Was verstehen wir eigentlich unter einer grünen Gründung? Gemeint ist damit ein junges Unternehmen, dessen Hauptgeschäftstätigkeit zu einer signifikanten Verringerung der Umweltbelastung über die gesamte Wertschöpfungskette beiträgt.
Das Thema Nachhaltigkeit prägt Wirtschaft und Gesellschaft, daher nehmen sich viele Gründerinnen und Gründer des Themas an – oder können es zumindest schlicht nicht ignorieren. Bei den auf schnelles Wachstum angelegten, technologieorientierten Start-ups ist das Thema „grün“ besonders präsent. Der Anteil grüner Gründungen an den Start-ups in Deutschland wird auf 30 % geschätzt (Quelle: Green Startup Monitor).
Grüne Gründungen haben in jüngster Vergangenheit stark zugenommen. Treiber dafür ist die Energiewende. Die Explosion der Energiepreise seit 2022 erfordert umfangreiche Anpassungen, die neue Tätigkeitsfelder für Gründungen eröffnen.
Grüne Gründungen finden sich vor allem in den Sektoren Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung, Handel und Vermietung sowie im Baugewerbe und im Wohnungswesen. Auch im Bereich der IT-Dienstleistungen kommen viele nachhaltige Unternehmen vor.
Verschiedene Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass grüne Gründungen deutlich mehr Produkt- und Prozessinnovationen als herkömmliche Gründungen aufweisen. Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden bei grünen Gründungen höher als bei herkömmlichen Gründungen eingeschätzt. Das zeigt: Grüne Gründungen haben eine stärkere Innovationsorientierung, liefern vermehrt kreative und neue Ansätze und treiben so den Transformationsprozess der deutschen Wirtschaft voran.
Die Herausforderungen grüner Gründungen ähneln denen konventioneller Gründungen. Das Umfeld hat sich für sie zuletzt deutlich verbessert: In den letzten Jahrzehnten waren grüne Gründungen oft mit zusätzlichen Barrieren konfrontiert, aber dieses Bild ändert sich allmählich. Eine wesentliche Herausforderung besteht für die Unternehmen darin, den eigenen Impact zu messen, kontinuierlich zu verfolgen und verständlich zu kommunizieren.
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