Lea Cho über HR-Nachhaltigkeit in der KfW

Lea Cho, Mitarbeiterin der KfW Bankengruppe, steht hinter einem Pult mit einem Laptop und ist im Gespräch mit einer Person außerhalb des Bildausschnitts. Sie trägt einen hellblauen Blazer und ein graues Shirt.

Nachhaltigkeit bedeutet, heute schon an morgen zu denken und langfristig zu planen und zu entscheiden, damit begrenzte Ressourcen auch in Zukunft verfügbar bleiben.

Im HR-Kontext heißt Nachhaltigkeit, Mitarbeitende so zu fördern, zu schützen und zu regenerieren, dass ihre langfristige Leistungsfähigkeit erhalten bleibt und damit der nachhaltige Erfolg des Unternehmens gesichert ist. Deshalb verankern wir Nachhaltigkeit fest in unserer Unternehmenskultur und in allen HR-Praktiken – etwa durch die Förderung von Vielfalt, Inklusion und Chancengleichheit, die Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, ein verantwortungsbewusstes Gesundheitsmanagement, vielfältige Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie ein faires Entlohnungssystem.

Diese Definition von HR-Nachhaltigkeit leitet sich einerseits aus dem Nachhaltigkeitsverständnis des KfW-Konzerns und andererseits aus den HR-Zielen der KfW ab. Für die KfW bedeutet Nachhaltigkeit, unsere Fördertätigkeit auf die Unterstützung des Transformationsprozesses auszurichten, einen nachhaltigen Bankbetrieb sicherzustellen und als verantwortungsvolle Arbeitgeberin zu agieren. Mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung, die die Dimensionen Wirtschaft, Umwelt und Soziales gleichermaßen berücksichtigt, wollen wir die Lebensbedingungen auf lokaler, nationaler, europäischer und globaler Ebene verbessern.

HR trägt zu diesem übergeordneten Ziel bei, indem es die Potenziale der Mitarbeitenden stärkt und mit eigenen Maßnahmen zur Erreichung der Unternehmensziele beiträgt – durch individuelle Weiterentwicklung, ein marktgerechtes Konditionenpaket, agile Führungsmodelle, betriebliches Gesundheitsmanagement, Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Unternehmenskultur.

HR-Nachhaltigkeit umfasst dabei drei zentrale Verantwortungsbereiche:

1. Reporting

Transparente Berichterstattung über HR-Strategie und Maßnahmen sowie das Sichtbarmachen von HR-Erfolgen.

2. Benchmarking

Marktvergleich von HR-Kennzahlen zur Erfassung der aktuellen Marktposition, Identifizierung von Wettbewerbsvorteilen und Entwicklungspotenzialen.

3. Value Integration

Förderung einer nachhaltigen Unternehmenskultur in Zusammenarbeit mit internen und externen Partnern, unter anderem durch:

• Unterstützung der Kompetenzbildung im Bereich Nachhaltigkeit

• Mitgestaltung und Entwicklung von Nachhaltigkeitskampagnen

• Teilnahme an Mitarbeitenden-Netzwerken und Einbindung der Mitarbeitenden in Nachhaltigkeitsthemen

Diversität spielt für Nachhaltigkeit aus mehreren Gründen eine wichtige Rolle:

1. Vielfältige Perspektiven: Unterschiedliche Hintergründe, Erfahrungen und Denkweisen führen zu innovativeren und ganzheitlicheren Lösungen für nachhaltige Herausforderungen. So können komplexe Probleme besser verstanden und adressiert werden.

2. Bessere Entscheidungsfindung: Teams mit vielfältiger Zusammensetzung treffen oft fundiertere und ausgewogenere Entscheidungen, da verschiedene Sichtweisen berücksichtigt werden.

3. Soziale Gerechtigkeit: Nachhaltigkeit umfasst nicht nur ökologische, sondern auch soziale Aspekte. Diversität fördert Inklusion und Chancengleichheit und trägt so zu einer gerechteren Gesellschaft bei.

4. Resilienz: Vielfältige Systeme sind widerstandsfähiger gegenüber Veränderungen und Krisen, da sie auf unterschiedliche Ressourcen und Fähigkeiten zurückgreifen können.

5. Repräsentation: Nachhaltige Maßnahmen sind effektiver, wenn sie die Bedürfnisse und Interessen aller Bevölkerungsgruppen berücksichtigen.

Insgesamt unterstützt Diversität eine nachhaltige Entwicklung, indem sie Innovation, Gerechtigkeit und Resilienz fördert.

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