Drehmaterial KfW Kampagne Weiterdenker
Weiterdenken

Weiterdenken

Interview zur Leitidee

KfW Marketing-Expertinnen Christiane Pohl und Eva-Maria Röder über den neuen Auftritt der KfW und die Weiterdenker innerhalb und außerhalb des Hauses.

Doppelportrait Frau Röder und Frau Pohl
Die Idee hinter der Kampagne

Eva-Maria Röder und Christiane Pohl erläutern im Interview, wie die Kampagne entwickelt wurde und wen sie erreichen soll.

Die KfW geht mit einer neuen Kampagne in die Öffentlichkeit. Ihre Leitidee lautet „Weiterdenken“. Was ist damit gemeint?

CHRISTIANE POHL: Wir haben in die Vergangenheit der KfW geschaut: Die KfW hat seit ihrer Gründung – sei es beim Wiederaufbau Deutschlands oder Aufbau Ost – stets in die Zukunft gedacht. Und die Themen gefördert hat, die zukunftsweisend sind. So ist die „Weiterdenken“-Idee entstanden: „Die KfW fördert Menschen, Länder und Institutionen, die weiterdenken, weil sie uns alle weiterbringen“. Die Mitarbeiter sind Weiterdenker...

EVA-MARIA RÖDER: ... und unsere Kunden sind es auch. Eine Förderung der KfW bekommt nicht jeder. Wir vergeben keine Konsumentenkredite, sondern fördern Projekte, die unsere Umwelt, unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft voranbringen. Deshalb ist jeder, der einen Kredit oder einen Zuschuss von der KfW bekommt, ein Weiterdenker– egal, wie klein oder groß sein Projekt ist. Das ist ein tolles Gefühl, wenn man das seinen Kunden sagen kann.

Christiane Pohl
„Mit der Kampagne erreichen wir 22 Millionen Menschen.“

Christiane Pohl, Leiterin KfW-Konzernmarketing

Christiane Pohl

Christiane Pohl leitet das Konzernmarketing der KfW. Sie studierte in Deutschland und England, war danach zehn Jahre im Marketing eines amerikanischen Konzerns der Konsumgüterbranche tätig und leitete anschließend mehrere Jahre das Marketing eines deutschen Modeunternehmens der Quandt-Gruppe. Nach ihrer Tätigkeit in einem internationalen Agenturnetzwerk kam sie 2013 zur KfW. Sie wünscht sich, dass mit der Weiterdenker-Kampagne das umfangreiche Leistungsspektrum der KfW im In-und Ausland bekannter wird und das Markenprofil in allen Anspruchsgruppen deutlich ausgebaut wird.

Was ist die zentrale Maßnahme der Kampagne?

POHL: Das ist sicher der Marken-TV Spot, der in 45 Sekunden beispielhaft das Haltungsversprechen und das gesamte Leistungsspektrum der KfW als Bank aus Verantwortung abbildet. Er wird bis Februar prominent zu sehen sein. Kürzere Varianten dieses Spots laufen auch online, damit wir möglichst viele Zielgruppen erreichen.

Was tun Sie, um bestimmte Zielgruppen anzusprechen?

RÖDER: Für das Inlandsgeschäft haben wir vier Kampagnen entwickelt: eine Kampagne mit dem Schwerpunkt Energieeffizient Sanieren, eine Energieeffizienzkampagne für den Mittelstand, eine Kampagne für Gründer und Nachfolger sowie eine zum Thema Innovation und Digitalisierung. Die schalten wir auf YouTube und thematisch passenden Online-Portalen. Außerdem gibt es Google-Anzeigen oder Kooperationen mit wichtigen Medienpartnern.

Eva-Maria Röder
„Jeder KfW-Kunde ist ein Weiterdenker – egal, wie klein oder groß sein Projekt ist.“

Eva-Maria Röder, Leiterin KfW-Inlandsmarketing

Eva-Maria Röder

Eva-Maria Röder leitet das Inlandsmarketing der KfW. Sie studierte in Deutschland, den USA und Kanada, war danach mehr als zehn Jahre in renommierten Werbeagenturen tätig und leitete anschließend das Marketing eines Unternehmens der Sparkassen-Finanzgruppe. Sie arbeitet seit 2012 in der KfW. Sie wünscht sich, dass die neue Kampagne alle dazu inspiriert, weiter zu denken – die Kunden und die Mitarbeiter gleichermaßen.

Warum braucht denn eine staatliche Förderbank eine Kampagne?

RÖDER: Weil sich die Märkte verändern und die Kundenerwartungen steigen. Ein klarer Auftritt ist wichtig im Entscheidungsprozess und unterstützt den Förderauftrag der KfW.

POHL: Eine Kampagne mit einer einheitlichen Botschaft schafft Klarheit über die Tätigkeit und Leistung der KfW. Davon profitieren alle Geschäftsbereiche der KfW, egal, ob sie sich um das Inlands- oder Auslandsgeschäft kümmern.

Ist die KfW mit dieser Kampagne am Anfang oder ist das Ziel schon erreicht?

POHL: Sie ist ein Meilenstein! Wir haben eine sehr gute Basis für mehrere Jahre geschaffen. Wir haben eine Leitidee, mit der wir alle erreichen: die Kunden, den politischen Raum, Meinungsbildner, Geschäftspartner, potentielle Bewerber und die eigenen Mitarbeiter. Zusammen sind das mehr als 22 Millionen Menschen.

RÖDER: Wir hoffen außerdem, dass die „Weiterdenker“-Idee viel weiter wirkt als nur im Marketing – und nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Kunden inspiriert.