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Im Jahr 2009 hat sich das Gründungsgeschehen in Deutschland merklich belebt. Die Strukturmerkmale der Gründungsprojekte – ermittelt auf Basis des KfW-Gründungsmonitors 2010 - zeigen eine Ausdifferenzierung im Gründungsgeschehen. So sind einerseits mehr substanzielle Gründungen zu verzeichnen: Der Anteil von Chancengründern hat deutlich zugenommen, es sind mehr Übernahmegründungen zu verzeichnen, und der Anteil von größeren Gründungen mit einem Gesamtmittelbedarf jenseits der Grenze von 25.000 EUR ist gestiegen. Andererseits hat auch der hohe Anteil der Kleinstgründungen ohne oder mit nur geringem Mittelbedarf bis 10.000 EUR nochmals leicht zugenommen. Zudem ist der Anteil der Gründer, die hauptsächlich aus Mangel an Erwerbsalternativen den Schritt in die Selbstständigkeit gehen, unverändert hoch. Der Anteil von Gründern, die direkt aus der Arbeitslosigkeit starten, liegt wiederum bei rund 21 %.
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