleiten im Auftrag des Bundes, vor allem des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Programme und Projekte mit überwiegend staatlichen Akteuren in Entwicklungs- und Schwellenländern – von der Konzeption über die Umsetzung bis zur Erfolgskontrolle.

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Welche Art von Investoren ziehen Sie an?

An solchen Fonds-Konstruktionen können sich nur professionelle Investoren beteiligen, keine Einzelpersonen. Das sind dann zum Beispiel große Versicherer, Banken oder Versorgungswerke, früher überwiegend britische und amerikanische, inzwischen auch immer mehr deutsche.

Gibt es Grenzen oder könnte die KfW ihre Beteiligungen theoretisch endlos ausweiten?

In den vergangenen Jahren haben wir pro Jahr zwischen 400 und 600 Millionen Euro investiert, 2021 werden es knapp 700 Millionen Euro. Das könnten wir in den kommenden Jahren nochmal verdoppeln. Dafür haben wir uns übrigens auch organisatorisch neu aufgestellt. Früher waren Beteiligungen über die ganze Entwicklungsbank verstreut. Seit August 2020 gibt dafür es eine eigene Abteilung.

Halten Sie sich für einen Vorreiter auf diesem Gebiet?

Absolut. Und wenn man die SDGs samt deren Finanzbedarf ernst nimmt, dann wird es ohne Beteiligungen, die den Privatsektor einbinden, nicht gehen.

Dr. Dareg Zabarah-Chulak
Portrait von Dareg Zabarah-Chulak

KfW-Länderteam Grundsätze und Planung, Beteiligungen

Impact Fonds – soziales Engagement mit Rendite

Als vor zwanzig Jahren bei Anlegern der Wunsch aufkam, ihr Geld nur in Vermögenswerte anzulegen, die einen gesellschaftlichen Nutzen bringen, oder zumindest keinen Schaden anrichten, wurden sie als Weltverbesserer belächelt. Damals gab es nur eine Handvoll Banken, die entsprechende nachhaltige Geldanlagen anboten. Letztere waren obendrein oft auch noch weniger lukrativ als herkömmliche Geldanlagen.

Das ist nun anders. In den letzten Jahren ist die Zahl der bewussten Anleger merklich gestiegen. Das hat auch die Finanzwelt bewogen, umzudenken und ihre Produktpalette entsprechend anzupassen.

Eine Antwort auf die gestiegene Nachfrage nach nachhaltigen Geldanlagen sind Impact Investments. Mit einem derzeitigen Volumen von ca. 615 Mrd. EUR ist das ein erheblicher Wachstumsmarkt. Den Anbietern von Impact Investments reicht es nicht, die negativen Auswirkungen von wirtschaftlichen Tätigkeiten abzumildern, wie es nachhaltige Geldanlagen tun.

Sie gehen einen Schritt weiter und legen das Geld ihrer Kunden nur in Unternehmen an, die nachweislich einen gesellschaftlichen Mehrwert stiften. Dieser kann sozial oder ökologisch sein. Der Anleger erhält somit neben einem Renditeversprechen auch eine Rechenschaft darüber, welche Wirkungen durch sein investiertes Geld erzielt werden.

Eine beliebte Form von Impact Investments sind Impact Fonds. Der Anleger überlässt hier dem Fondsmanager sein Geld für eine gewisse Zeit. Dieser legt es in verschiedene, gewinnbringende Anlagen an. Anders als beim herkömmlichen Fonds sind die Anlagemöglichkeiten jedoch auf nutzenstiftende Geldanlagen, idealerweise in Entwicklungs- und Schwellenländern, beschränkt.

Das ist für Fondsmanager oft eine Herausforderung, da diese Länder häufig mit höheren Risiken behaftet sind. Da die Fonds in verschiedenen Ländern oder Branchen investieren, können sie ihr Risiko entsprechend streuen und dadurch minimieren. Hinzu kommt, dass vielen dieser Fonds Risikokapitalpuffer zur Verfügung stehen, die mögliche Erstverluste auffangen. Wenn beispielsweise der Risikokapitalpuffer eines Fonds 10 Prozent beträgt, so werden die Anleger Verluste erst dann tragen, wenn diese Schwelle überschritten ist. Solche Erstverlusttranchen übernimmt die KfW im Auftrag der deutschen Bundesregierung und der EU.

Die Bandbreite an Themen und Branchen, die Impact Investments abdecken, ist sehr vielschichtig. Nachfolgend einige Beispiele:

1. Absicherung von Klimarisiken:

Extreme Wetterereignisse als Folge des Klimawandels nehmen zu. Entwicklungs- und Schwellenländer sind davon besonders betroffen. Überschwemmungen, Stürme und Dürren richten Schäden an öffentlicher Infrastruktur an und gefährden Lebensgrundlagen.

Mithilfe des von der KfW im Auftrag der Bundesregierung ins Leben gerufenen „ InsuResilience Solutions Fund“ können bezahlbare Klimarisikoversicherungen für Haushalte und Unternehmen sowie für kommunale und staatliche Infrastruktur abgeschlossen werden. Bis 2025 will der Fonds 6,2 Millionen Menschen gegen Klimarisiken absichern. Bei einem Ernteausfall bekommen die versicherten Kleinbauern dann eine Entschädigung. Da das Unternehmen mit objektiven externen Wetterdaten arbeitet, muss die versicherte Person den Ausfall nicht detailliert nachweisen. Sie bekommt die Entschädigungszahlungen zeitnah ohne großen Verwaltungsaufwand.

2. Finanzierung von Start-ups in Afrika:

Um eine gute Idee in ein erfolgreiches Start-up zu verwandeln, braucht man Beteiligungs-, Risiko- oder Wagniskapital. Besonders in Afrika ist der Markt dafür noch in den Kinderschuhen. Die gesamte Finanzierungslücke für kleine und mittlere Unternehmen in Afrika - Start-ups mit eingerechnet - wird auf über 300 Milliarden USD geschätzt. Investoren sind oft nur bereit, in etablierte Firmen zu investieren. Neugründungen bleiben oft auf der Strecke. Mit der Beteiligung der KfW im Auftrag der Bundesregierung an PARTECH, einem in Afrika aktiven Venture Capital Fonds, wurde diese Lücke ein Stück weit geschlossen. Bisher konnte der Fonds fast 125 Mio. Euro an Geldern einsammeln und 15 Unternehmen in 9 verschiedenen afrikanischen Ländern mit Risikokapital versorgen. Unter den Kunden des Fonds sind erfolgreiche Technologieunternehmen, die einen wertvollen Beitrag zum Digitalisierungsprozess in ihren Ländern leisten.

3. Absicherung von Währungsrisiken:

In vielen Ländern sind die Landeswährungen schwach. Deshalb scheuen sich die Sparer, in diesen Währungen anzulegen. Um Sparer zu gewinnen, müssen die Banken hohe Sparzinsen auf Landeswährungen anbieten. Da Banken aber nur jenes Geld verleihen können, welches bei ihnen angelegt wird, sind die Kreditzinsen in lokalen Währungen hoch. Deshalb nehmen Firmen ihre Kredite oft in Fremdwährung auf, setzten sich damit allerdings einem Währungsrisiko aus.

Der durch KfW im Auftrag der Bundesregierung gegründete TCX sichert solche Lokalwährungsrisiken ab. Er schützt Firmen vor Wechselkursvolatilität. Dies tut TCX, indem er Fremdwährungs- in Lokalwährungskredite tauscht und von den Firmen eine Absicherungsprämie verlangt. Diese ist zwar höher als bei einem Kredit in Fremdwährung, bietet jedoch den Firmen Planungssicherheit. Der TCX streut sein Risiko, indem er viele verschiedene Währungen im Portfolio hat und dadurch die Aufwertung der einen mit der Abwertung der anderen Währung kompensieren kann. Allein im Jahre 2020 hatte der TCX ein Volumen von ca. 850 Mio. Euro an Krediten in Entwicklungs- und Schwellenländern abgesichert. Durch diese Planungssicherheit konnten die Firmen wachsen und in diesem Zeitraum allein ca. 30 Tausend Arbeitsplätze in Entwicklungs- und Schwellenländern schaffen.

Betrachtet man die gesellschaftliche Nachfrage nach nachhaltigen Geldanlagen, so ist das Ende der Fahnenstange bei Impact Fonds noch lange nicht in Sicht. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Markt noch um ein Vielfaches vergrößern wird.. Bereits jetzt arbeiten Fondsmanager, Versicherer und institutionelle Investoren am Ausbau der Produktpalette. Die derzeit gesammelten positiven Erfahrungen aus bisherigen Impact-Fondsanlagen helfen dabei. Sie nehmen zögerlichen Anlegern die Angst, in Impact Fonds zu investieren. Bald wird diese Anlageform somit eine Selbstverständlichkeit sein, die nicht mehr wegzudenken ist.

Veröffentlicht auf KfW Stories am 7. Februar 2022