Wasserkraftwerk
Klimawandel

Klimawandel

Globale Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien

Welchen Beitrag leisten regenerative Energieressourcen zur nationalen Stromversorgung der einzelnen Länder? Unsere interaktive Weltkarte gewährt einen Überblick.

Zu den erneuerbaren Energien zählen Windenergie, Sonnenenergie, Bioenergie (Biomasse), Geothermie, Meeresenergie und Wasserkraft. Die Kraft der Natur und nachwachsende Rohstoffe können umweltschonend Strom- und Wärme erzeugen. Dadurch kann ein erheblicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

Die Bekämpfung des vom Menschen verursachten Klimawandels ist das übergeordnete Ziel des Pariser Klimaabkommens. Die Unterzeichner des Abkommens einigten sich darauf, die globale Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius gegenüber den vorindustriellen Werten zu begrenzen. Dies kann nur gelingen, sofern die Treibhausgasemissionen schrittweise abgebaut werden.

Neben der Entwaldung, Land- und Viehwirtschaft sorgt vor allem die Verbrennung fossiler Energieressourcen wie Öl und Kohle für die Anreicherung von Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Atmosphäre. Dies führt tendenziell zu einer Veränderung der globalen klimatischen Bedingungen und Erwärmung der bodennahen Luftschichten. Diese Effekte können durch die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien verringert werden.

Die interaktive Weltkarte stellt den Beitrag der erneuerbaren Energieressourcen zur nationalen Stromversorgung des jeweiligen Landes 2014 dar. Zum einen sind die prozentualen Anteile der gesamten erneuerbaren Energiequellen am gesamten Stromoutput abrufbar. Des Weiteren wird die absolute Stromerzeugung aus Solar-, Wind- und Wasserenergie im Jahr 2014 in Gigawattstunden angezeigt. Die Daten stammen aus der öffentlichen Datenbank der Weltbank und von der Internationalen Energieagentur.

Strom aus Photovoltaik

190.118 GWh t

Gigawattstunden pro Jahr
Übersicht

Quellen: Weltbank, Internationale Energie Agentur, eigene Berechnungen

Auf KfW Stories veröffentlicht am: Montag, 6. November 2017