Eine Hand regelt die Temperatur herunter

    KfW Research

    KfW-Energiewendebarometer

    Das KfW-Energiewende­barometer ist eine seit 2018 jährlich erscheinende Studie auf Basis einer haushalts­repräsentativen Zufallsstich­probe von etwa 4–6.000 in Deutschland ansässigen privaten Haushalten. Im Zentrum der Befragung steht der aktuelle und künftige Einsatz energiewende-relevanter Technologien in den Haushalten in Deutschland. Ergänzende Fragen zur Motivation ermöglichen Rückschlüsse auf die wesentlichen Treiber und Hemmnisse der Aktivität der Haushalte.

    Ausgabe 2026

    Handlungsbereitschaft der Haushalte nimmt deutlich zu

    Die Energiewende erhält wieder Rückenwind: Vor allem die Bereitschaft der Haushalte, selbst aktiv zu werden, ist deutlich gestiegen – von 59 % im Vorjahr auf nun 66 %. Auch der Technologie­hochlauf kommt voran: Rund 14 Mio. Haushalte bzw. 34 % nutzen mindestens eine Energiewende­technologie. Damit sind innerhalb eines Jahres 1,1 Mio. Haushalte neu hinzugekommen. Besonders dynamisch entwickeln sich Aufdach-Photovoltaik und Elektroautos. Inzwischen haben 53 % der Haushalte Zugang zu grünem Strom – im Vorjahr waren es 47 %.

    Wie stark Haushalte an der Transformation teilhaben, hängt insbesondere von Einkommen und Wohnsituation ab: Im obersten Einkommens­quartil nutzen 51 %, im untersten 20 % mindestens eine Energiewende­technologie; in selbstbewohnten Ein- und Zweifamilienhäusern sind es 59 %, in Mietwohnungen 15 %. Damit die Transformation alle Haushalte erreicht, bleiben Wirtschaftlichkeit, gezielte Investitions­förderung und passende Informations­angebote entscheidend.