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Neubau Nichtwohngebäude

Neue energieeffiziente Gebäude mit Fördermitteln finanzieren

Ob Geschäftsstelle oder Sporthalle: Der Neubau eines Nicht­wohn­gbäudes ist meist ein Millionen­projekt für soziale Organi­sationen und Vereine. Gut, dass Sie dafür staatliche Förder­mittel bei der KfW beantragen können – und je weniger Energie Ihr Gebäude benötigt, umso höher ist die Förderung.

Investieren Sie in Infrastruktur und Klima­schutz

Mit einem energetisch hochwertigen Neubau haben Sie klare Vorteile: Sie erhalten moderne Räume, Sie senken spürbar Ihre Energie­kosten und Sie entlasten dauer­haft unser Klima – denn je weniger Energie Sie ver­brauchen, umso weniger Schad­stoffe werden emittiert.

Weil Sie dadurch den Klima­schutz voran­bringen, profitieren Sie von besonders hoher Förderung – unabhängig davon, ob Sie das Nicht­wohn­gebäude in Eigen­regie bauen oder ein Gebäude erst nach Fertig­stellung kaufen.

Beispiele für Nichtwohngebäude

  • Verwaltungsgebäude, zum Beispiel Geschäftsstelle
  • Betriebsgebäude, zum Beispiel Garage für Einsatz­fahrzeuge
  • Funktionsgebäude, zum Beispiel Gemeindezentrum, Senioren-Café oder Jugend­club
  • Turnhalle oder Vereinsheim

Die Förderung für Ihr Projekt

Bevor Sie mit Ihrem Bau­vorhaben starten (oder bevor Sie den Kauf­vertrag unterzeichnen), können Sie Förder­mittel aus der „Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG)“ beantragen. Mit dieser Förderung unterstützt Sie der Staat, wenn Sie Ihre Gebäude energie­effizient gestalten und erneuer­bare Energien einsetzen.

Bei einem Neubau fördern wir die Effizienzgebäude-Stufe 40 mit Nach­haltig­keits-Klasse. Voraus­setzung: Sie verfügen über das Qualitäts­siegel Nach­haltiges Gebäude. Der Zahlen­wert gibt an, wie energie­effizient ein Gebäude im Vergleich zu einem Referenz­gebäude ist. Als Vergleich dient ein Referenz­gebäude, das den Vorgaben des Gebäude­energie­gesetzes (GEG) entspricht.

Ein Beispiel: Im Vergleich zum Referenz­gebäude des GEG benötigt das Effizienz­gebäude 40 mit Nachhaltig­keits-Klasse nur 40 % der Primär­energie. Zudem liegt der Trans­missions­wärme­verlust bei nur 55 % des Referenz­gebäudes. Der bauliche Wärme­schutz ist somit um 45 % besser.

Wenn Sie ein neues Effizienzgebäude bauen oder kaufen, fördern wir Sie mit einem Kredit mit Tilgungszuschuss.

Der max. Kreditbetrag für die Effizienzgebäude-Stufe 40 mit Nach­haltig­keits-Klasse beträgt 150.000 Euro­ je Wohneinheit. Davon erhalten Sie 12,5 %, also max. 18.750 Euro als Tilgungszuschuss.

Gut zu wissen: Für die Nachhaltigkeits­zertifizierung eines Neubaus mit dem Qualitäts­siegel Nach­haltiges Gebäude erhalten Sie eine zusätzliche Förderung.

Baumaßnahmen für ein Effizienzgebäude

Das energetische Niveau eines Gebäudes wird bestimmt durch Maßnahmen in diesen Bereichen:

  • Dämmung (Fassade, Dach, Geschossdecken, Bodenplatte, Fenster und Türen)
  • Heizung, Klima- und Lüftungsanlagen
  • erneuerbare Energien

Welche energetischen Maßnahmen für Ihr Gebäude sinnvoll sind, hängt natürlich von der Art des Gebäudes und seiner Nutzung ab.

Was genau wird gefördert

Ihre Förderung beim Bauen: Wenn Sie neu bauen, fördern wir alle Investitionen, die mit dem Bauvorhaben zusammenhängen. Dazu gehören auch Nebenkosten, zum Beispiel für Planungsleistungen, für die Baustelleneinrichtung oder für die Dach- und Fassadenbegrünung.

Außerdem fördern wir stromerzeugende Anlagen auf Basis erneuerbarer Energien sowie Stromspeicher für die Eigenstromversorgung. Voraussetzung: Für diese Anlagen beziehen Sie keine Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Eine zusätzliche Förderung erhalten Sie für:

  • die notwendige Fachplanung und Baube­gleitung durch eine Energie­effizienz-Expertin oder einen Energie­effizienz-Experten sowie eine akustische Fachplanung durch eine Akustikerin oder einen Akustiker
  • die Nachhaltigkeits­zertifizierung mit dem Qualitäts­siegel Nach­haltiges Gebäude, wenn Sie eine Effizienz­gebäude-Stufe mit Nach­haltigkeits-Klasse erreichen

Ihre Förderung beim Kauf: Wenn Sie ein neues Effizienz­gebäude kaufen, fördern wir den Kauf­preis des Gebäudes. Notariats­gebühren und andere Neben­kosten werden nicht gefördert.

Ob Sie ein Gebäude bauen oder kaufen: Die Kosten für einen Grund­stücks­kauf werden nicht mit­gefördert. Dafür können Sie zum Beispiel den Investitionskredit Kommunale und Soziale Unternehmen (148) beantragen.

Förderung für ein Effizienzgebäude: Nur mit Energieeffizienz-Experten

Bei energetischen Baumaßnahmen ist gute Planung wichtig. Deshalb lohnt es sich, fach­kundige Unter­stützung zu nutzen: Ziehen Sie eine Energie­effizienz-Expertin oder einen Energie­effizienz-Experten hinzu. Diese Unter­stützung benötigen Sie auf jeden Fall, wenn Sie eine Förderung bean­tragen möchten.

Zugelassen sind alle Energieeffizienz-Expertinnen und Energieeffizienz-Experten, die in der Experten­liste für Förder­programme des Bundes bei der Deutschen Energie-Agentur (dena) geführt sind.

Zur Energieeffizienz-Expertenliste

Weitere Fördermöglich­keiten für klima­freundliche Gebäude

Planen Sie, auch erneuerbare Energien zu nutzen? Zum Beispiel eine Photovoltaik-Anlage? Dafür können Sie auch separat Förder­mittel nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz beantragen. Gut möglich, dass die Gesamt­summe Ihrer Förderung damit steigt. Es lohnt sich also, Ihren Einzel­fall genau zu prüfen.

Als weitere Fördermittel kommen für Sie außer­dem der Zu­schuss für Brennstoffzellen und der Zuschuss Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Frage.

Wechseln zwischen Übersicht und Details

Hier geht es zum passenden Förderprodukt:

  • Nichtwohngebäude – Kredit

    Kredit

    263

    Gebäude energieeffizient bauen und sanieren

    • Bis zu 30 Mio. Euro Kredit für Effizienzgebäude – für Sanierung und Neubau
    • Bis zu 15 Mio. Euro Kredit für Einzelmaßnahmen
    • Weniger zurückzahlen: zwischen 12,5 % und 50 % Tilgungszuschuss