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Nichtwohngebäude sanieren

Finanzieren Sie Ihre energetische Sanierung mit Fördermitteln

In Deutschland sind viele kommunale Verwaltungs­gebäude, Betriebsgebäude und andere Nichtwohn­gebäude in die Jahre gekommen. Auch in Ihrer Kommune? Ist der bauliche Standard veraltet, vielleicht auch die Heizungs- und Lüftungs­anlagen? Dann lohnt es sich, jetzt zu sanieren – dafür können Sie bei der KfW eine Förderung beantragen.

Energie sparen, Kosten senken und Klima schützen

Als Kommune spielen Sie eine zentrale Rolle für das Leben in Ihrer Stadt oder Gemeinde, sowohl für Bürger­innen und Bürger als auch für die Wirtschaft. Doch die kommunalen Budgets sind begrenzt – auch wenn es um die Instand­haltung und Sanierung von Gebäu­den geht.

Planen Sie, ein Nichtwohn­gebäude zu sanieren? Oder ein saniertes Gebäude zu kaufen? Dann können Sie Ihren finanz­iellen Spiel­raum jetzt erhöhen – mit staat­lichen Förder­mitteln für energe­tische Sanierung. Voraus­setzung: Ihr Gebäude ist mindestens fünf Jahre alt.

Die Effekte einer Sanierung sind dabei dauerhaft positiv:

  • Sie können viele Jahre lang ein modernes Gebäude nutzen.
  • Sie senken den Energie­verbrauch und damit die laufenden Kosten.
  • Sie schonen die Umwelt und das Klima.

Beispiele für Nichtwohngebäude

  • Verwaltungsgebäude, zum Beispiel Rathaus
  • Betriebsgebäude, zum Beispiel Bauhof
  • Funktionsgebäude, zum Beispiel Kindertages­stätte und Turn­halle

Die Förderung für Ihr Projekt

Bevor Sie mit Ihrer Sanierung starten (oder bevor Sie den Kauf­vertrag unter­zeichnen), können Sie Förder­mittel aus der „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ bean­tragen. Mit dieser Förderung unterstützt Sie der Staat, wenn Sie Gebäude energie­effizient gestalten und erneuer­bare Energien ein­setzen.

Sanierungsmaßnahmen für höhere Energieeffizienz

Das energetische Niveau eines Gebäudes wird bestimmt durch Maßnahmen in diesen Bereichen:

  • Dämmung (Fassade, Dach, Geschoss­decken, Boden­platte, Fenster und Türen)
  • Heizung, Kühlung und Lüftung
  • erneuerbare Energien

Welche Sanierungsmaßnahmen für Ihr Gebäude sinnvoll sind, hängt natürlich von der speziellen Charak­teristik des Gebäudes und seiner Nutzung ab.

Förderung als Effizienz­gebäude oder als Einzel­maßnahmen

Planen Sie eine Komplettsanierung? Dann können Sie die hohe Förderung für ein Effizienzgebäude erhalten. Oder sanieren Sie in kleinerem Umfang mit Einzel­maßnahmen? Auch dafür gibt es eine attraktive Förderung, insbesondere für moderne Heizungs­technik.

Förderung nur mit Energieeffizienz-Experten

Bei energetischen Baumaßnahmen ist gute Planung wichtig. Deshalb lohnt es sich, fach­kundige Unter­stützung zu nutzen: Ziehen Sie eine Energie­effizienz-Expertin oder einen Energie­effizienz-Experten hinzu. Diese Unter­stützung benötigen Sie auf jeden Fall, wenn Sie eine Förderung bean­tragen möchten. Gut zu wissen: Für die Fachplanung und Bau­begleitung durch Experten erhalten Sie zusätz­liche Fördermittel.

Zugelassen sind alle Energieeffizienz-Expertinnen und Energieeffizienz-Experten, die in der Experten­liste für Förder­programme des Bundes bei der Deutschen Energie-Agentur (dena) geführt sind.

Ausnahme: Für Maßnahmen bei der Heizungs­technik genügt es, wenn statt der Energieeffizienz-Experten das ausführende Fach­unternehmen die benötigten Bestä­tigungen ausstellt.

Zur Energieeffizienz-Expertenliste

Akustische Fachplanung und Nachhaltigkeits­zertifizierung
Weitere Fördermittel können Sie erhalten, wenn Sie eine akustische Fachplanung und eine Nachhaltigkeitszertifizierung für Effizienzgebäude beauftragen.

Weitere Fördermöglich­keiten für klima­freundliche Gebäude

Planen Sie, auch erneuerbare Energien zu nutzen? Zum Beispiel eine Photovoltaik-Anlage? Dafür können Sie auch separat Förder­mittel nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz beantragen. Gut möglich, dass die Gesamt­summe Ihrer Förderung damit steigt. Es lohnt sich also, Ihren Einzel­fall genau zu prüfen.

Für ergänzende Maß­nahmen am Gebäude kommt außer­dem der Zu­schuss für Brennstoffzellen in Frage.

Elektromobilität mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge fördern

Mit Kaufanreizen und Zuschüssen für Elektro­fahrzeuge verfolgt Deutschland schon länger den ehr­geizigen Klima­schutz­plan 2050. Um mit einer flächen­deckenden Infra­struktur die Mobi­lität zu sichern, werden Lade­stationen benötigt. Für diese gibt es einen Zu­schuss von bis zu 900 Euro pro Lade­punkt.

Die Förderung erhalten Kommunen und Land­kreise, deren rechtlich unselb­ständige Eigen­betriebe und kommunale Zweck­verbände für Lade­stationen an Stell­plätzen, die nur für Beschäftigte der Kommunen zugänglich sind. Der Mindest­zuschuss­betrag liegt bei 9.000 Euro, wobei sich hier mehrere Antrags­berechtigte zusammen­schließen können. Die Mindest­anzahl liegt bei 10 Lade­punkten.

Mehr Informationen und Anforderungen erfahren Sie direkt im Zuschussprogramm Ladestationen für Elektrofahrzeuge – Kommunen.

Wechseln zwischen Übersicht und Details

Hier geht es zum passenden Förderprodukt:

  • Kommunen – Kredit

    Kredit

    264

    Klimafreundlich bauen und sanieren

    • bis zu 150.000 Euro Kredit je Wohneinheit für Wohngebäude
    • bis zu 50 % Tilgungszuschuss
    • zusätzliche Förderung möglich, zum Beispiel für Baubegleitung
  • Kommunen – Zuschuss

    Zuschuss

    464

    Klimafreundlich bauen und sanieren

    • Sanierungszuschuss bis zu 3,75 Mio. Euro für Nichtwohn­gebäude
    • Sanierungszuschuss bis zu 18.750 Euro je Wohneinheit für Wohn­gebäude